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Der eigene Homeserver Teil 4.2 : NFS

In Kapitel 4.1 haben wir erfolgreich einen Samba-Server eingerichtet. Samba (SMB) ist für UNIX/Windows gedacht, um Freigaben einzurichten.

Jetzt gibt es aber auch noch andere Systeme wie Solaris, SunOS und andere MAC-Clients, die auf SMB leider nicht, oder nur sehr unzuverlässig zugreifen können – für solche gibt es das NFS (Network File System), welches aus meiner SIcht auch für reine Linux-Umgebungen wesentlich besser geeignet ist, als Samba!

Auch die Konfiguration (zumindest die Grundkonfiguration) geht wesentlich schneller und leichter von der Hand, auch das Thema Sicherheit ist wesentlich leichter zu handhaben, da Rechte grundsätzlich zuvor im Server festgelegt werden müssen.

Aber genug der (unnützen) Vorworte, nun richten wir NFS ein:

sudo apt-get install nfs-common nfs-kernel-server portmap

Nun öffnen wir die Datei /etc/exports und geben nach den Vorgaben von Kapitel 4.1 (Samba) folgendes ein:

/home 192.168.178.xx(rw)
/media/disk1 192.168.178.xx(rw,async)

Das Home-Verzeichnis wird durch die IP-Adresse vergeben, hier muß bei xx also die korrekte IP-des Clientrechners eingegeben werden.
Die zweite Festplatte (wenn nicht vorhanden einfach weglassen) muß hierfür wie in Kapitel 4.1 beschrieben gemountet sein.

Anstelle der IP kann auch der Hostname des Rechners eingegeben werden, jedoch muss dann die Datei /etc/hosts um die IP-Adresse und den Hostnamen des Clientrechners erweitert werden, z.B.:

192.168.178.111 laptop
192.168.178.123 drehorgel

Nun legen wir fest, welche IP-Adressen tatsächlich zugreifen dürfen. Aus diesem Grunde mußten wir in der /etc/hosts auch hinterlegen, welcher Hostname auf welcher IP hört, denn diese nun folgende Festlegung funktioniert nur mit IP’s.

sudo nano /etc/hosts.allow

portmap: 192.168.178.xx (oder wenn das gesamte Netzwerk Zugriff haben soll
portmap: 192.168.178.0/24)

Anschließend lassen wir den Server die Konfiguration neu einlesen:

sudo /etc/exportfs -ra

So, nun haben wir den Server im Grunde konfiguriert, nun muß unser Linux-Client auch noch für den Zugriff vorbereitet werden:
sudo apt-get install nfs-common portmap

sudo mkdir /media/NFS-Server

Nun öffnen wir die Datei /etc/fstab, und geben dort folgendes ein:
192.168.178.xxx:/media/disk1 /media/NFS-Server nfs rw 0 0

Nun wird bei jedem Start die neue Freigabe gemountet.

Hinweis:
Bei der Nutzung eines Laptops, welcher öfters in anderen Netzwerken betrieben wird, sollte man folgende Prozedur ausführen, da Portmap standardmäßig Ports für NFS öffnet:
sudo dpkg-reconfigure portmap

Bei der anschließenden Frage, ob Portmap nur an localhost gebunden werden soll, antworten wir mit einem JA. Somit ist der Port von anderen Rechnern nicht mehr ansprechbar!

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Das HowTo zum Webserver unter Xubuntu 8.04.1 LTS:

  1. Teil 1 : Vorwort
  2. Teil 2 : Grundinstallation
  3. Teil 3 : Fernwartung mittels SSH
  4. Teil 4 : Samba (4.1) und NFS (4.2) (Netzwerkfreigaben)
  5. Teil 5 : Webserver Apache2 (mit PHP5, CGI, MySql, PhpMyAdmin)
  6. Teil 6 : Mailserver (SMTP-Relay mittels Postfix)
  7. Teil 7 : FTP-Server

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  5. Webserver 2.0

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