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Über die Elastizität von Beschlüssen aus dem Stadthaus

Das nebenstehende Bild zeigt meinen LKW, wie ich ihn am Wochenende immer abstelle.
Ordnungsgemäß nach StVO auf einer beschilderten Parkfläche (ohne Fahrzeugeinschränkung und Parkflächenmarkierung auf der Straße), mit ausreichend Abstand zum gegenüberliegenden Bordstein (5,20m), und aufgeklappten Parkwarntafeln.

Diese Stellfläche habe ich mir bei Begin meiner Tätigkeit in meiner jetztigen Firma sehr sorgfältig ausgesucht – es wurde sogar die Polizei hinzugezogen, welche die Eignung dieser Parkmöglichkeit einst bestätigte.

Das war notwendig, da Strausberg das Politessen-Eldorado im osten ist – hier kriegt alles und jeder ein Ticket verpasst, der auch nur im Ansatz (zumindest nach Ansicht der Politessen) regelwidrig parkt, hält, oder sonstig nicht ins Weltbild dieser kleinen Behörde aus Strausberg passt.

Und um ehrlich zu sein, hat es mich schon sehr verwundert, dass ich bis letzte Woche von dieser Behörde wegen dem LKW in Ruhe gelassen wurde, denn er steht in unmittelbarer Nähe zum Stadthaus, und das geht ja mal garnicht, wenn man nach den den bisherigen Aussagen einiger Stadthausangestellten geht, welche sich montags durch den LKW genötigt sehen, 20m weiter laufen zu müssen.

Aber wie man sieht, ist vor dem LKW noch jede menge Platz, sodass ich mir in keinster Weise auch nur ansatzweise irgendeiner Schuld bewusst bin, denn auch ich MUSS irgendwann den LKW abstellen, um meiner gesetzlichen Ruhepflicht nachzukommen.

Dann hing nun plötzlich dieser Zettel am Scheibenwischer des LKW – nur zu gerne hätte ich gesehen, wie sich der-/diejenige fast das Genick bricht, um an den Scheibenwischer zu kommen. :lol:

“Regelmäßiges Parken mit einem LKW im Wohngebiet” wurde mir vorgeworfen – hmm, Wohngebiet, da wurde verkehrsrechtlich schon viel zu gesagt, und noch mehr zu gestritten, denn ich bin ja nicht der einzige Berufskraftfahrer, der sich mit ignoranten Anwohnern/Stadtangestellten/Ordnungsämtern konfrontiert sieht.

Die StVO sagt im § 12 (3a) dazu folgendes:
Mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2 t zulässiges Gesamtgewicht ist innerhalb geschlossener Ortschaften

  • in reinen und allgemeinen Wohngebieten,
  • in Sondergebieten, die der Erholung dienen,
  • in Kurgebieten und
  • in Klinikgebieten

das regelmäßige Parken in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienomnibussen an Endhaltestellen.

Aha, wir stellen also fest, dass das Ordnungsamt sicher Recht gehabt hätte, wenn es sich dort um ein Wohngebiet gehandelt hätte! ;-)
Wir stellen ebenso im Umkehrschluss fest, dass das Ordnungsamt ein Vergehen behaupten würde, wenn es sich dort NICHT um ein Wohngebiet handelt.

Der Polizist damals hatte gesagt, dass speziell diese Parkfläche NICHT zu einem Wohngebiet gehören würde, und selbst wenn das so wäre, gelte immernoch die Aussage, dass ein Wohngebiet auf DEM ERSTEN BLICK als Wohngebiet zu erkennen sein MUSS, denn Verkehrsteilnehmer sind keine Baurechtsexperten, die die Baunutzungsverordnung auswendig können müssen! Hierzu gibt es übrigens mindestens genauso viele richterliche Bestätigungen, wie es gegenteilige Aussagen gibt – logisch, denn was wäre ein Bürohengst und Paragraphenreiter, wenn es plötzlich eingestehen müsste, dass andere (Laien) das garnicht direkt beherzigen müssen? Richtig, ein armer Wicht mit noch weniger Aufmerksamkeit, und das geht ja auch nicht. :razz:

Auf meinen Widerspruch nebst Beschwerde kam das bereits erwartete “Bäääääh, ist doch ein Wohngebiet, alles bleibt wie es ist” Zwar nicht mit den Worten, aber mit diesem Sinn (in den Bildern unten ist das Schreiben mit dabei).

