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Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG

Heute fand in der Firma im Rahmen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes eine Schulung sprich Weiterbildung nach dem §5 statt, genau genommen das Modul 3 “Fahrsicherheit”.

Dieses tolle Gesetz soll der SIcherheit dienen, “alten” Fahrern im gewerblichen Güterverkehr neue Erkenntnisse und Ansichten vermitteln, und auf Gefahren etc hinweisen.

Klingt theoretisch ja erstmal nicht verkehrt, aber praktisch ist der Inhalt sowas von am Ziel vorbei geschossen, dass es für jeden einzelenen Teilnehmer eine pure Provokation und Beleidigung darstellt, man offensichtlich als “Eh-Schon-Profi” im Straßenverkehr unverhohlen für dumm verkauft wird!
Die Themen, welche jeder Kraftfahrer tagtäglich in der Praxis anwendet, sind sowas von grottig ausgewählt und ausgearbeitet, dass man als Teilnehmer gewillt ist, die Veranstaltung nach spätestens 10 Minuten zu verlassen, da man sich schlichtweg verarscht fühlt!
Da muss man sich von Theoretikern erklären lassen, wie man seinen Job praktisch auszuüben hat, und das auf einem Niveau, wo mir das Hals anschwillt!

5 Module á 7 Stunden sind vorgeschrieben, 3 habe ich nun absolviert – mich graut es vor den letzten beiden!
Mal davon abgesehen, dass durch diesen Schrott definitiv nicht ein Fahrer sicherer wird, kostet dieser Spaß nicht gerade wenig.
Auch darf ich zusätzlich zu der knappen Freizeit nochmals 5 Wochenenden opfern, damit sich Genosse Dünnblechzecke auf den Straßen sicherer fühlt – soll er doch mal in kurzen und regelmäßigen Abständen solche Maßnahmen besuchen, welche der allgemeinen Sicherheit dienen – ich wäre voll dafür!

Oder die Suizidopfer auf ihren motorisierten Feuerstühlen, oder (und auch gerade) die Outlaws auf ihren ITS-Geräten (Ich-trete-selbst = Fahrrad)!!!

Unser Staat ist für eine Menge bekloppter Gesetze bekannt, aber dieses ist echt die Krönung dessen, was sich unfähige Köpfe ausgedacht haben!!!

5 Kommentare zu „Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG“

  • STRASSENKOETER:

    Sorry, daß ich einen auf Klugscheisser machen muß…aber es sind 5 mal 7 Stunden also
    insgesamt 35 Stunden.

    Gruß aus dem schönen Bremen

    Andreas

  • Insgesamt finde ich die ganze Berufskraftfahrerausbildung sowieso viel zu aufgebläht und viel zu kostenintensiv. Komischerweise müssen alle LKW Fahrer in der EU eine Qualifizierung nachweisen. Aber in Deutschland muss man besonders tief in die Tasche greifen. Die Engländer haben es da echt gut. 2 Wochen Vollzeitkurs mit Nachweis der Teilnahme und man ist Berufskraftfahrer Fahrerkarte Schlüsselnummer und fertig.

    • truckstop24.net:

      Problematischer finde ich eigentlich, dass diese Quali absolut nichts bringt! Das ist pure Zeitverschwendung! Da profitieren nur die von, die diese “Schulungen” abhalten – der Sicherheit ist damit in keinster Weise geholfen!
      Was man dort vermittelt bekommt, ist unterste Schublade, und lernt man bereits mit der Ausbildung in wesentlich größerem Umfang!

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