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Archiv für die Kategorie „Allgemeiniges“

Theoretisch …

… habe ich nun eine ganze Woche Zeit, die Kleinigkeiten zu erledigen, welche man unter der Woche/am Wochenende aufgrund Zeitmangels nicht mehr schafft, aber eben nur theoretisch, denn praktisch liege ich total motivationslos und benommen auf der Couch herum und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein.

Erschreckend! Denn mir ist im Normalfall nie etwas egal.
Der Beipackzettel für das Antibiotikum ist die reinste Horrorlektüre … ein schmaler und schlanker Zweizeiler für das Anwendungsgebiet, aber fast eine ganze Seite nur mit Nebenwirkungen! :shock:

In diesen findet man so ziemlich jedes Anzeichen wieder, was man auch Drogenkonsumenten zuschreiben würde. :mrgreen:

Theoretisch müsste ich zumindest noch einmal zum LKW, um den Kühlschrank auszuschalten (damit der Bock nächste Woche noch anspringt und nicht die Klötze leergesaugt werden) – aber praktisch fühle ich mich dazu rein mental/körperlich nicht in der Lage. :roll:

Theoretisch wollte ich mich auch noch zu unserem Hermes-Paketshop auskotzen, welcher erst am 9.1.2012 wieder geöffnet hat, aber praktisch habe ich lieber 2,90 € mehr bezahlt und die gelben mit dem Transport eines Pakets beauftragt.

Theoretisch müsste ich eigentlich noch so viele Dinge machen, aber praktisch geht mir momentan alles vollkommen gleichgültig an dem Körperteil vorbei, auf welchem ich derzeit liege. :sad:

Warum zum Geier muss ich gleich Medikamente nehmen, welche einen so ausknocken? Andere machen Halligalli, wenn sie krankgeschrieben sind, und mich haut es gleich aus den Latschen … :???:

Gruß zum Jahreswechsel

Allen, die mir wohlgesonnen sind, wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine geile Silvesterparty, und im neuen Jahr alles Glück dieser Welt.
Allen, die mir nicht wohlgesonnen sind, wünsche ich mindestens eine fehlgeleitete Silvesterrakete im Arsch, und möge Euch der Blitz beim Scheissen treffen, auf dass ihr mich auch nächstes Jahr mit Eurem Dummschwätz belustigt.

Achja, die scheiss Herzen nicht vergessen :D ♥♥♥♥♥♥

Weihnachtsgruß und so

Wie Ihr ja alle wisst, geht mir Weihnachten tierisch auf den Nerv – aber nichts desto trotz wünsche ich all meinen Lesern (auch denen, die mich mal dort können, wo nie die Sonne scheint) ein frohes Fest und so´n Zeug. :D

Bilder gefunden

Nachdem mir ja auf dem alten Server fast alle Inhalte flöten gegangen sind, konnte ich soeben noch eine Sicherung finden, welche die Bilder alter Beiträge enthält – diese sind nun auch wieder hochgeschoben, sodass so mancher Artikel auch wieder einen Sinn ergibt. ;)

Und weiter geht´s

Nach längerer Überlegungszeit führe ich das alte truckstop24.net nun weiter.

Ab sofort gibt es hier wieder Themen rund um den LKW.
Bei Fragen, Anregungen, Bildern, Vorschlägen und sonstigem darf gerne das Kontaktformular genutzt werden. ;)

Der Stänkersack wird ebenfalls weiter fortgesetzt – allerdings geht es dort ohne Themen rund um den LKW weiter.

Wenn das Fahrerhaus unsanft schwingt

Da liegt man nichtsahnend in der Koje, geniesst so mehr oder weniger das Nichtstun, döst dabei auch etwas weg, und plötzlich “kippt” das Fahrerhaus zur Seite, erst knirscht’s, dann knallt’s, das Fahrerhaus springt wie vom Gummiband gezogen wieder zurück.

Mittendrin ein beherzter Sprung aus der oberen Koje, denn immerhin kippt das Fahrerhaus nicht ohne Grund zur Seite, und auch die Geräusche sind alles andere als normal, während ich beim Zurückspringen des Fahrerhauses vergeblich nach Halt suche. Ich fand meine Balance dann letztenedes dadurch, indem ich mich ungewollt mit dem Kopf an den Staufächern “abstütze”. Mittlerweile vernahm ich auch das Motorgeräusch eines Pisspotts, welcher sich entfernte – Gardine auf.

Beim ersten leicht verwirrten und panischen Kontrollblick entdeckte ich, dass der Aussenspiegel irgendwie nicht zu sehen war, also Tür auf, Zündung an, und erstmal kräftig auf die Hupe eingeprügelt. Der Sack hielt an. “Prima” dachte ich mir, schnell rein in die Hose, Schluffen an und raus – der Pisspott mit dem roten Planensattel verpisste sich derweil! Ich sah nur noch den ovalen Aufkleber mit “PL” in der Mitte, und dann war er auch schon weg, dieser polnische Aushilfssattelkutscher.

