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Wenn Polizisten Meinungen haben …
Gestern war Verhandlung vor dem Amtsgericht Tostedt.
Der Vorwurf lautete “Überholen im LKW-Überholverbot”, und geschehen ist das ganze irgendwann Anfang letzten Jahres.
Es war die A1 von Hamburg in Richtung Bremen, ca. 15km hinter dem Dreieck Seevetal, da, wo seinerzeit die ganzen Baustellen waren.
Ich fuhr mit dem LKW in einer Kolonne auf der rechten Spur, ganz vorne ein PKW, der zwischen 50 und 70 km/h hin und her pegelte, was auf die Länge des damaligen LKW-Überholverbotes echter Stress ist.
Am Ende einer dieser Baustellen kam dann wieder ein 3spuriges Teilstück, jedoch auch mit LKW-Überholverbot, und ich redete mich mit dem LKW hinter mir über CB-Funk ab, dass ich auf die mittlere Spur hinausziehe, und direkt danach wieder rechts einscheere, um sehen zu können, was vorne los ist, und um abzuwägen, ob ich nicht erstmal eine 15-Minuten-Pause auf dem nächsten kommenden Parkplatz einlege, bis diese Flachzange da vorne weit genug weg ist. Gesagt getan, ich zog raus.
Ich erkannte 3 LKW vor mir einen alten Mercedes Benz W124. Dieser war offensichtlich dann der Meinung, dass ihn im Überholverbot ein LKW überholen will, und das geht ja mal garnicht, und er gab Gas. Die 3 LKW dahinter ebenso, und auch der schräg rechts hinter mir fahrende LKW zog an. Ich also auch, um wieder in die Lücke zu kommen, aus welcher ich ausgescheert war. In diesem Moment setze sich ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Sittensen vor meinen LKW, und bremste mich auf 70 runter, um sodann hinter dem vormals hinter mir fahrenden LKW rechts einzuscheeren, ich hinterher.
Auf dem Parkplatz kam dann die übliche Belehrung, der Tatvorwurf, und das meinige “jaja, ist doch egal, was ich hier jetzt sage”, was als “hat den Tatvorwurf zugegeben” gewertet wurde.
Der Bußgeldbescheid kam (70,- € und ein Punkt), und ich legte Widerspruch ein.
Gestern dann die Verhandlung dazu.
Die erste Aussage des Polizisten war, dass er sich eigentlich an nichts mehr erinnern kann, und man doch bitte das damalige Protokoll des Polizisten als Grundlage nehmen möchte. Eigentlich ein sehr wichtiger Satz!
Das Protokoll enthielt aber keine genauere Schilderung der Sachlage, sondern nur den Vorwurf, und somit konnte der Polizist keine Angaben dazu machen, was den äußerst jungen Richter am Amtsgericht Tostedt aber nicht davon abhielt, dem Polizisten indirekt Worte in den Mund zu legen, bis dieser dann irgendwann nur noch Sätze von sich gab wie “Ich denke mal …”, oder “Meiner Meinung nach…” etc pp.
Mein Einwand, dass das alles ja nur persönliche Interpretationen seien, welche keine Rechtskraft besitzen, nahm der Richter zwar hin, aber offensichtlich hätte ich auch sagen können, dass draussen die Sonne scheint und die Vögel vögeln – es fand nicht wirklich Gehör.
Am Ende wurde mir dann unterstellt, dass ich lediglich Schutzbehauptungen aufstelle, und dass den Ausführungen des PK der Autobahnpolizei Sittensen ja uneingeschränkt Glaube zu schenken sei, diese sehr glaubwürdig seien, und das Bußgeld mitsamt Punkten und Verfahrenskosten rechtens sind.
Zack! Abgewatscht! Meine Familie, die mich besser kennt als irgendwer anders sonst, kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus, und der Polizist trat im Eilspurt die Flucht an – offensichtlich hatte er kein Bedürfnis, meine Fragen an ihn zu beantworten, die ich zweifelsohne in diesem Moment hatte!
Verdonnert aufgrund von MEINUNGEN für etwas, was TATSÄCHLICH NIE begangen wurde – das ist unser Rechtsstaat live! Wann gibt es endlich für solche Fälle Gerichte, die sich AUSSCHLIEßLICH mit FACHKOMPETENTEM Personal nur für Fragen im Bezug auf LKW beschäftigen??? Sprich, der Richter MUSS in irgendeiner Art und Weise mit dem LKW was zu tun haben bzw. gehabt haben!