Dank eines äußerst netten Menschen, dessen Namen ich hier aus seinen beruflichen Gründen nicht nennen werde, konnte ich auf der äußerst unübersichtlichen Website dieser tollen Stadt sogar den aktuellen Baunutzungsplan finden, nach welchem die jeweiligen Gebiete eingeteilt werden. Diese Pläne beinhalten meist tausend Sätze sinnloses Blabla, und zwei oder drei Aussagen, auf welche es ankommt, und wenn man Glück hat, ist sogar noch eine Zeichnung dabei.

Da diese äußerst ausführlichen Beschlüsse komprimiert auf eine DIN A4-Seite gepresst wurden, musste ich mir diesen Beschluss mehrmals in verschiedenen Auflösungen ausdrucken – aber schließlich hatte man dann das gewünschte Ergebnis.

Wie man in den Ausdrucken deutlich sieht, steht der LKW (durch einen roten Strich markiert) sowas von eindeutig in einem Mischgebiet (also KEINEM Wohngebiet), dass dies selbst ein Blinder mit Krückstock erkennen würde.

Selbstverständlich beschwerte ich mich gleich erneut über die Aussage, dass es sich dort um ein Wohngebiet handeln würde – bis heute keine Reaktion. Ich gehe mal davon aus, dass nun erstmal beraten wird, wie man ohne das Gesicht zu verlieren aus dieser Nummer wieder herauskommt, denn ich habe bei Aufrechterhalten der Verwarnung (später dann Bußgeldbescheides) gleich Klage vor dem Gericht angekündigt. uch wird demnächst bestimmt eine interne Sitzung stattfinden, wie man den LKW schnellstmöglich dort anderweitig verbannen kann, denn so eine Stadt kann ja schließlich nicht so eine Schlappe hinnehmen!

So, und nun bin ich äußerst gespannt, wie sich die Stadt verhalten wird, denn selbstverständlich bleibt mir keine andere Möglichkeit, als dieses Ding voll durchzuziehen, denn das ist die einzige Parkmöglichkeit für einen LKW – wenn ich den LKW nirgends mehr parken darf (und das Gewerbegebiet zähle ich NICHT als Möglichkeit mit), kann ich meinen Job an den nagel hängen und einen auf Assi machen und Stütze kassieren gehen!

Liebe mitlesenden Strausberger. In diesem Beitrag sind zwei Bilder vom geparkten LKW zu sehen – wo ist das Problem, dort zu parken? Was stört Euch an diesem? Da sind massig Stellflächen ungenutzt, niemand wird belästigt oder gar genötigt, der LKW läuft dort NIE stundenlang warm, etc pp. Oder ist es tatsächlich nur das Feindbild LKW und die pure Existenz?

Theoretisch …

… habe ich nun eine ganze Woche Zeit, die Kleinigkeiten zu erledigen, welche man unter der Woche/am Wochenende aufgrund Zeitmangels nicht mehr schafft, aber eben nur theoretisch, denn praktisch liege ich total motivationslos und benommen auf der Couch herum und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein.

