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So ein wenig Eigenwerbung kann ja nicht schaden, oder? :grin:

Bilder der Woche 9/2012

Ab sofort führe ich eine weitere Kategorie ein, die Bilder der Woche, oder auch “Bilderwöchiges”.
In dieser sind dann einfach nur (teilweise unkommentierte) Bilder zu sehen, für welche es nicht bis zum eigenen Beitrag gereicht hat. ;)

Zwischen Realität und Vernunft

Die treuen Stammleser hier wissen selbstverständlich, wer mein Aufraggeber ist, da brauche ich wohl kein Geheimnis draus zu machen.
Ich bin aber nicht der einzige Fahrer für die, und auch bin ich nicht der einzige, der darüber ab und an mal ein paar Zeilen verliert, was bei über 5000 Wechselbrücken ja auch kein Kunststück ist.

Um so erfreulicher ist es, wenn man bei der Suche nach meinem Auftraggeber so einige Ergebnisse angezeigt bekommt, die mal nicht mit den Paketzustellern zu tun haben, sondern mit den Wechselbrücken.

Ein Blog ist mir dabei besonders aufgefallen, da es mir nicht nur thematisch sehr bekannt vorkommt, sondern auch verbal Tacheles redet – hermeswold.wordpress.com

Allerdings sieht man gleich bei dem ersten Artikel, dass so ein Blog noch so gute Absichten haben kann – ein Kommentator reicht, damit gleich das Ziel aus dem Fokus verschwindet.

Schade eigentlich, denn der Sinn ist mehr als nur löblich – Veränderungen können nur dann eintreten, wenn die zu verändernden Punkte auch mal beim Namen genannt werden.

truckstop24.net auf Facebook

Für alle, die haargenau wissen wollen, wie es unterwegs so läuft, sei dieser Link ans Herz gelegt:
truckstop24net auf Facebook (http://www.facebook.com/truckstop24net)
Am besten gleich liken, um alle Updates in der eigenen Timeline zu verfolgen. ;)

Dort poste ich öfters mal Kleinigkeiten, die es nicht bis Blog schaffen – also, nichts verpassen! :razz:

Sonntagsfahrverbot

Dieses Wochenende hat es mich dann auch mal erwischt!
Zur Verfügung stehende Lenkzeit, um nach Hause zu kommen: ausreichend.
Maximal 6 Schichten vor Wochenendpause: passt auch.

Und trotzdem stehe ich nun in der Brandenburger Pampa, und grummel mir im LKW den Bart voll, weil der Gesetzgeber zwar viele Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot (Sonntags 0-22 Uhr) kennt, nicht aber eine, die es einem Kraftfahrer erlaubt, noch bis zu seinem Wohnort zu juckeln.

Keine 150km vor dem Wohnort zu stehen, weil dann der LKW nicht mehr bewegt werden darf, ist echt zum Haareraufen!
Im Minutentakt knallen hier Kühlzüge, Tankwagen und fliegende Holländer vorbei – alle mit Ausnahmegenehmigungen für irgendeinen Pups, der auch bis Sonntagnacht warten könnte, und ich halte mich hier an meinem Frustbier im LKW fest, der nur eine Privatfahrt machen will.

Lieber Gesetzgeber, ICH WILL NACH HAUSE!!! Ändert das!

Nicht, wenn ich nicht muss!

Die Lafette im scharfen Winkel über rechts rückwärts unter eine Wechselbrücke schieben, wenn auf dem Motorwagen bereits eine Wechselbrücke ist?
Nee, ganz bestimmt nicht, wenn es auch irgendwie anders geht!

Da nehm ich mir die Lafette lieber an die Schnauze, bevor ich mir den Anhänger nebst Brücke und Beleuchtung vom Motorwagen ruiniere!

Unverhofft kommt oft?

