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Archiv für die Kategorie „Allgemeiniges“

Und weiter geht´s

Nach längerer Überlegungszeit führe ich das alte truckstop24.net nun weiter.

Ab sofort gibt es hier wieder Themen rund um den LKW.
Bei Fragen, Anregungen, Bildern, Vorschlägen und sonstigem darf gerne das Kontaktformular genutzt werden. ;)

Der Stänkersack wird ebenfalls weiter fortgesetzt – allerdings geht es dort ohne Themen rund um den LKW weiter.

Wenn das Fahrerhaus unsanft schwingt

Da liegt man nichtsahnend in der Koje, geniesst so mehr oder weniger das Nichtstun, döst dabei auch etwas weg, und plötzlich “kippt” das Fahrerhaus zur Seite, erst knirscht’s, dann knallt’s, das Fahrerhaus springt wie vom Gummiband gezogen wieder zurück.

Mittendrin ein beherzter Sprung aus der oberen Koje, denn immerhin kippt das Fahrerhaus nicht ohne Grund zur Seite, und auch die Geräusche sind alles andere als normal, während ich beim Zurückspringen des Fahrerhauses vergeblich nach Halt suche. Ich fand meine Balance dann letztenedes dadurch, indem ich mich ungewollt mit dem Kopf an den Staufächern “abstütze”. Mittlerweile vernahm ich auch das Motorgeräusch eines Pisspotts, welcher sich entfernte – Gardine auf.

Beim ersten leicht verwirrten und panischen Kontrollblick entdeckte ich, dass der Aussenspiegel irgendwie nicht zu sehen war, also Tür auf, Zündung an, und erstmal kräftig auf die Hupe eingeprügelt. Der Sack hielt an. “Prima” dachte ich mir, schnell rein in die Hose, Schluffen an und raus – der Pisspott mit dem roten Planensattel verpisste sich derweil! Ich sah nur noch den ovalen Aufkleber mit “PL” in der Mitte, und dann war er auch schon weg, dieser polnische Aushilfssattelkutscher.

Nun war ich wach, der Dreckspolacke weg, und der Spiegel nach vorne angeklappt. Also erstmal Taschenlampe geschnappt, und den Pisspott auf derbere Beschädigungen untersucht – ausser ein paar roten Streifen in der Tür, welche man wieder herauspoliert bekommt (Betonung auf “man”, also NICHT ich), war erstmal nichts zu sehen. Gut, der Spiegel scheint nicht mehr so richtig einzurasten an der oberen Halterung, aber darauf sei geschissen. Ob die Spiegelheizung noch funzt, merke ich auch erst unterwegs. Die Gläser sind ganz, nur das zählt.

Was mich diese osteuropäischen Möchtegerntrucker in letzter Zeit ankotzen glaubt mir kein Mensch! Das einzige was die können ist Hackengas geben! Sei es auf der Piste, wenn sie mit holländischen Kennzeichen getarnt an einem vorbeifliegen, oder nach so einem Dingen wie gerade, wenn es an die eigene Tasche geht. Zu doof zum LKW fahren, zu doof zum P….. den Rest habe ich gelöscht, sonst schreit hier gleich wieder einer “Bäh, ausländerfeindlich! Ab an den Pranger!” Ist doch wahr!
:!!!fresse:

Warum?

Heute nacht erreichte mich folgende Mail:

Hallo. Um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften, hinterlege ich als Namen mal nicht “stiller Mitleser”, denn ich bin weder der erste, noch der zweite von den beiden hier im Onlinetagebuch.

Ich lese Ihr Tagebuch nun schon seit geraumer Zeit mit, und ich finde es recht unterhaltsam, was einen Brummifahrer beschäftigt und womit er zu kämpfen hat. Vieles sehe ich aus der Sicht des klassischen Verkehrsteilnehmers; ich bin also nicht immer Ihrer Meinung.