Nun war ich wach, der Dreckspolacke weg, und der Spiegel nach vorne angeklappt. Also erstmal Taschenlampe geschnappt, und den Pisspott auf derbere Beschädigungen untersucht – ausser ein paar roten Streifen in der Tür, welche man wieder herauspoliert bekommt (Betonung auf “man”, also NICHT ich), war erstmal nichts zu sehen. Gut, der Spiegel scheint nicht mehr so richtig einzurasten an der oberen Halterung, aber darauf sei geschissen. Ob die Spiegelheizung noch funzt, merke ich auch erst unterwegs. Die Gläser sind ganz, nur das zählt.

Was mich diese osteuropäischen Möchtegerntrucker in letzter Zeit ankotzen glaubt mir kein Mensch! Das einzige was die können ist Hackengas geben! Sei es auf der Piste, wenn sie mit holländischen Kennzeichen getarnt an einem vorbeifliegen, oder nach so einem Dingen wie gerade, wenn es an die eigene Tasche geht. Zu doof zum LKW fahren, zu doof zum P….. den Rest habe ich gelöscht, sonst schreit hier gleich wieder einer “Bäh, ausländerfeindlich! Ab an den Pranger!” Ist doch wahr!
:!!!fresse:

Warum?

Heute nacht erreichte mich folgende Mail:

Hallo. Um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften, hinterlege ich als Namen mal nicht “stiller Mitleser”, denn ich bin weder der erste, noch der zweite von den beiden hier im Onlinetagebuch.

Ich lese Ihr Tagebuch nun schon seit geraumer Zeit mit, und ich finde es recht unterhaltsam, was einen Brummifahrer beschäftigt und womit er zu kämpfen hat. Vieles sehe ich aus der Sicht des klassischen Verkehrsteilnehmers; ich bin also nicht immer Ihrer Meinung.

Auch nehme ich zur Kenntnis, dass hier recht viele Leser zugreifen, die genau wie ich eher wenig mit dem LKW zu tun haben.
Sie geben viele rechtliche Tipps, welche nach eigener Recherche um ein vielfaches komplizierter in den Gesetzen stehen – warum legen Sie also keine Kategorien an, um diese Tipps/Beiträge einfacher zu finden? Mir ist aufgefallen, dass Sie jeden Beitrag in nur einer Kategorie ablegen – würden Sie die vielen unterschiedlichen Themen, welche Sie zweifelsohne haben, kategorisch ablegen, hätte der Leser zumindest schonmal eine Vorauswahl.

Mein Schwager fährt LKW. Ich habe ihm mal die Adresse Ihrer Präsenz genannt. Neulich kam er zu mir und meinte, dass er die Geschichte mit der Schichtzeit erst nach dem Lesen Ihrer Beiträge begriffen hat. Er fährt schon seit über 10 Jahren LKW. ;)

MfG
Ein dritter stiller Mitleser

Hallo dritter stiller Mitleser.

In der Tat lesen hier viele mit, welche nichts mit dem Berufskraftfahrer zu tun haben und es freut mich, dass ich Ihrem Schwager dabei helfen konnte, die Materie “Schichtzeit” zu begreifen.
Was die Kategorien betrifft, so habe ich mich bewusst gegen ein solches Schubladensystem entschieden, und zwar aus mehreren Gründen.

Zum einen nutzen die Leser ein solches Angebot nicht immer nur zur Unterhaltung – regelmäßig kommen hier auch so Säcke vorbeigekrepelt, die einfach nur persönliche Infos suchen, um mir ans Bein pinkeln zu wollen – die sollen bitteschön suchen bis der Arzt kommt und die Finger abfaulen.

Zum anderen “tagge” ich Beiträge, welche mir wichtig erscheinen. Somit kann man diese Beiträge dann gezielt über die Blogsuche ausfindig machen.

Weiterhin verlinke ich von Zeit zu Zeit einzelne Beiträge mit “Mehrwert” auf der Seite “Specials“, um nicht lange suchen zu müssen.

Letztenendes ist es ein Tagebuch – haben Sie schonmal ein Tagebuch mit Kategorien und Inhaltsverzeichnis gesehen? :mrgreen:

Fahrerkarten-Countdown

Noch 20 Tage, dann ist meine Fahrerkarte wieder vorzeigbar. :? ???fromm:

Erstaunlich, wie verhasst man unter den eigenen Kollegen ist, wenn man auf 150km Landstraße mit konstant 60 km/h vor denen hergondelt. :shock:

Heute hat mich doch glatt einer fast mit Absicht in die Botanik geschickt, nachdem er mich überholt hat. Wie gesagt, fast. Auch da gehören immernoch 2 dazu. :razz:

Auch die PKW-Schlange hinter mir, deren Ende ich im Spiegel nicht mehr ausmachen konnte, war gigantisch. :cool:

