auf Grund des hohen Schriftverkehrs per Mail
Diesbezüglich habe ich es für sinnvoll betrachtet, die weitere Kommunikation schriftlich (und somit nachvollziehbar) zu führen.
So schrieb ich die betreffende Dame an, und teilte ihr die für sie wichtigen Daten mit, wann und auf welchen Wegen sie von mir meine Abrechnung erhalten hat.
Ihre Antwort liest sich wie ein indirekter Versuch, die Schuld anderen zuzuschieben (sie ist ja schließlich GRUNDSÄTZLICH und NIE Schuld):
[...] auf Grund des hohen Schriftverkehrs per Mail
mit unseren Kunden und Lieferanten ist es uns leider nicht möglich alle
Mail unverzüglich zu bearbeiten. Da Sie allerdings einer der ganz
wenigen Fahrer sind, die Spesenabrechnungen via Mail versenden, möchte
ich Sie bitte bzw. auffordern in Zukunft uns Ihre Unterlagen im Original
zuzusenden. Nur so könne wir eine schnelle Bearbeitung einhalten. [...]
Aha, recht abenteuerlich. Alles versucht unnötigen Papierkram zu vermeiden, demnächst startet das neue (staatlich angekurbelte) ePost-Verfahren, und diese Dame ist mit eMails überfordert und will lieber massig Umschläge mit noch mehr Inhalt wälzen, anstatt eMails in chronologisch eintreffender Folge simpel abzuarbeiten. Naja, es gibt halt Menschen, die gehen lieber in die Steinzeit zurück.
Zudem kann man so jegliche Zahlung nochmals hinauszögern und die Schuld besser auf andere schieben.
Weiter schreibt sie:
Ich weise darauf hin, dass wir Unterlagen via Mail in Zukunft nicht mehr
berücksichtigen können.
Also jetzt wird es echt lustig. Da man mit dem “neumodischen Kram” nicht klar kommt, ignorieren wir es zukünftig einfach – auch nicht schlecht!
Bemerkenswert finde ich übrigens auch ihren Einsatz, dass sie mir in Folge versucht hat zu beweisen, dass die Abrechnung auch nicht per Post bei ihr eingegangen ist.
Wird dann zukünftig auch die eingehende Briefpost ignoriert, da sie ja auch Fehler beinhalten kann? Wäre nach ihrer Denke jedenfalls logisch!
So langsam bin ich der Überzeugung, dass diese Frau besser in einem anderen Job aufgehoben wäre, und zwar in einem, in welchem Dienstleistung, Kundenbetreuung und elektronische Kommunikation Fremdworte sind!
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Ok, dann schick Ihr das Ganze einfach per FAX…. Du hast Deinen Nachweis, sie hat ihr Papier (die armen Bäume
) und alle sind zufrieden.
An was für einen Job hast denn da so gedacht, wo es …. ne Du weißt schon.
Die Idee hatte ich auch erst, aber sie fordert ja das Original.
Die Dame ist echt kurios. Ich denke mal, dass ich diesbezüglich nochmal mit meinem Chef reden werde, denn ich habe absolut keine Lust, jeden Monat meinen Spesen hinterherzurennen, nur weil die sich anstellt wie der erste Mensch!
Ansonsten dachte ich da so an irgendeine Behörde wie Finanzamt oder so – da hat sie Papier ohne Ende, da geht jeder von aus, dass die Angestellten dort strunzenblond sind, und man kann sich auch aufführen wie die Affen im Urwald.