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Artikel-Schlagworte: „altstadt“

Kriegsschauplatz Strausberg

Gestern war wieder einer dieser Tage, an welchen stockbesoffene (und unterbelichtete) Jugendliche in Massen durch die Straßen ziehen!

Mittags nur laut und grölend, nachmittags schon mit recht heftigen Ausfallerscheinungen, und abends dann (wie man es eben kennt) randalierend, pöbelnd und streitsuchend, wurden wieder Schilder von den Wänden gerissen, Mülleimer aus den Halterungen geruppt, und natürlich auch mal wieder die gelben Säcke durch die Gegend getreten, welche zur Abholung heute früh sinnigerweise schon gestern abend jemand vor die Tür gelegt hat – dieser jemand muß entweder die letzten 10 Jahre hinterm Mond gelebt haben, oder aber er wollte genau dieses Scenario heraufbeschwören!

Noch immer hört man häufig “vereinzelt mal ein paar kleinere Ausuferungen, aber ansonsten WIE IMMER alles friedlich” – AM ARSCH IS!

Hier war gestern abend wieder Krieg!
Blöderweise stand ich gerade am Fenster und regte mich etwas über die besoffenen Jugendlichen auf, als aus dem Nachbarhaus jemand, total entnervt über den nächtlichen Dauerlärm, eine fast volle Colaflasche aus dem Fenster in Richtung dieser stinkbesoffenen Jugendlichen warf!

Nicht, dass ich es bedauert hätte, wenn diese Pissbrut getroffen worden wäre, aber direkt danach wurde ich von diesen Pissgören sowas von belegt, dass ich kurzzeitig über einen Radikalschlag mit dem Meinungsverstärker nachdachte – ich zerschlug diese Idee aber wieder ganz schnell, denn selbst mit Hartholz werde ich bestimmt nicht in eine Horde von 20 äußerst aggressiven Jugendlichen stapfen und einem (vielleicht noch zweien oder dreien) die Fresse polieren – das dürfte ganz böse nach hinten losgehen, und gewonnen hat man dann auch nichts.

Also bemerkte ich vom Fenster aus lautstark, wie dämlich diese Koffer da unten doch sind, und dass man zur Abwechslung vielleicht mal das restliche, noch vorhandene Hirn benutzen sollte, bevor man großkotzig aus der Gruppe heraus zum Streit provoziert.

Diese maximal 16jährige Pissgöre fand das wohl irgendwie nicht lustig und versuchte, die zuvor aus dem Nachbarhaus geschmissene Colaflasche in meine Richtung zu werfen – anscheinend hatte er zuviel Alkohol und zuwenig Zielwasser intus. :-)

Wie dem auch sei, woanders war gestern meist “nur” Vatertag/Herrentag/Christi Himmelfahrt, aber in dem brandenburgischen, sozialistisch geprägten und dauerbesoffenen Kaff Strausberg war gestern mal wieder Krieg – heute herrscht lediglich Kampfpause bis zur nächsten Saufveranstaltung, welche in diesem Dorf definitiv kommen wird, denn ohne solche Veranstaltungen kann weder die Stadtverwaltung, noch der Gewerbeverein – die Pisser müssen hier ja auch nicht leben……!

In jeder anderen Stadt sieht man in regelmäßigen Abständen an solchen Tagen die Herren Waldmeister – nur hier nicht! Hier konzentrieren sich die Ex-Vopo´s lieber auf den fliessenden Verkehr, denn der bringt mehr Geld in die Kasse. So werden lieber Radfahrer angehalten, weil sie ohne Licht auf dem Bürgersteig fahren, als solchen randalierenden Pennern Einhalt zu gebieten – man könnte ja was auf die Fresse bekommen!

In dieser Stadt kann man sich nur an den Schädel fassen!!!

Nett formuliert, hat was.

Heute sind Kommunalwahlen, und selbstverständlich gehe auch ich wählen.
Diesbezüglich habe ich gestern bei einem befreundeten Blogger mal einen Kommentar abgelassen, auch kennt dieser meine Einstellung zu den ständigen Straßenfesten in der Altstadt, welche ich nur kurz und prägnant als TERROR und BELÄSTIGUNG bezeichnen würde.

Er hingegen fand dafür noch ein anderes Wort, welches mir doch sehr gefällt: ALTSTADTBESPAßUNG.