Auch nehme ich zur Kenntnis, dass hier recht viele Leser zugreifen, die genau wie ich eher wenig mit dem LKW zu tun haben.
Sie geben viele rechtliche Tipps, welche nach eigener Recherche um ein vielfaches komplizierter in den Gesetzen stehen – warum legen Sie also keine Kategorien an, um diese Tipps/Beiträge einfacher zu finden? Mir ist aufgefallen, dass Sie jeden Beitrag in nur einer Kategorie ablegen – würden Sie die vielen unterschiedlichen Themen, welche Sie zweifelsohne haben, kategorisch ablegen, hätte der Leser zumindest schonmal eine Vorauswahl.

Mein Schwager fährt LKW. Ich habe ihm mal die Adresse Ihrer Präsenz genannt. Neulich kam er zu mir und meinte, dass er die Geschichte mit der Schichtzeit erst nach dem Lesen Ihrer Beiträge begriffen hat. Er fährt schon seit über 10 Jahren LKW. ;)

MfG
Ein dritter stiller Mitleser

Hallo dritter stiller Mitleser.

In der Tat lesen hier viele mit, welche nichts mit dem Berufskraftfahrer zu tun haben und es freut mich, dass ich Ihrem Schwager dabei helfen konnte, die Materie “Schichtzeit” zu begreifen.
Was die Kategorien betrifft, so habe ich mich bewusst gegen ein solches Schubladensystem entschieden, und zwar aus mehreren Gründen.

Zum einen nutzen die Leser ein solches Angebot nicht immer nur zur Unterhaltung – regelmäßig kommen hier auch so Säcke vorbeigekrepelt, die einfach nur persönliche Infos suchen, um mir ans Bein pinkeln zu wollen – die sollen bitteschön suchen bis der Arzt kommt und die Finger abfaulen.

Zum anderen “tagge” ich Beiträge, welche mir wichtig erscheinen. Somit kann man diese Beiträge dann gezielt über die Blogsuche ausfindig machen.

Weiterhin verlinke ich von Zeit zu Zeit einzelne Beiträge mit “Mehrwert” auf der Seite “Specials“, um nicht lange suchen zu müssen.

Letztenendes ist es ein Tagebuch – haben Sie schonmal ein Tagebuch mit Kategorien und Inhaltsverzeichnis gesehen? :mrgreen:

Fahrerkarten-Countdown

Noch 20 Tage, dann ist meine Fahrerkarte wieder vorzeigbar. :? ???fromm:

Erstaunlich, wie verhasst man unter den eigenen Kollegen ist, wenn man auf 150km Landstraße mit konstant 60 km/h vor denen hergondelt. :shock:

Heute hat mich doch glatt einer fast mit Absicht in die Botanik geschickt, nachdem er mich überholt hat. Wie gesagt, fast. Auch da gehören immernoch 2 dazu. :razz:

Auch die PKW-Schlange hinter mir, deren Ende ich im Spiegel nicht mehr ausmachen konnte, war gigantisch. :cool:

Interessantes Phänomen: Fährt man mit 73 km/h auf einer auf 70 km/h begrenzten Landstraße, versucht jeder Ochse auf Biegen und Brechen dran vorbeizukommen. Fährt man aber auf gleicher Strecke die für schwere LKW vorgeschriebenen 60 km/h, kann man schon fast neben der Spur fahren, Lichtzeichen geben und auch vorbeiwinken – überholen Fehlanzeige, alles bleibt dahinter. :? ???vogel:

So langsam gewöhne ich mich daran, nicht am oder sogar über dem Limit zu fahren, und ist auch irgendwie garnicht so schwer, ganz im Gegenteil. Da sieht man mal, wie sehr man sich selbst in einen Zwang steckt, der garnicht sein muss, denn so dolle krass ist der Unterschied eigentlich garnicht – auf die 15-20 Minuten pfeiff ich … auch zukünftig. :? ???drive:

Liebe Straßenbahnfahrerin

Internetwache Brandenburg, v. 12.10.2010 14:55 Uhr:

Strausberg. Ein Dacia- Fahrer wollte von der Schillerstraße nach links in die Berliner Straße abbiegen. Dabei übersah der 90- Jährige die nahende Straßenbahn. Es kam zum Zusammenstoß, der gemildert wurde durch die vorausschauende Fahrweise der Straßenbahnfahrerin. Sie bremste rechtzeitig ab. So entstand nur Blechschaden, der auf 2.500 Euro geschätzt wurde. Nach der Unfallaufnahme konnten beide Fahrzeuge die Fahrt fortsetzen.