Erschreckend! Denn mir ist im Normalfall nie etwas egal.
Der Beipackzettel für das Antibiotikum ist die reinste Horrorlektüre … ein schmaler und schlanker Zweizeiler für das Anwendungsgebiet, aber fast eine ganze Seite nur mit Nebenwirkungen! :shock:

In diesen findet man so ziemlich jedes Anzeichen wieder, was man auch Drogenkonsumenten zuschreiben würde. :mrgreen:

Theoretisch müsste ich zumindest noch einmal zum LKW, um den Kühlschrank auszuschalten (damit der Bock nächste Woche noch anspringt und nicht die Klötze leergesaugt werden) – aber praktisch fühle ich mich dazu rein mental/körperlich nicht in der Lage. :roll:

Theoretisch wollte ich mich auch noch zu unserem Hermes-Paketshop auskotzen, welcher erst am 9.1.2012 wieder geöffnet hat, aber praktisch habe ich lieber 2,90 € mehr bezahlt und die gelben mit dem Transport eines Pakets beauftragt.

Theoretisch müsste ich eigentlich noch so viele Dinge machen, aber praktisch geht mir momentan alles vollkommen gleichgültig an dem Körperteil vorbei, auf welchem ich derzeit liege. :sad:

Warum zum Geier muss ich gleich Medikamente nehmen, welche einen so ausknocken? Andere machen Halligalli, wenn sie krankgeschrieben sind, und mich haut es gleich aus den Latschen … :???:

Jaaaahaaaa, ich hab´s kapiert!

So, ich war heute beim Arzt, naja, eigentlich sogar bei zwei Ärzten. Hintergrund war und ist noch immer die bis vorhin unbehandelte Nasennebenhöhlenentzündung, welche mir seit einigen Wochen massig Freude bereitet.

Die erste Ärtzin wollte mich gleich für 2 Wochen aus dem Verkehr ziehen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, und nein, das war nicht akzeptabel – da sie aber in keinster Weise kooperativ bzw empfänglich für meine Bedenken war, bedankte ich mich brav und tigerte weiter zum nächsten Arzt.

Dieser machte mir erstmal enormste Vorwürfe, wie schändlich ich die letzten Wochen mit meiner Gesundheit umgegangen bin. So enorm, dass selbst ich das nun begriffen habe. :D
Nun habe ich ein Rezept in der Hand, welches sich liest wie eine Zutatenliste für irgendwelches chemisches Teufelszeug, und obendrein eine (heruntergehandelte) Krankschreibung, denn auch dieser Arzt fing ursprünglich mit strenger Bettruhe und 2 Wochen an.

Da ich seit verdammt langer Zeit nun endlich eine Firma habe, in welcher die Kernpunkte stimmen, kann und will ich mir dieses nicht gefährden, Gesundheit hin, Vernunft her – wir wissen alle, wie Firmen mit Längerkrankgeschriebenen heutzutage umgehen, und von daher nehme ich selbst die nun eine Woche nur zähneknirschend hin. Da ich aber nun Medikamente jenseits von Gut und Böse bekomme, bin ich für mich und meiner Umwelt in einem LKW eine unkontrollierte Gefahr – aus dieser Sicht bleibt mir wohl nichts anderes übrig. ;)

Lustig finde ich die Nachfragen nach dem Hausarzt, wenn man nur alle 10 Jahre mal einmal zum Arzt geht. :D Nein, ich habe sowas nicht. :mrgreen:

Gruß zum Jahreswechsel

Allen, die mir wohlgesonnen sind, wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine geile Silvesterparty, und im neuen Jahr alles Glück dieser Welt.
Allen, die mir nicht wohlgesonnen sind, wünsche ich mindestens eine fehlgeleitete Silvesterrakete im Arsch, und möge Euch der Blitz beim Scheissen treffen, auf dass ihr mich auch nächstes Jahr mit Eurem Dummschwätz belustigt.

Achja, die scheiss Herzen nicht vergessen :D ♥♥♥♥♥♥

Nachteile eines Miet-LKW

So ein Miet-LKW ist eine feine Sache!

Ist etwas defekt, geht es umgehend in die Fachwerkstatt.
Hat man eine Panne, kommt der Service.
Ist ewas verschlissen, was der normalen Abnutzung unterliegt, wird es problemlos ausgetauscht.