Heute war Termin bei der Frau Bürgermeisterin, und ich habe mir sagen lassen, dass es wohl ein recht entspanntes Gespräch war.
Sagen lassen deshalb, weil ich selbst nicht da war, und ich mich habe vertreten lassen. :)

Entspannt zumindest in die Richtung, dass zwar eine Person dort mit einem zur Faust geballtem Gesicht gesessen hat, diese aber durch die Frau Bürgermeisterin ausreichend im Zaum gehalten wurde. :D

Gerade eben erhielt ich dann eine eMail von der Frau Bürgermeisterin – man wünschte mir viel Kraft in meinem stressigen Job und allzeit unfallfreie Fahrt, und achja, so ganz nebenbei fielen dann so Aussagen wie “die Verwarnung wird zurückgenommen” und “das Zusatzzeichen wird noch heute entfernt”. :shock:

ratter ratter ratter … :mrgreen:

Wenn Ihr jetzt gerade mit offenem Mundwunkel und großen Augen vor dem Monitor hängt, und diese Gesichtsspastik langsam einem Grinsen weicht, geht es Euch gerade wie mir vorhin. :razz:

Also dass es nicht an diesem Blog hier gelegen hat, dürfte jedem klar sein (zu verbal aggressiv – ich liebe diesen Begriff seit heute) :D
War es also die Rethorik in den Schreiben? (Wer Ironie findet, darf sie behalten) :razz:
Oder das dezente Einmischen von anderen Leuten, die im Stadthaus was zu sagen haben?
Oder gar die Nachfrage des Kreises, warum ein nicht genehmigtes Schild aufgestellt wurde?
Oder die Aussicht, dass bei einem Gerichtsprozess unschöne und unerwünschte Nebenauflagen formuliert worden wären?
Oder hat meine Hartnäckigkeit angefangen zu nerven?
Oder ist man dort auch zur Einsicht gekommen, dass so ein stehender LKW eine prima Geschwindigkeitsbremse für Raser ist?
Oder ist mein neuer Lieblingskandidat der Strausberger Linken zurückgerudert?
Oder habe ich gar Fans im Stadthaus? :grin:
Oder, oder oder …

Ich weiss es nicht – ich weiss nur, dass ich nun erstmal wieder meinen Seelenfrieden habe, wenn ich am Wochenende aus dem LKW steige.
Ich weiss aber auch, dass das nicht endgültig ist, denn irgendwann wird diese Fläche eine Baustelle sein, und spätestens dann habe ich das gleiche Problem erneut, nämlich “wohin mit dem LKW?”, denn offizielle Parktaschen/-flächen oder gar -plätze gibt es noch immer nicht, und genau an diesem Punkt werde ich nun wohl weiter ansetzen müssen.

Ich verspreche hoch und heilig, dass ich im Bezug auf das Thema “LKW-Parkplatz in Strausberg” zukünftig “verbal ruhiger” werde, denn wie ich heute schon anderswo gelesen habe, erreicht man manchmal im ruhigen mehr. ;)

Vielen Dank an alle, die mich in welcher Art auch immer dabei unterstützt haben, und selbstverständlich auch Ihnen Frau Bürgermeisterin recht herzlichen Dank, denn auch ich mag es, wenn es nicht immer nur Stress gibt! ;-)

Gegenstellungnahme

Zeitungsartikel der MOZ v. 10.01.2012Sehr geehrter Herr Kunath.

Mit großer Verwunderung stelle ich fest, dass Kommunalpolitiker immer wieder gerne “Sicherheitsaspekte” aufgreifen, wenn man irgendetwas verhasstes, ungeliebtes und/oder störendes entfernt wissen möchte.

Das erinnert mich nur allzu stark an die Versuche der Bundesregierung, aberwitzige Sicherheitsgesetze einzuführen, welche bei genauerer Betrachtung nicht nur sittenwidrig sind, sondern gegen zahlreiche andere Gesetze verstossen, und nicht selten sind es DIE LINKEn, die bei solchen Forderungen ganz vorne dabei sind.

So entnehme ich Ihrer Aussage, dass Sie bereits einen fahrenden LKW als potenzielle Gefahr sehen, der mit allen erdenklichen Mitteln und Möglichkeiten ferngehalten werden muss, sei es nun fahrend, oder ruhend.

Ich erspare mir jetzt mal die Auflistung, in wievielen Punkten LKW für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig sind.
Auch erspare ich mir Ihnen aufzulisten, mit welchen Problemen im Alltag der Fahrer eines LKW zu kämpfen hat, nur weil “Sicherheit über alles geht”.

Was ich Ihnen aber nicht erspare, ist der Vorwurf des billigen Populismus!