Interessantes Phänomen: Fährt man mit 73 km/h auf einer auf 70 km/h begrenzten Landstraße, versucht jeder Ochse auf Biegen und Brechen dran vorbeizukommen. Fährt man aber auf gleicher Strecke die für schwere LKW vorgeschriebenen 60 km/h, kann man schon fast neben der Spur fahren, Lichtzeichen geben und auch vorbeiwinken – überholen Fehlanzeige, alles bleibt dahinter. :? ???vogel:

So langsam gewöhne ich mich daran, nicht am oder sogar über dem Limit zu fahren, und ist auch irgendwie garnicht so schwer, ganz im Gegenteil. Da sieht man mal, wie sehr man sich selbst in einen Zwang steckt, der garnicht sein muss, denn so dolle krass ist der Unterschied eigentlich garnicht – auf die 15-20 Minuten pfeiff ich … auch zukünftig. :? ???drive:

Liebe Straßenbahnfahrerin

Internetwache Brandenburg, v. 12.10.2010 14:55 Uhr:

Strausberg. Ein Dacia- Fahrer wollte von der Schillerstraße nach links in die Berliner Straße abbiegen. Dabei übersah der 90- Jährige die nahende Straßenbahn. Es kam zum Zusammenstoß, der gemildert wurde durch die vorausschauende Fahrweise der Straßenbahnfahrerin. Sie bremste rechtzeitig ab. So entstand nur Blechschaden, der auf 2.500 Euro geschätzt wurde. Nach der Unfallaufnahme konnten beide Fahrzeuge die Fahrt fortsetzen.

Liebe Straßenbahnfahrerin. :? ???fromm:
Das nächste mal bitte im richtigen Moment vorausschauend WEGSCHAUEN, Danke. :mrgreen:

Straßenbahn übersehen…sind ja auch sooooo klein die Dinger. :? ???vogel:

Befürworter

Entgegen meiner Laune und festen Absicht, einen Schlussstrich ziehen zu wollen, entschied ich mich ein letztes Mal zu einer “Denkzettelmaßnahme”, indem ich nicht die Kündigung formulierte, sondern meinem Chef per Mail mal so richtig in Klartext zu verstehen gab, was die nun kommenden Wochen ablaufen wird, nämlich 100%iger Dienst nach GESETZLICHER Vorschrift, keinerlei Pausen unter 11 Stunden, und auch Stehenbleiben vor dem Kunden, wenn dieser schon in Sichtweite ist, sollten Lenk-/Schichtzeit voll sein.

Ich griff seine Tourenplanung auf schärfste an, nannte sie unter anderem unterirdisch und planlos, und gab bekannt, dass der Anhänger nun in der nächstbesten Werkstatt abgestellt wird, sollte die folgende Planung mich nicht in Richtung Firma holen.

Heute früh ein Anruf der Tourenüberwachung. “Du, sage mal, was ist nun eigentlich aus dem Anhänger geworden?” Ich fragte, was mit dieser Hofhure denn schon sein solle, natürlich noch immer defekt.

“Also hat sich noch nichts geändert?” Selbstverständlich nicht.

“Ich habe übrigens Deine Mail an den Chef vom diesen bekommen – der hat geschäumt vor Wut.” Das hat er für umsonst. Damit hätte er rechnen sollen.

“Nein, nicht wegen Dir, sondern wegen den Disponenten. Ich sollte die Mail an ALLE Disponenten weiterleiten. Parallel habe ich alle Disponenten aufzufordern, dass sie eine SCHRIFTLICHE Stellungnahme dazu verfassen MÜSSEN.” Aha, soll heissen?

“Ich habe dem Chef bestätigt, dass in den letzten Wochen die Touren immer undurchsichtiger/chaotischer werden, und dass auch die Stimmung unter den Fahren massiv negativ ist. Ich habe Deine Mail übrigens 100%ig befürwortet. Hat sich der Chef schon bei Dir gemeldet?” Nee, natürlich nicht. Muss er aber auch nicht, denn von hohlen Worten hatte ich die letzten Wochen mehr als mit lieb ist. Ich will TATEN sehen, sonst mache ich meine Androhung mit dem Anhänger noch heute wahr.

Vorhin erhielt ich eine Tour, welche NICHT in Richtung Firma ging – also fing ich gerade an, eine Werkstatt in der Nähe zu suchen, als plötzlich das Telefon klingelte … ein arschfreundlicher Disponent: “Deine Tour hat sich gerade geändert. Du fährst jetzt nach xxx zum Laden, dann nach xxx bis xxx Uhr zum Entladen.” Aha, und was ist mit dem Anhänger? Leute, ich suche gerade eine Werkstatt heraus – ich will jetzt nur noch eine Antwort hören!

“Ja, ich weiss, danach ziehen wir Dich in die Firma wegen dem Anhänger, zur Not auch leer.” Von Nürnberg aus??? Glaubt Ihr doch selber nicht!

“Doch, die Order kam von oben.” Abwarten! An den Weihnachtsmann glaube ich schon verdammt lange nicht mehr!