Alarmstufe ROT!!!
Gerade flatterte erneut ein Arbeitsplatz”angebot” des hiesigen Jobcenters ins Haus.
Beim ersten Überfliegen hörte sich das ganze ja garnicht mal so schlecht an.
“Vollzeit, 40-Stunden-Woche, Nahverkehr Berlin/Brandenburg, Selbstlader, Verdienst ist individuell vereinbar, Fredersdorf-Vogelsdorf, Frankfurter Chaussee”
Allerdings verunsicherte mich der Firmenname etwas, da die Firma fast vor der Haustür liegt, ich den Namen aber nicht kenne.
Als ich dann allerdings den Ansprechpartner sah, gingen die Warnleuchten gleich ALLE auf rot, tiefdunkelrot sogar!
Glücklicherweise ist man der Nutzung des Internets mächtig, und nach kurzer Suche bestätigte sich mein Verdacht: Der genannte Mensch, zugleich Niederlassungsleiter, ist mir höchstpersönlich bekannt! Ich hatte schonmal die fragwürdige Ehre, mich im Jahre 2006 bei diesem Menschen vorstellen zu dürfen – allerdings befand sich die (mittlerweile insolvente) Firma da noch im Gewerbegebiet Neuenhagen, und auf dem Hof flitzte so ein riesiges und pechschwarzes Mistvieh herum, was sich Hund nannte, aber locker als verhaltensgestörtes Pony hätte durchgehen können.
Jedenfalls war ein damaliger Bekannter bekloppt genug, um dort anzufangen, was er nach sehr kurzer Zeit bitter bereut hat. Es standen Touren in die Tschechei an … in einem 7,5Tonner, mit 3 Scheiben und ohne jegliche Pausen. Löhne wurden nicht oder nicht vollständig gezahlt, die Atmosphäre war gespannt bis hochexplosiv.
Ich unterhielt mich jedenfalls kurz mit diesem Menschen, und gab ihm relativ schnell zu verstehen, dass er sich mal schön einen anderen Hirnamputierten suchen solle, der seine scheiss Türbeschläge per Hand auflädt, per Hand ablädt, und seine Existenz (Führerschein) für so eine Wichsbude riskiert.
Nun leitet er erneut eine Niederlassung und sucht erneut über das Jobcenter Sklaven, da er haargenau weiss, dass diese erstmal nicht nein sagen können. Am Arsch!
Liebes Jobcenter Strausberg. Ich empfinde es mittlerweile schon als existenzvernichtend, dass ich gezwungen werden soll, bei solchen Wirtschaftskriminellen meine Gesundheit, meine Arbeitskraft, mein Können und Wissen für einen Hungerlohn zur Verfügung stellen zu müssen, obwohl dieser Mensch mehrfach bekannt ist!
Ich sollte meinen Führerschein freiwillig abgeben …
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