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Archiv für die Kategorie „Quattroiges“

Ich habe keine Ahnung, …

… was die meisten der Berufskraftfahrer an einem Sattelzug so toll finden!

Die erste 300km-Solofahrt nach Saarlouis war schon recht “interessant” – ja klar, die 440 PS zotteln ordentlich am Rahmen, aber der Blick in den Aussenspiegel war jedesmal erschreckend, “scheisse, der Anhänger!!!”, um dann kurz danach die Einsicht zu kriegen, dass ich da so schnell keinen Anhänger mehr zu Gesicht kriegen werde.

Die nun große Hütte hat im direkten Vergleich zu meinem vorherigen Brückenzug nur einen Vorteil:
ICH KANN ENDLICH AUFRECHT STEHEN! :D

Die zusätzlichen Staufächer hingegen werden durch das zusätzliche Sicherungsmaterial gefressen, unterm Strich habe ich für mich nun noch weniger Stauraum, als in der kleinen Hundehütte zuvor, denn da konnte ich wenigstens am Rahmen meine Staukiste anbringen, was bei diesem Sattel nun nicht mehr geht. Aus diesem Grunde ist meine schöne Kiste nun auch vorhin dem Metallschrott zum Opfer gefallen, denn so keimig die von aussen war, hatte sie von anfang an keine Chance, den Innenraum des Fahrerhauses kennenzulernen, und am Trailer selbst befindet sich weder eine Staukiste, noch sonstig eine Möglichkeit für die Kiste.

Kurz vor der Abfahrt bei Mercedes fragte ich, ob diese hinteren Schmutzfänger drauf bleiben sollen, oder runter müssen – “besser drauf lassen” war die Antwort. Dementsprechend sattelte ich vorhin dann mit diesen Schutzblechen auf, was zur Folge hatte, dass eines sich gleich zwischen Rad und Trailer verkantete – nun sind sie ab, und ich habe keinen Plan, wo ich die Teile hinschmeissen soll. :???:

Der Trailer selbst sieht noch relativ vernünftig aus, aber was er genau kann oder auch nicht kann … keinen Plan, und davon jede Menge. :lol:

Die Fahrt vom Trailer-Verleih bis zum Parkplatz (5km) war dann das bisherige absolute Highlight meines heutigen Tages! Ein Kreisverkehr, zweimal scharf abbiegen, und dann rückwärts auf dem Parkplatz einparken – ich bin nass geschwitzt!
Nicht nur, dass der Platzbedarf des Sattels schlichtweg phänomenal gigantisch ist, nein, auch der Nachlauf ist mindestens ebenso.
Das Einparken war dann erwartungsgemäß volksbelustigend … es fehlt der zweite Knickpunkt, und auch das drastische Hin- und Herwedeln mit der Sattelzugmaschine bringt mich extrem aus der Ruhe, mal davon abgesehen, dass ich grundsätzlich in die falsche Richtung gelenkt habe. :roll:

Und jetzt plane ich gerade mit meinem nicht europafähigen Navi, veralterten Googlekarten und Telefonhinweisen aus der Dispo meine Tour nach Luxemburg … :???:

ICH WILL MEINE BÜCHSEN ZURÜCK HABEN!!! *verzweifelt-iss*