Das bringt mich doch gleich auf einen Slogan, welcher sich gut auf jedem “Geschäftshäuschen” machen würde, welches hier bei solchen Terrorveranstaltungen teilnimmt, nämlich “Gegen Altstadtbespaßungen, Anwohner haben auch Rechte”.

Schade, dass ein solches Shirt nicht mehr rechtzeitig fertig wird (oder doch?), denn damit würde ich dann ständig vor der Kamera von dem Prinz rumlaufen, der hier alles und jeden ablichtet.

Shirt bestellt, und Ihr?

Hassanfälle

Gerade eben drückte mir meine Frau das neueste Toilettenpapier einen Flyer der Stadtverwaltung Strausberg in die Hand.

Ich lese “Sperrungen und Parkverbotszonen zum Straßenfest am 03.10.08″ und bekomme echte Hassanfälle!
Ich fliege zum Ende des Schreibens und lese “Ich bitte Sie im Interesse der Veranstaltung um Verständnis für diese Einschränkungen. Vielen Dank für Ihr Entgegenkommen. Hans Peter Thierfeld” und schon bestätigt sich meine Meinung, dass Strausberg dem Gewerbeverein Strausberger Altstadt e.V. sprichwörtlich in den Arsch kriecht.

Hans Peter Thierfeld, einst selbst Vorstand dieses Vereines, Möchtegern-Sauerländer seines Zeichens, ehemaliger (erfolgloser) Gewerbetreibender, und nun (immernoch) Bürgermeister in dieser versoffenen Stadt, welche ausser dummen Stadtangestellten und noch dümmeren Stadtbewohnern, ausser hirnlosen Sprüchen nichts zu bieten hat – dass treibt einen erholungsbedürftigen und ehrlich/hart arbeitenden Familienvater echt an den Rand der Lynchjustiz!

Es ist also demnächst wieder ein komplettes Wochenende versaut, weil eine reine Saufveranstaltung stattfindet, welcher die berüchtigte Kneipentour vorausgeht.
Das bedeutet wieder tagelanger Lärm, keinerlei sichere Parkmöglichkeiten, schlaflose Nächte wegen randalierenden Dauerbeleuchteten und ein total beschissener Anfang der nächsten Arbeitswoche, und alles zugunsten der Strausberger Altstadt, oder besser gesagt den dortigen Gewerbetreibenden und Lokalitäten.
Café Kirsche wird dann auch wieder weit über das Maß hinaus schiessen, und unsere im beschränkten Stasizeitalter hängengebliebenden Nachbarn der Georg-Kurtze-Straße tun ihr übriges.

Ich hoffe nach wie vor, dass es irgendwann mal einen im Stadthaus geben wird, der auch an die Anwohner denkt, damit der total überzogene Mietspiegel auch eine Berechtigung erhält und man am Wochenende auch mal relaxen kann, und zwar in den eigenen 4 Wänden, ohne dass das Auto beschädigt wird…..

Wissen, wann es vorbei ist

Heute nacht war mal wieder eine “interessante” Nacht!
Im Sinne des “Oktoberfestes” wurde gestern abend/heute nacht vielerorts gefeiert, getrunken, gegen GEMA-Lizenzen verstoßen.

Alles kein Problem, denn jeder hat ein Recht auf Spaß.
Allerdings sollte man bei all der Feierei bedenken, dass man nicht alleine ist und es unter Umständen auch Nachbarn gibt, welche das Wochenende noch dazu nutzen, wofür es gedacht ist, nämlich zur Erholung von der Arbeitswoche!

Die Dachgeschößler der Großen Straße 68 (Amtsgerichtsgebäude) sahen dies wohl letzte Nacht nicht so und feierten lautstark bis kurz nach 5:00 Uhr heute früh durch, was einer erholsamen Nacht doch leicht entgegen wirkte – es gibt eben immer Menschen, welche sich die letzten Gehirnzellen betäuben müssen, damit auch wirklich jeder in der Nachbarschaft mitbekommt, wie beschränkt man doch ist.

Letzens wurde ich von einer Arbeitskollegin gefragt, wie es sich so in Strausberg lebt. Sie erzählte mir, dass sie seinerseit auch mal in Strausberg gewohnt hat, und dass es sich nirgends so beschissen lebt, wie in Strausberg (zur Info: sie kommt von hier). Sie klagte über ständigen Lärm, übertriebene Veranstaltungen, geistig eingeschränkte Mitmenschen, Intolleranz der Stadt gegenüber seinen Bürgern, übertriebene Einbildung etc pp., was sie dann dazu brachte, Strausberg die Freundschaft zu kündigen.