Liebe Straßenbahnfahrerin. :? ???fromm:
Das nächste mal bitte im richtigen Moment vorausschauend WEGSCHAUEN, Danke. :mrgreen:

Straßenbahn übersehen…sind ja auch sooooo klein die Dinger. :? ???vogel:

Befürworter

Entgegen meiner Laune und festen Absicht, einen Schlussstrich ziehen zu wollen, entschied ich mich ein letztes Mal zu einer “Denkzettelmaßnahme”, indem ich nicht die Kündigung formulierte, sondern meinem Chef per Mail mal so richtig in Klartext zu verstehen gab, was die nun kommenden Wochen ablaufen wird, nämlich 100%iger Dienst nach GESETZLICHER Vorschrift, keinerlei Pausen unter 11 Stunden, und auch Stehenbleiben vor dem Kunden, wenn dieser schon in Sichtweite ist, sollten Lenk-/Schichtzeit voll sein.

Ich griff seine Tourenplanung auf schärfste an, nannte sie unter anderem unterirdisch und planlos, und gab bekannt, dass der Anhänger nun in der nächstbesten Werkstatt abgestellt wird, sollte die folgende Planung mich nicht in Richtung Firma holen.

Heute früh ein Anruf der Tourenüberwachung. “Du, sage mal, was ist nun eigentlich aus dem Anhänger geworden?” Ich fragte, was mit dieser Hofhure denn schon sein solle, natürlich noch immer defekt.

“Also hat sich noch nichts geändert?” Selbstverständlich nicht.

“Ich habe übrigens Deine Mail an den Chef vom diesen bekommen – der hat geschäumt vor Wut.” Das hat er für umsonst. Damit hätte er rechnen sollen.

“Nein, nicht wegen Dir, sondern wegen den Disponenten. Ich sollte die Mail an ALLE Disponenten weiterleiten. Parallel habe ich alle Disponenten aufzufordern, dass sie eine SCHRIFTLICHE Stellungnahme dazu verfassen MÜSSEN.” Aha, soll heissen?

“Ich habe dem Chef bestätigt, dass in den letzten Wochen die Touren immer undurchsichtiger/chaotischer werden, und dass auch die Stimmung unter den Fahren massiv negativ ist. Ich habe Deine Mail übrigens 100%ig befürwortet. Hat sich der Chef schon bei Dir gemeldet?” Nee, natürlich nicht. Muss er aber auch nicht, denn von hohlen Worten hatte ich die letzten Wochen mehr als mit lieb ist. Ich will TATEN sehen, sonst mache ich meine Androhung mit dem Anhänger noch heute wahr.

Vorhin erhielt ich eine Tour, welche NICHT in Richtung Firma ging – also fing ich gerade an, eine Werkstatt in der Nähe zu suchen, als plötzlich das Telefon klingelte … ein arschfreundlicher Disponent: “Deine Tour hat sich gerade geändert. Du fährst jetzt nach xxx zum Laden, dann nach xxx bis xxx Uhr zum Entladen.” Aha, und was ist mit dem Anhänger? Leute, ich suche gerade eine Werkstatt heraus – ich will jetzt nur noch eine Antwort hören!

“Ja, ich weiss, danach ziehen wir Dich in die Firma wegen dem Anhänger, zur Not auch leer.” Von Nürnberg aus??? Glaubt Ihr doch selber nicht!

“Doch, die Order kam von oben.” Abwarten! An den Weihnachtsmann glaube ich schon verdammt lange nicht mehr!

Auf in den Kampf

So, dann fahre ich mal wieder zu meinem geliebten Pisspott und harre der Dinge, die da nun kommen mögen. :!!!grummel:

Trucker-Ego – mache niemandem seinen Spielplatz madig //UPDATE

Im letzten Beitrag erwähnte ich beiläufig ein “Trucker-Forum”.