Der LKW, um welchen es dort geht, kommt in aller Regelmäßigkeit zu Zeiten dort an, zu welchen weder Schul- noch Musikbetrieb existiert – von einer Gefährdung von Schülern kann hier also in keinster Weise die Rede sein, es sei denn, die Hegermühlengrundschule hat neuerdings den Lehrbetrieb in die Nachtstunden verlegt, was mir dann entgangen wäre, da auch mein Sohn dort zur Schule geht!

Was den bereits geparkten LKW betrifft, der notgedrungen auch noch in den Montag hinein dort parkt, so hat dieser äußerst effektiv dafür gesorgt, dass sich PKW-Fahrer an die dortige Tempo-30-Regelung gehalten haben, was ohne LKW nur extrem selten der Fall war/ist!

Auch LKW-Fahrer haben, man soll es kaum glauben, ab und zu mal einen Wohnort, an welchen sie recht unregelmäßig zurückkehren, um sodann die gesetzlich auferlegte 45-Stunden-Pause einhalten zu können. Es ist also pures Wunschdenken, dass LKW nur mal eben schnell in eine Stadt hineinfahren, abladen, und dann ganz schnell wieder verschwinden!

Ihre obige abgedruckte Aussage trägt lediglich dazu bei, dass die überwiegend sinnlose öffentliche Hetze gegen LKW und dessen Fahrer in der Öffentlichkeit negativ meinungsbildend auf BILD-Niveau immer weiter vorangetrieben wird und sie diese Kämpfe auf dem Rücken derer austragen, die am allerwenigsten dafür können, und sie den Leuten das Leben schwer machen, die einfach nur Ihre Familie ernähren wollen.

Der LKW, der Ihnen ein Dorn im Auge ist, war bis vor kurzem IMMER zu 100% korrekt abgestellt, was in dieser Stadt eher Kunststück als normal ist, und durch die nun erfolgte Zusatzbeschilderung ist ein Parken in Strausberg zu 100% illegal!

Aussagen wie “es gibt genügend Firmen, bei welchen man LKW abstellen kann” kann ich Ihnen recht eindrucksvoll widerlegen – es gibt in Strausberg nicht eine Firma, welche dauerhaft/regelmäßig einen fremden LKW auf dem Gelände haben will! Ich habe mir in Strausberg bereits die Füße wund gerannt auf der Suche nach einer Alternative, nur um den LKW so stressfrei wie eben möglich parken zu können, denn auch ich kann mir besseres vorstellen, als auch noch in meiner verdammt knappen Freizeit mich wegen dem LKW herumärgern zu müssen!

Auch das Gewerbegebiet ist gänzlich ungeeignet, einen LKW zu parken! Zum einen sind LKW naturgemäß öfters mal beladen, wodurch ich als Fahrer meiner Firma und meinem Auftraggeber gegenüber eine Sicherungspflicht habe. Das Gewerbegebiet ist nur allzuoft an den Wochenenden Ort für Diebstähle jeglicher Art, da dass Gewerbegebiet weder als Durchgangsgebiet dient, noch anderweitiger Verkehr stattfindet, ist es schon fast eine Einladung zum Diebstahl, und bei aller Liebe, warum sollte ich an einem Ort einen beladenen und vollgetankten LKW abstellen MÜSSEN, wo Sie noch nichteinmal freiwillig ein Fahrrad an eine Laterne ketten würden???
Zum anderen eignet sich das Gewerbegebiet nicht als Parkort für LKW, da
1. die evtl. vorhandenen Parktaschen nicht groß/breit genug sind, und
2. beim Abstellen des LKW auf der Fahrspur der verbleibende Raum daneben zu gering ist!