Ganz ehrlich? Ich stimme ihr fast in jedem Punkt zu!
Ein Großteil der Menschen hier sind einfach nur dämlich, sei es in ihren Einstellungen, oder aber in ihrem Verhalten! Die Stadtverwaltung besteht größtenteils aus Pro-Altstadt-Fanatikern, welche den Anwohnern so ziemlich jedes Recht auf Ruhe verwehren.
Die Polizei hier ist dümmer, als diese eigentlich erlaubt, kurzum keine Stadt, in welcher man als eigenständiges Individuum mit etwas mehr Weltbild alt werden möchte!

Die Hoffnung, dass es hier sich mal zum Guten ändert, habe ich nach 8 Jahren mittlerweile aufgegeben! Dazu scheint hier weder jemand die Einsicht zu haben, dass so einiges falsch läuft, noch scheint ein Interesse dazu zu existieren, die Anwohner VOR evtl. Besuchern zu stellen.

Naja, eines habe ich jedenfalls gelernt:
Will man hier etwas Spaß haben, braucht man den Nachbarn nur zu sagen, wie dämlich sie doch sind, und schon wird’s lustig, denn ausser hirnlosen Sprüchen wie “Wessiarsch” etc. hat man hier nichts wirklich niveauvolles zu erwarten….. ;-)

Hotspot, technische Daten und Infos

Mit Stolz präsentiere ich den ersten Hotspot in Strausbergs Altstadt, der nicht nur eine Reichweite von 20m besitzt!

Dieser Hotspot ist ohne Verschlüsselung zugänglich und unter dem Namen “Mitsurfzentrale.com-001221” in Strausbergs Altstadt erkennbar.

Standort des Hotspots ist die Große Str. 14 in 15344 Strausberg (Altstadt).

Als Hotspot dient eine Fritz!Box Fon WLAN 7050, welche für diesen Zweck mit einem zweiten Antennenanschluß versehen wurde, an welcher eine WIMO Richtfunkantenne mit 20dBi Gewinn angeschlossen ist.
Die Standard-Antenne dient weiterhin als Rundstrahler.

Der Zugang erfolgt über die Software der Mitsurfzentrale – ich habe als Bereitsteller des Hotspots keinerlei Zugriff auf spezifische Userdaten! Der WLAN-Bereich ist von dem LAN-Bereich abgekoppelt, sodass ein Zugriff auf mein Netzwerk generell ausgeschlossen ist. Auch ist eine Kommunikation zwischen mehreren Rechnern auf WLAN-Ebene nicht möglich – somit ist dieser Hotspot sicher wie “Fort Knox”.

Die Mitsurfzentrale, welche die Firmware für verschiedene Router stellt, speichert Daten wie IP, Datum und Uhrzeit sowie Ursprungs-URL etc, um einem evtl. späteren Auskunftsersuchen von Behörden antworten zu können.

Dieser Hotspot kann mittels einer Flatrate für monatlich 10€ ganztägig ohne Volumenbegrenzung genutzt werden – somit ist ein eigener Internetanschluß eine wesentlich teurere Alternative.

Auch kann dieser Hotspot für 1€/Std genutzt werden.

Interessierte können diesen Hotspot 1 Stunde lang kostenlos testen!!!

Mein Hotspot hängt ohne Datenbegrenzung an einer 16000er DSL-Leitung, welche für diesen Zweck direkt zum Hotspot gelegt wurde. Der Hotspot ist 24h erreichbar und stellt selbständig die Verbindung zum Internet her.

Um diesen Hotspot nutzen zu können, muß man sich bei der Mitsurfzentrale registrieren und ein Guthaben aufladen. Zu dieser Seite wird man automatisch geleitet, sobald man sich in diesen Hotspot eingewählt hat und eine Seite im Browser öffnet.

Die Mitsurfzentrale ist ein Netzwerk aus vielen deutschlandweiten Hotspots, welche man mit einem Account alle nutzen kann.

Und das sagen andere über die Mitsurfzentrale:

1. Hotspot in Strausbergs Altstadt

Hotspot mitsurfzentrale.com_001220So, nach 3 schier endlosen Tagen ist er nun endlich aktiv: mein Hotspot!