Ich habe es mir doch glatt erdreistet, bis zum Ende Contra zu geben, was einigen dann wohl doch gegen den Strich ging. Wahrheit tut eben doch weh. :grin:

Als Quittung erhielt ich eine Abmahnung. :mrgreen:

Selbstverständlich wurde meine letzte Äußerung nochmals von höchster Stelle bestätigt, nämlich dass es immer einen gibt, der nochmals einen blöden Spruch draufsetzen muss. :twisted:

Naja, ist halt ein Spielplatz für gekränkte Egos – ich find’s lustig. Nur gut dass ich kein Trucker bin, sondern ein Berufskraftfahrer. :? ???fromm:

//UPDATE v. 10.10.2010 um 13:40 Uhr:
So, jetzt wurde ich gerade aus dem Forum geworfen. Verteidigen ist also auch nicht erwünscht.
Wer sich also mal ein Bild von waschechten, verblödeten Uralt-Truckern machen möchte, registriere sich bei http://www.truckerfreunde.de – da gibt es genügend Lesestoff, um seine Lachmuskeln zu trainieren! Aber Vorsicht! Es werden dort so einige Klischee’s voll und ganz erfüllt – so darf man beispielsweise keinen Wert auf Rechtschreibung legen, und auch das Teil zwischen den Ohren ist dort öfters mal deaktiviert. :lol:

Und sowas darf LKW fahren… :twisted:

Führerschein-Crashkurs

In meinem “Lieblingsforum” für “echte Trucker” habe ich letzte Nacht Links entdeckt, welche ein zukünftiger BKF gesetzt hat. Diese gingen zu Websites, welche einen LKW-Crashkurs anbieten, nach welchem man in nur 8 Tagen zum Führerschein Klasse CE kommt!

Selbstverständlich auf einem Tandemzug, und obendrein auf Wechselbrücke – na, wenn das nicht eine überaus praktische “Frischfleischschmiede” für die achso gebeutelten Systemverkehrbuden ist.

Bei aller Liebe, aber in 8 Tagen zum LKW-Führerschein ist schon recht daneben. Wenn ich mir vorstelle, dass ich das Fahren eigentlich erst in der Praxis so richtig gelernt habe, und das Ab-/Auf-/Umbrücken eigentlich erst nach einem Jahr Praxis so halbwegs drauf hatte, verwundert es mich in keinster Weise, warum so viele LKW bei bekannten Firmen nach relativ kurzer Zeit reif für die Richtbank sind. Zumal der Unterschied zwischen Tandem und Drehkranz gerade für Anfänger enorm ist, diese im Prinzip das Fahren gleich nochmal neu lernen.

Was haltet Ihr davon?

Mord auf Raten

“Die Lenkzeitverordnung ist schließlich zu Ihrem Schutz da”.

Diesen Satz hört man nur allzugerne durch Kontrolleure, welche “POLIZEI” und/oder “BAG” auf dem Rücken zu stehen haben, und bis vor kurzem hätte ich dem auch noch zugestimmt.

Seit einigen Wochen jedoch fahre ich genau am maximalen dieser Verordnungen, und ich kann nur sagen, dass die Maximalwerte in dieser zu hoch angesetzt sind!
Täglich 9 Stunden Lenkzeit, 2x wöchentlich 10 Stunden, und dazwischen 3x nur 9 Stunden Pause (wovon eigentlich nur 7 tagsüber auf lauten Umgebungen zum Schlafen genutzt werden können) sind Garanten für einen total übermüdeten Fahrer. Wenn dann auch noch die Schichtzeiten bei um die 15 Stunden pendeln, braucht man nicht mehr hellseherisch veranlagt zu sein um zu erahnen, wie fit der Fahrer bereits mitte der Woche ist.

Um es anders auszudrücken: bei maximaler Auslegung der EU-Verordnung 561/2006 hat diese NICHTS mehr mit “zum Schutze der Kraftfahrer” zu tun, sondern vielmehr “zum Wohle des Unternehmens”, ich spreche bereits von “geplanten/kalkulierten Mord auf Raten”! Hierbei ist der Punkt “Nachtarbeit” noch in keinster Weise berücksichtigt, der das ganze nochmals dramatisch verschärft!