Kann doch nicht sein, dass persönliche Abneigungen gegen LKW und Meinungen von Polizisten und PKW-Fahrern dazu führen, dass man unschuldig verdonnert wird!!!!!!! SCHEISS STAAT!
Intelligente Verkehrsleitführung auf der A2 bei Magdeburg
Ich bin ja kein Freund von dieser “intelligenten Verkehrsleitführung”, da diese meist weder intelligent, noch logisch ist!
So ist es keine Seltenheit, dass man nachts so ziemlich alleine auf der A2 unterwegs ist, weit und breit kein PKW zu sehen ist, man aber trotzdem mit 70 km/h hinter einem übermüdeten Kasachen hertingelt, weil man ihn dank “intelligenter Verkehrsleitführung” mit LKW nicht überholen darf. Das schont weder die Nerven, noch Treibstoff!
Letztens gab es erneut einen Aufreger auf der A2, genauer gesagt am Kreuz Magdeburg.
Kurz vor dem Kreuz wurde plötzlich dank “intelligenter Verkehrsleitführung” die linke von drei Spuren gesperrt, und was das zur Rushhour bedeutet, dürfte jedem klar sein! PKW und Spurräumen – 2 Welten treffen aufeinander!
Als ob das aber noch nicht genug wäre, wurde plötzlich auch noch die mittlere Fahrspur gesperrt – spätestens jetzt war Chaos angesagt, und ein jeder Kollege über Funk spekulierte, was das wohl für eine Baustelle sein mag.
Plötzlich (nach 10km Stau) wurde es auf einmal sehr sehr laut über CB-Funk … mir wären ja fast die Ohren abgefallen bei den Ausdrücken, welche ich dort zu hören bekam! Ich sage nur, dass der Bediener dieser “intelligenten Verkehrsleitführung” nicht lebend und in einem Stück aus dieser Nummer herausgekommen wäre, wäre er vor Ort gewesen, und dass seine Familie ihn nicht mehr in einem offenen Sarg hätte aufbahren können!
Der Grund für die Sperrung der beiden Spuren war eine nichtexistente Baustelle! Ihr habt richtig gehört! Es gab ganz genau KEINEN Grund, gleich zwei Spuren zu sperren! Weder Stunden zuvor, noch im späteren Verlauf war dort eine Baustelle, Unfall oder ähnliches!
Ge-/Verblendet
Das Parken auf den Autobahnparkplätzen ist in der letzten Zeit ja ein Krimi für sich.
“Komme ich überhaupt noch auf den Parkplatz drauf? Komme ich auch wieder herunter? Ist da noch irgendwo Platz?” und andere Fragen stellen sich bei jeder einzelnen Anfahrt immer wieder.
Gerade als Nachtfahrer hat man das Problem, dass so ziemlich jede Möglichkeit genutzt werden muss, um seine Lenkzeitunterbrechung von 45 Minuten zu bekommen – da haben es die Tagfahrer wesentlich leichter, da sie auf leere Parkplätze treffen – es gibt halt wesentlich mehr Tagfahrer als Nachtfahrer.
Allerdings haben die Tagfahrer auch das Problem, dass sich nachts, während sie schlafen, andere an ihnen auf den Parkplätzen vorbeiquälen müssen, und nicht selten geht das schief, da der Schlafende nicht ausreichend Platz zum Vorbeifahren gelassen hat. Da lässt man lieber den Arsch des Gespanns halb auf der Strasse hängen, damit vorne ein Wildparker einem nicht die Ruhe rauben kann … teils verständlich, teils aber auch nicht.
Auch ist nachts das Risiko um ein vielfaches größer, dass vom LKW diverse Teile demontiert werden.
So laut Aussage von dem “Kollegen” auch bei diesem. Als er die Gardine aufzog, war er von Osteuropäern umzingelt. Auch fehlte ihm plötzlich das Glas der rechten Rückleuchte des Aufliegers sowie die Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung. Zwar hatte er noch eine Bruchabdeckung aus einem früheren Maleur dabei und diese dann auch erstmal montiert, aber das Rücklicht strahlte dennoch in einem grellen, blendenen Weisston.
Ich fuhr ca. 5 Minuten hinter ihm her, und während der ganzen Zeit rätselte ich, ob mir nun etwas entgegen kommt, oder nicht, da ich die Lichter nicht als Heck eines LKW ausmachen konnte, und das weisse Licht enorm blendete.