Dieser Hotspot hat folgende Eckdaten: Standort Große Str. 14 in 15344 Strausberg (Altstadt), SSID=”Mitsurfzentrale.com-001221″, volle Bandbreite (16000er DSL), WLAN Highspeed 802.11g++ abwärts kompartibel, unverschlüsselt, automatische Startseite.

Derzeit steht der Hotspot noch auf dem Fensterbrett (Reichweite mit Laptop ermittelt: Apotheke am Markt bis Apotheke am Landsberger Tor), mache mich aber bereits an den Bau einer Rundstrahlantenne, welche auf dem Dach ihren Platz finden wird, um die Reichweite zu vergrößern.

Sämtliche Registrierungen laufen über den Firmwareanbieter “Mitsurfzentrale”, ich habe da null Zugriff drauf.
Die Mitsurfzentrale bietet eine Flat an, mit welcher man deutschlandweit für monatlich 10 € über alle einen Hotspots surfen kann, welcher dieses System nutzt.
Auch ist eine stundenweise Abrechnung möglich. Für Interessierte macht die Mitsurfzentrale folgendes Angebot: 1 Stunde gratis surfen!

So, und nun hoffe ich auf rege Inanspruchnahme, damit der Aufwand nicht umsonst war ;-)

Ich habe übrigens bei dem Versuch einen Hotspot einzurichten, den Tod einer Fritz!Box 7050 in Kauf nehmen müssen, da diese vom Softwarestand zu aktuell war und downgegradet werden mußte. Da AVM dieses nicht wünscht, sind zahlreiche Sperren in die Firmware eingebaut, um ein Flashen der Box zu verhindern – dabei hat diese ihren Tod gefunden.

Nun werkelt eine andere Fritz!Box Fon WLAN 7050 als Hotspot – selbst ich muss mich nun als User anmelden *grmpf*, aber was solls.

Also an all meine Nachbarn, welche günstig ins Internet möchten und meine SSID finden: das ist DIE Chance schlechthin, mit Vollspeed für schmales Geld ins Netz zu kommen…..

Triri, trara, 16000er DSL ist da!

Heute hat es endlich geklappt!
Seit Monaten (!) warten wir darauf, dass unser DSL-Anschluß endlich mal freigeschaltet wird, heute war es soweit!

Und das beste daran ist: Beantragt man bei der Teleblöd einen 16000er Anschluß, wird man mit einem 3000er abgespeisst – wir haben nun bei einem anderen Unternehmen unseren Antrag gestellt, und da issa, der 16000er Anschluß! Laut Fritz!Box syncronsisiert mit 15887/1180 kBs – was will man mehr? :mrgreen:

Schade, dass Filesharing mittlerweile mit Völkermord gleichgestellt wird…….

Beeindruckt! Oder auch nicht!

Wer mich und mein altes Blog (srbg.de) kennt, weiss, dass ich bezüglich der Strausberger Altstadt nicht gerade gute Worte übrig habe, da man hier als Anwohner (ich meine ausnahmsweise mal nicht die Bekloppten aus der Georg-Kurtze-Str) weder die Wohnqualität bekommt, welche laut Mietspiegel zu erwarten wäre, noch an Sonn- und sonstigen Ruhetagen zur Ruhe kommt – im Ghetto Hegermühle haben wir damals ruhiger und qualitativ höherwertiger gelebt, und so ganz nebenbei auch noch günstiger, da der Mietspiegel hier an den tatsachen orientiert ist, anders in der Großen Str.

Auch die Parkplatzsituation (in Verbindung mit dem Politessenwahnsinn) stimmt alles andere als zufrieden.

Nun liegt heute ein Fragebogen im Briefkasten!

Befragung zum Thema: “Was müsste zur weiteren Entwicklung der Strausberger Altstadt verändert werden?”

Ausgangspunkt: Viele sagen, dass sie mit dem gegenwärtigen Zustand und mit der Entwicklung in der Altstadt nicht zufrieden sind, aber es gibt zur zeit sehr unterschiedliche Meinungen, was man konkret tun müsste.

Aus diesem Grunde möchten wir Sie bitten, die folgenden Fragen aus Ihrer persönlichen Sicht zu beantworten, damit wir als Stadtvorstand und als SVV-Fraktion der Partei Die Linke in Strausberg in die Lage versetzt werden, Schlussfolgerungen für die weitere kommunale Arbeit daraus abzuleiten.