Unterm Strich also ein Traum für Fahrer und auch Unternehmer. Wer schonmal in einer Firma mit eigenen LKW gefahren ist, in welcher alles auf Maximierung ausgelegt ist, weiss wovon ich rede.

Nachteil ist jedoch, dass sämtliche Veränderungen am und im LKW 100% spurlos rückbaubar sein müssen!
Löcher bohren etc fällt daher prinzipiell aus!

So behilft man sich also mit diversen Klemm-, Spann- und Klebetechniken, denn man möchte ja nicht auf die eigene Note und den Komfort verzichten, und nicht alles lässt sich auf so einer Ablage verschrauben, denn ab und zu sollte man auch die Strasse sehen können. ;)

So kann es dann aber auch schonmal passieren, dass plötzlich Dinge (wie in diesem Falle meine MultimediaBox zur Wiedergabe von Audi/Video an einem PC-Monitor) für einen Herzkaspar sorgen. :roll:

Da werde ich mir dann wohl nochmal eine bessere Möglichkeit einfallen lassen müssen – ich denke mal, es läuft auf ein Rack hinaus, welches in den Angstgriff eingehakt werden kann. :grin:

Muss ich das verstehen?

Es ist der zweite Weihnachtsfeiertag, meine Freimeldung an die Firma steht noch aus, da ohne diese – so wurde es mir zumindest mal gesagt – ich nicht beim Auftraggeber für eine neue Tour als bereit gemeldet werden kann.
Da ein Arztbesuch schon längst überfällig war, wurde in dieser Freimeldung, welche nach Absprache seit dem ersten Tage immer per eMail erfolgt, auch gleich darum gebeten, mit der Meldung noch auf meine weitere Meldung zu warten, um mir endlich mal Antibiotika verschreiben lassen zu können.

Dienstag früh dann plötzlich eine SMS mit Tourdaten und der Aufforderung, zwecks einem Check  vorher noch zu Mercedes in Berlin zu fahren.
Selbstverständlich wies ich sogleich auf meine eMail hin, woraufhin ich lediglich ein “Seit wann meldet man sich in einer Firma per eMail krank?” als Antwort bekam.
Ich kochte innerlich über diese eine Person, welche sich grundsätzlich alles so dreht, wie es ihr gerade in den Kram passt, entschloss mich aber zum Mundhalten, auch wenn ich in diesem Moment am liebsten direkt den Chef angerufen hätte, denn diese Person leistet sich einen Fehltritt nach dem nächsten, und wälzt diese dann auf die Fahrer ab.

Also auf in den LKW und losgefahren, und mittendrin per SMS noch die Meldung geschickt, dass ich unterwegs bin.
Als Antwort kam nur ein kurzes und schnippisches “zu Mercedes! Die Tour habe ich weitergegeben”

Erneut kam mir fast die Galle hoch, aber was soll´s, der Tag war eh bereits versaut, und ich beschloss für mich, dieses affige Getue als “lächerlich” abzustempeln und nicht weiter zu beachten – das Leben ist schon scheisse genug – da muss ich mir nicht auch noch durch Büropersonal blöde kommen lassen!

Bei Mercedes wurde dann kurz der LKW begutachtet, dann erfolgte zwecks neuer Verträge erst die Abnahme des LKW, und dann die erneute Übergabe des LKW … also lediglich zwei Unterschriften. Eine Nachfrage meinerseits in der Firma, wie es denn nun weitergeht, blieb ohne Antwort, und Anrufversuche meinerseits wurden wie immer mit Klingeln bis zum Besetztton quittiert – warum sollte man auch den Gesprächswunsch eines Fahrers entgegen nehmen oder sogar zurückrufen – der will sich ja auch nur die Langeweile vertreiben!

Nach einer Stunde Wartezeit fuhr ich dann aus Berlin raus in Richtung Autobahn, um nach einem Parkplatz zu suchen. Da Distanzen von mehr als 30 km nicht geduldet werden, war eine Heimfahrt dementsprechend ausgeschlossen.