Wenn dann auch noch seitens des Unternehmers die Touren so geplant werden, dass man diese Maximalzeiten “freiwillig” überzieht um zu seiner Familie zu kommen, ist es schon mehr als nur schäbig, hier zuerst an den Fahrer heranzutreten, und dem Unternehmen eine Kulanzzeit einzuräumen, bevor auch diesem ernsthafte Konsequenzen drohen.

Was ich von der Möglichkeit der Wochenendruhezeitkürzung auf 24 Stunden halte, brauche ich wohl nicht näher erläutern, und die normale Wochenendruhezeit von 45 Stunden bringt auch das Problem mit sich, dass man die neue Woche als Nachtfahrer meist dann beginnt, wenn man schon seit 14 Stunden auf den Beinen ist – also müßte die Wochenendregelung lauten “45 Stunden im direkten Anschluss an eine Tagesruhezeit von mindestens 9 Stunden”, wie es ja auch bei bei der Ausgleichsregelung für ein gekürztes Wochenende gehandhabt wird.

Aus eigener Erfahrung muss ich nun feststellen, dass die maximalen Lenkzeiten zu hoch angelegt sind, eine Pausenkürzung mehr darstellt als nur eine Minimierung der Freizeit, und die maximalen Schichtzeiten auf Dauer existenzvernichtend sind, und zwar nicht nur für den Fahrer, wenn das alles über einen längeren Zeitraum angewandt wird.

Ich bin ein Mann im besten leistungsfähigen Alter, habe keinerlei gesundheitliche Einschränkungen, und bin dennoch am Rande des körperlich machbaren, und das sollen “Schutzgesetze” sein???

Hier bedarf es einer klaren Harmonisierung! Das eine unflexible maximale Arbeitszeit von 8 Stunden nicht möglich ist, braucht nicht weiter diskutiert werden, aber maximal 15 Stunden sind definitiv zu viel!
Auch die Pausenkürzung auf 9 Stunden ist Gift für die Sicherheit eines jeden Beteiligten! Hier wäre ich für eine klare 12/12-Regelung, also maximal 12 Stunden Schicht, und mindestens 12 Stunden ZUSAMMENHÄNGENDE Pause – Splittung der Pause gänzlich gestrichen!

Mir ist klar, dass es Kollegen gibt, welche nicht am Maximalen tätig sind, und die mit 12 Stunden Pause vermutlich einen Amoklauf planen würden – aus diesem Grunde sollten die Pausen vor UND nach einer Schicht auch auf diese gesetzlich abgestimmt sein!
Wenn z.B. eine Schicht von 14 Stunden ansteht, sollte die Pause davor UND danach gesetzlich größer festgelegt sein, als bei einer Schicht von beispielsweise nur 9 Stunden.

Mit der momentanen Regelung ist es hingegen möglich, dass ich erst eine 15-Stunden-Schicht mit einer 10-Stunden-Lenkzeit hinlege, um im Anschluss nur 9 Stunden Pause zu bekommen, nach welcher dann volle 9 Stunden gelenkt wird, erneut nur 9 Stunden Pause gemacht werden, um sodann wieder in einer 15-Stunden-Schicht mit 10 Stunden Lenkzeit zu sein, und das ist einfach nur noch pervers und hat mit Schutz absolut garnichts mehr zu tun!
Viele (eigentlich alle) vergessen, dass die Pause nicht nur zum Schlafen genutzt wird, sondern auch zur Verpflegung, zur Körperpflege, zum Einkaufen, zur Information, zur Pflege von sozialen Kontakten etc pp!

Also liebe EU. Setzt Euch mal zur Abwechslung nicht mit Unternehmensverbänden an den Tisch, sondern mit Arbeitnehmervertretungen, und bringt schnellstmöglich eine einheitliche Regelung auf den Weg, welche nicht nur vollmundig das Blaue vom Himmel herunterlügt, sondern welche die Arbeitnehmer auch tatsächlich schützt!