Hört sich ja erstmal nicht schlecht an, endlich mal zumindest eine Nachfrage bei den Bürgern!
Auf dem Fragebogen sind 6 Fragen notiert welche man mit Ja/Nein, wenn ja welche beantworten kann.

Die erste Frage:

Sind Sie für das Einrichten einer Fußgängerzone in der Großen Straße? Wenn ja, in welchem Abschnitt?

Die zweite Frage:

Sind Sie für veränderte Verkehrsregelungen für den Kfz-Verkehr in der Altstadt? Wenn ja, welche?

Die dritte Frage:

Sind Sie für veränderte Verkehrsregelungen für den Fahrradverkehr in der Altstadt? Wenn ja, welche?

Die vierte Frage:

Sind Sie für eine Veränderung der Parkordnung in der Altstadt? Wenn ja, welche?

Die fünfte Frage:

Was müsste nach Ihrer Meinung vor allem getan werden, um den Einzelhandel, die Gastronomie u. a. zu verbessern, damit die Altstadt noch anziehender für die Einwohner und auch für auswärtige Besucher wird?

Die sechste Frage:

Bitte unterstreichen Sie noch, was für Sie zutreffend ist: Ich bin Gewerbetreibende(r) in der Altstadt, Einwohner in der Altstadt, Strausberger Einwohner außerhalb der Altstadt, wohnhaft außerhalb von Strausberg.

Die Schlußnote:

Wir bedanken uns für die Beantwortung der Fragen und möchten Sie bitten, Ihre Antworten bis zum 15. März 2008 an den Linkstreff in 15344 Strausberg, Wallstr. 8, zu senden bzw. diese einfach dort abzugeben. Die Auswertung ist in der ersten Woche des Monats April 2008 vorgesehen.
Arbeitsgruppe “Altstadtentwicklung” der Partei Die Linke Strausberg

Nachdem ich nun den ganzen Zettel mehrmals durchgelesen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass hier die Antworten durch den Gewerbeverein Strausberger Altstadt bereits vorformuliert sind!
Keine Frage an die Anwohner, ob diese das überhaupt möchten, dass hier noch mehr Durchlauf stattfindet! Keine Frage, ob die mit dem Gewerbe in der Altstadt überhaupt glücklich sind!

Dennoch hier mal meine Antworten:
zu 1) Fußgängerzone definitiv nicht, aber eine Spielstraße.
zu 2) Mal überlegen….hmmm….da hier alles ohne Sinn und Verstand fährt, Verkehrsregeln eh nicht beachtet werden….hmmm….ja, doch, ein neues Auto könnte mir gefallen! Ändert ruhig mal wieder die Vorfahrtsregelungen in der Altstadt!
zu 3) Laßt die Fahrräder ruhig Fahrräder sein – allerdings wären Sperrbügel auf dem Gehweg nicht schlecht, damit diese wieder auf der Straße fahren, und einem NICHT auf dem Gehweg die Eier abrasieren!
zu 4) Auf jeden Fall! Anwohner dürfen ganztägig mit Ausweis auf der Großen Str. parken – alles andere kann sich auf den Stellflächen Müncheberger Str., Jungfernstr., Lindenplatz etc stellen! Das ist mein voller Ernst!
zu 5) Nichts! Hier ist bereits genug Action angesagt! Vielmehr sollten gewisse Gastronomen mal daran erinnert werden, dass auch für sie gewisse Sperrzeiten gelten!
Außerdem sind Sonntage gesetzliche Ruhetage, genauso wie alle anderen Feiertage – es gibt genügend Örtlichkeiten in Strausberg, wo die Anwohner nicht über Gebühr mit irgendwelchen Veranstaltungen belästigt werden, also bitte keine Feste mehr in der Großen Straße!
zu 6) Einwohner der Altstadt – einer der Deppen, welcher ständig von den Gewerbetreibenden dieser Altstadt mit idiotischen Aktivitäten drangsaliert wird.

Ob ich diesen Zettel nun wirklich ausfülle, wage ich zu bezweifeln, denn mit einem solchen stümperhaften Fragebogen kann (und will) man offensichtlich nichts zugunsten der Anwohner verändern – die nutzniessende Zielgruppe ist doch wieder einmal das Gewerbe…..