Nun stehe ich 40km von zuhause entfernt, und warte seit gestern auf eine Folgetour – mit anderen Worten: für diese Schwachsinnsaktion mit Mercedes stehe ich nun in der Pampa, und hänge erneut eine Woche ohne Arztbesuch an die letzten 4 heran … wird wohl langsam mal Zeit für eine schriftliche Beschwerde, denn dieses Gezicke muss man nicht mehr verstehen!

Weihnachtsgruß und so

Wie Ihr ja alle wisst, geht mir Weihnachten tierisch auf den Nerv – aber nichts desto trotz wünsche ich all meinen Lesern (auch denen, die mich mal dort können, wo nie die Sonne scheint) ein frohes Fest und so´n Zeug. :D

Nichts wert

Letztes Wochenende hatten wir (wie viele Firmen) von unserem Auftraggeber die Order, über das Wochenende draussen zu bleiben, mit der Zusage, für das gekürzte Wochenende dafür in dieser Woche einen Tag früher nach Hause zu kommen,
Allerdings machte mir neben meiner Unwilligkeit hierfür auch die enormen Kopfschmerzen einen Strich durch die Rechnung … eigentlich war ein Arztbesuch schon längst überfällig, da ich seit 3 Wochen die Tage nur noch mit massig Schmerztabletten überstehe.

Also nervte ich meine Dispo, dass ich über das Wochenende nach Hause muss, um Montag endlich mal einen Arzt aufsuchen zu können.
Naja, mein Auftraggeber popelte eine Tour zusammen, die mir eigentlich noch weniger passte … Polen.

Da es aber laut meiner Firma die einzige Möglichkeit war, irgendwie zumindest in die Nähe der Heimat zu kommen, sagte ich dieser Tour zu.
Ich erhoffte mir dadurch, endlich zum Arzt zu kommen.

Zuhause auf den letzten Drücker angekommen, stellte ich dann jedoch fest, dass ich Montag bereits so früh los musste, dass ein Arztbesuch nicht drin war – also wiedereinmal der Gang in die Apotheke und Schmerztabletten für eine ganze Woche gekauft, um überhaupt fahren zu können.
War also alles für die Katz der ganze Stress, und die Wochenendpause obendrein gekürzt.

Gestern stand ich dann mal wieder 30 Stunden lang in Hamburg herum, und ich rätselte bereits, wie die mich von Hamburg aus nach Hause kriegen wollen, als dann die neue Tour reinkam … Ankunft zuhause Heiligabend nicht vor 15 Uhr!!! Vielen Dank lieber Auftraggeber für die Einhaltung von Zusagen, die offensichtlich nichts wert sind! :evil:

Naja, eine SMS in meine Firma brachte dann zumindest noch eine Änderung dahingegend, dass ich Heiligabend so gegen vormittag zuhause bin, allerdings wieder mit über 20 Stunden Standzeit dazwischen.

Dass ich dieses Weihnachten nicht gerade gut auf den Auftraggeber zu sprechen bin, dürfte damit auch klar sein, denn so eine vermurkste Tourenplanung wie dieses Jahr habe ich echt selten erlebt.

Auf der Suche nach anderen Blogs (ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich der einzige Fahrer bin, der derzeit aus dem Kotzen nicht mehr herauskommt) habe ich dann diesen Beitrag gefunden – man achte auf die Kommentare, wo offensichtlich ein Disponent der Meinung erlegen ist, Kraftfahrer wären keine Menschen – das passt derzeit echt gut zu meiner Laune … aber nein, ich kneife mir einen dortigen Kommentar – man muss nicht jedem Hirni mitteilen, was man von ihm hält, zumal der Kollege dort alles im Griff zu haben scheint. :mrgreen:

Jedenfalls bin ich reif für Urlaub – ich bin heilfroh, dass bisher das große Winterchaos ausgeblieben ist.