Wir beide kennen den tatsächlichen Beweggrund für Ihre Aussagen – gerne erwarte ich Ihre Stellungnahme, welche akzeptable Vorschläge zum zukünftigen Parken des LKW beinhaltet, denn eines ist Fakt, durch ein Verbot verschwindet nicht der LKW, denn es ist mein Beruf, LKW zu fahren, und auch zukünftig bin ich dazu verpflichtet, diesen abzuparken! Und da es zukünftig nun egal ist, wo der LKW parkt, beglückwünsche ich Sie im Namen eines jeden Berufskraftfahrers zu Ihrem erreichten Ziel, dass wir nun alle per se Kriminelle sind und faktisch Narrenfreiheit bei der Parkplatzwahl haben! Denn wenn es vollkommen egal ist, wo ich eine Ordnungswidrigkeit durch das Parken eines LKW begehe, muss ich mir auch keinen Kopf mehr machen, ob der LKW evtl. stören könnte oder nicht, denn das Ticket bekomme ich ja in jedem Fall, egal wo – damit haben Sie echt verdammt viel erreicht, die Strausberger sind bestimmt unheimlich stolz darauf, einen so fähigen Stadtverordneten unter sich zu haben! ;)

Zum Falschparken genötigt

So sieht es aus, wenn man durch die Stadt mit Ihren egoistischen Handlungen, ausgehend von einem Stadtverordneten der Linken, der leider Gottes schneller spricht als er denkt (billiger Populismus), nur durch seinen rechtlich anerkannten Beruf  kriminalisiert wird!

Anders ausgedrückt, durch das Anbringen des Zusatzzeichens wurde nun auch die letzte legale Parkmöglichkeit für LKW willkürlich genommen, sprich nun ist es vollkommen egal, wo ich den LKW parke – ein Ticket kassiere ich so oder so, denn was in den Köpfen der Strausberger nicht ankommt ist, dass ich den LKW parken MUSS, um meiner gesetzlichen Ruhezeit nachkommen zu können.

Da es nun vollkommen egal ist, WO ich den LKW parke, mache ich es nun wie der typische deutsche PKW-Fahrer, nämlich bloss keinen Schritt zu viel laufen, nach Möglichkeit direkt vor der Haustür – anders will es hier ja offensichtlich niemand!

Und ja, das kann man jetzt durchaus als Stänkern auffassen – scheiss auf die Tickets, die machen mich auch nicht ärmer als ich eh schon bin – die sind fortan mit einkalkuliert.

An all jene, welche sich darüber nun aufgeilen -> bedankt Euch bei den Linken. :razz:
Nur durch eine Erweiterung von dummen Verboten löst sich ein Problem nicht in Luft auf, liebe Stadtverwaltung! ;)

Strausberger Amtswillkür geht in die nächste Runde

So, wie bereits erwartet, ist, bleibt, und wird auch zukünftig die Stadtverwaltung Strausberg auf ewig kleinkariert, selbstherrlich, und vor allem uneinsichtig sein!

Soeben (wie jeden Tag mehrmals) beim LKW gewesen, um nach dem Rechten zu schauen, und zack, da hängt es, das neue Zusatzschild!

Ich habe mit dieser Aktion gerechnet, keine Frage, zumal bis heute der Bußgeldbescheid ausgeblieben ist – aber bestätigt es doch, dass man im Strausberger Amt, oder auch Stadtverwaltung Strausberg, unfähig ist, Fehler einzugestehen, und es dort nicht die Bohne interessiert, was Bürger dieser Stadt betrifft, wie schwer diese überhaupt Ihr Geld verdienen – ist halt auch nur eine dumme und selbstverliebte Verwaltung, welche den Stempel “LKW-feindlich” verdient!

Hier wird das eigene Ding durchgezogen, auf Biegen und Brechen, möge kommen was will, ohne Rücksicht auf Verluste – Hauptsache, das eigene Ego wird gestreichelt!

Und da wundern sich die werten Damen und Herren, dass sie von allen Seiten angegriffen werden – ja wie kann man denn auch anders bei solchen Aktionen?!?!
Selten habe ich so eine verblendete und intern verseilte Verwaltung erlebt, wie hier in diesem unsäglich bekloppten Kaff!
Kein Wunder, dass das Durchschnittsalter hier immer größer wird und die jungen fluchtartig das Weite suchen – bei einer solchen Führung ist es das beste, was man machen kann!

Ich freue mich schon auf den Tag, an welchem die Bauarbeiten zum Altstadtcenter beginnen, und hier zig LKW reinrollen (und zwangsweise auch mal Pause machen müssen)!

Gute Laune im Arsch, aber so richtig …

Strausberg, hier wollen andere noch nichteinmal tot über´n Zaun hängen, und ich lebe hier – was hat mich damals bloss geritten … ?