Schande über mein Haupt

Heute mal etwas “Erfreuliches” aus der Strausberger Altstadt: Ich habe kein Knöllchen bekommen!

Hä, wie jetzt, warum kein Knöllchen?

Na, als ich Freitag abend von der Arbeit gekommen bin, habe ich mich direkt vor die Haustür hingestellt, so wie ich es unter der Woche ja auch immer mache, denn werktags zwischen 18:00 Uhr und 9:00 Uhr ist das Parken hier ohne Parkticket erlaubt. Jedoch habe ich den Samstag vergessen, denn an diesem ist zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr Parkscheinpflicht!

Ich denke mal, dass es den Damen vom hiesigen Ordnungsamt bei frischen -1°C dann doch etwas zu kalt war, um für 3 Stunden wie üblich fleißig 15€-Tickets zu verteilen, denn meist rennen die gleich Punkt 9:00 Uhr die Straße hoch, um dann um 11:59 Uhr die 5€-Tickets vom Scheibenwischer zu reissen und diese durch 15€-Tickets zu ersetzen (Parken länger als 3 Stunden), denn die meisten Anwohner pokern hier Samstags sehr hoch.

Hintergrund ist, dass eine einfache, dusselige Stellfläche für nicht unter 25-30€ monatlich zu haben ist – bei 4 Knöllchen im Monat á 5€ ist ein Parkplatz also teurer, als die Summe der Knöllchen.

Wer hätte gedacht, dass die Altstädtler Strausbergs so pfiffig sind? ;-)

Ich selbst werde meinen angemieteten Parkplatz auch kündigen, denn seit der Aktion, als mir auf der abgeschlossen Fläche die Bremsleitung durchgeschnitten wurde, stelle ich dort mein Auto nicht mehr hin.

Dicht!

wimo_dach1.jpgDiese WLAN-Antenne habe ich vor 2 Wochen auf dem Dach montiert und zu einem Bekannten ausgerichtet.
Da die Antenne bis zu 20dBi Gewinn liefert, wäre ein 20m langes Antennenkabel einfach nur ein Verbrechen gewesen, denn jeder Meter Kabel schmälert die Leistung um bis zu 4 dBi!

Also wurde der Router (als AP konfiguriert) kurzerhand hinter die Antenne verpflanzt, mit gerade mal 20 cm Kabel zwischen AP und Antenne.

Da die Fritz!Box 7050 auf der WLAN-Platine zwei Antennenanschlüsse besitzt (einer zum Verlöten, der andere zum Clippen), ist die Richtantenne kurzerhand direkt verlötet worden, somit bleibt der kleine “Stachel” der Box in Funktion.

Da es seit 2 Tagen regnet (auch dieser richtig fiese Nieselregen), war heute der Tag gekommen, um die Anlage auf Dichtheit zu prüfen, also raus aufs Dach.

wimo_dach2.jpg

Wie man sieht, ist eine alte Frischhaltebox zum Einsatz gekommen, welche die Fritz!Box 7050 vor Witterungseinflüssen schützt. In dieser wurde ein Loch gebohrt, um das Antennenkabel und die Stromversorgung nach außen zu führen. Dieses anschließend mit weichem Heißkleber abgedichtet.

Da die Fritz!Box 7050 eine enorme Wärmeentwicklung besitzt, braucht man sich auch keine Sorgen um die Luftfeuchtigkeit zu machen (wie man auf dem Bild auch sieht), denn diese wird durch die Wärme in der Box konsequent “vernichtet”.

Die Wasserperlen sind alle äußerlich, kein Beschlag in der Box, und senden tut die Box ebenfalls einwandfrei!

Ergebnis:
Experiment gelungen, Versuchsaufbau funktioniert tadellos, keinerlei Störungen und alles dicht!

Jetzt fehlt nur noch der richtige Internetanschluß, um mit dem Projekt “WLAN-Community Strausberger Altstadt” voll durchzustarten!

Hierfür ist erstmal ein DSL-Anschluß geordert worden, da es derzeit keine vernünftigen ADSL-, ADSL(2+)- oder SDSL-Anbieter für Strausberg gibt!
Gestern kam die Info, dass der DSL-Anschluß sich noch ca 8 Wochen (!) verzögern wird – ist ja irgendwo echt der Hammer!