Alle Jahre wieder …

… kommt irgendwann die Zeit, welche öffentlich als die besinnlichste Zeit des Jahres bezeichnet wird. Am Arsch, von wegen besinnlich!
Also für mich ist es die stressigste Zeit des Jahres, da die Leute wie die bekloppten im Netz Geschenke ordern, natürlich 5 Minuten vor der Angst, damit die Paketdienste auch so richtig ins Kotzen kommen!

Warum zum Geier wartet Ihr Deppen bis auf den letzten Drücker?

Momentan ist echtes Chaos angesagt! Ich bin für den nationalen Fernverkehr eingestellt, mit der Zusicherung, jedes Wochenende zuhause zu sein. Derzeit jedoch muss ich Angst haben, Heiligabend überhaupt zuhause zu sein, nur weil in der letzten Woche plötzlich das Paketaufkommen ins Unermessliche steigt, und überall Fahrzeuge und Fahrer fehlen, die das auffangen könnten.
Auch sind plötzlich Auslandsfahrten angesagt, zu welchen man regelrecht gezwungen wird, nur um den plötzlichen Bedarf der Versandhäuser sicherzustellen.

Weihnachten ist der letzte Schrott! Stress, Chaos, und Verzicht auf alles, damit der eh schon bequeme Deutsche auch zu Weihnachten schön seinen Allerwertesten im Sessel lassen kann, und dann hinterher maulen kann, wie abgrundtief schlecht und unzuverlässig doch die Paketdienste sind …

Schafft Weihnachten ab! Weihnachten ist menschenfeindlich und extrem gesundheitskomprimitierend für die Fahrer der Paketdienste, denn diese haben zu dieser Zeit nicht nur den dreifachen Stress und die doppelte Arbeitszeit (bei gleichem Lohn), sondern auch noch Urlaubssperre, und bekommen von allen Seiten Feuerwerk.

Intelligente Verkehrsleitführung auf der A2 bei Magdeburg

Ich bin ja kein Freund von dieser “intelligenten Verkehrsleitführung”, da diese meist weder intelligent, noch logisch ist!
So ist es keine Seltenheit, dass man nachts so ziemlich alleine auf der A2 unterwegs ist, weit und breit kein PKW zu sehen ist, man aber trotzdem mit 70 km/h hinter einem übermüdeten Kasachen hertingelt, weil man ihn dank “intelligenter Verkehrsleitführung” mit LKW nicht überholen darf. Das schont weder die Nerven, noch Treibstoff!

Letztens gab es erneut einen Aufreger auf der A2, genauer gesagt am Kreuz Magdeburg.

Kurz vor dem Kreuz wurde plötzlich dank “intelligenter Verkehrsleitführung” die linke von drei Spuren gesperrt, und was das zur Rushhour bedeutet, dürfte jedem klar sein! PKW und Spurräumen – 2 Welten treffen aufeinander!

Als ob das aber noch nicht genug wäre, wurde plötzlich auch noch die mittlere Fahrspur gesperrt – spätestens jetzt war Chaos angesagt, und ein jeder Kollege über Funk spekulierte, was das wohl für eine Baustelle sein mag.

Plötzlich (nach 10km Stau) wurde es auf einmal sehr sehr laut über CB-Funk … mir wären ja fast die Ohren abgefallen bei den Ausdrücken, welche ich dort zu hören bekam! Ich sage nur, dass der Bediener dieser “intelligenten Verkehrsleitführung” nicht lebend und in einem Stück aus dieser Nummer herausgekommen wäre, wäre er vor Ort gewesen, und dass seine Familie ihn nicht mehr in einem offenen Sarg hätte aufbahren können! :lol:

Der Grund für die Sperrung der beiden Spuren war eine nichtexistente Baustelle! Ihr habt richtig gehört! Es gab ganz genau KEINEN Grund, gleich zwei Spuren zu sperren! Weder Stunden zuvor, noch im späteren Verlauf war dort eine Baustelle, Unfall oder ähnliches!