Als ich ihn über Funk fragte, ob er nicht mal die Glühbirne entfernen mag, um nicht den folgenden Verkehr zu irritieren und zu blenden, erwiderte er nur, dass er ja dann eine defekte Lichtanlage habe… selten über soviel Blödheit gelacht, denn die defekte Lichtanlage hat er so auch, und zusätzlich noch mit Gefährdung!
Ein unzureichend beleuchteter Trailer ist weitaus häufiger anzutreffen und als solcher auszumachen, als so eine Kombi mit weissem Licht!
Naja, klar ist es ärgerlich, wenn einem Teile geklaut werden, und logischerweise kann man nachts auch nicht so einfach für Ersatz sorgen, aber ich muss dann nicht auch noch meine Umwelt über Gebühr belästigen und irritieren – ICH hätte die Glühbirne jedenfalls entfernt.
Was meint Ihr?
Beton-Autobahnen und Baustellen
In den letzten Jahren hat sich das Bild auf den deutschen Autobahnen massiv dahingehend verändert, dass die Pisten deutscher Autobahnen vermehrt aus Beton bestehen, und nicht mehr aus Asphalt.
Die Bauweise ist dahingehend günstiger, dass Brecheranlagen vor Ort den alten Untergrund mahlen, und Mischanlagen aus dem alten Fahrbahnbelag (oder aus der Unterschicht) den neuen mischen. Dadurch entfällt der kostenintensive Transport von Teer/Asphalt zur Baustelle.
ABER: Entgegen der öffentlichen Meinung ist Beton nicht auch gleich widerstandsfähiger und wartungsfreier als Asphalt. Beton nicht korrekt mit Dehnungsfugen versehen, bricht wesentlich schneller auf als jede Asphaltdecke.
So ist es bei Beton nötig, die Dehnungsfugen regelmäßig zu erneuern. Gerade im Bezug auf den sich nähernden Winter müssen diese Dehnungsfugen wasserdicht abgeschlossen sein, damit sich dort kein Wasser sammeln kann, welches bei Frost zum Bersten des Betons führen kann.
Aus diesem Grunde finden in Deutschland auch derzeit auf so ziemlich jeder Autobahn, welche aus Beton besteht, Wartungsarbeiten statt.
Ungeachtet der Ferienzeit und der großen Reisewelle wurden annähernd zeitgleich wichtige Autobahnabschnitte gegen jegliche Vernunft in ganz Deutschland auf zig Kilometern von mehreren Spuren auf nur 1 zusammengeführt – wer täglich die A1, A2, A4, A5, A9, A14, etc pp. fährt, kennt die Gründe der immer wiederkehrenden Staus!
Auf 15km Baustelle und nur einer befahrbaren Spur sieht man 3 oder 4 Arbeiter, meist zentriert auf 100m der gesammten Baustelle!
Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch noch zeitraubend, denn zum einen begreifen die Deutschen das Reissverschlußverfahren bis heute nicht, und zum anderen sind Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 60 km/h pures Gift für jede Tourenplanung.
Auch gibt es zahlreiche Kollegen, welche bis heute nicht begriffen haben, dass ein Ausweichen auf eine NOCH befahrbare mittlere Spur nur dazu beiträgt, dass sich der Stau nochmal weiter in die Länge zieht, denn irgendwann müssen diese wieder auf die einzig noch freie Spur zurück, und dann bremsen diese Vollhonks alles bis zum Stillstand aus! Aus dieser Sicht bin ich übrigens als LKW-Fahrer FÜR ein striktes Überhol- und Vorbeifahrverbot für LKW, PKW m. Anhänger und Busse, und nein, es sind eben nicht nur die osteuropäischen “Freunde”, sondern auch die deutschen!
Naja, die A2 bietet von diesen Baustellen derzeit eine ganze Menge.
In Höhe Burg (bei Magdeburg) ist derzeit ebenfalls eine solche Baustelle, jedoch mit der Besonderheit, dass man hier auf 2 Spuren leitet, ohne zusätzlich (gelbe) Fahrspuren.
D.h., dass für die rechte Spur lediglich der Standstreifen zur Verfügung steht, welcher nur minimal breiter als ein normaler LKW ist.
Direkt daneben unbefestigter Grund, dann sofort Leitplanken.
Wer diese Strecke nachts und bei strömenden Regen fährt, hat als LKW-Fahrer ein Problem, denn man sieht kein rechtes Fahrbahnende mehr!
Aus diesem Grunde sieht man nun auch in der gesamten Baustelle Reifenspuren im Bankett, sowie durch LKW verbeulte Leitplanken!
Welcher Vollidiot plant zum einen solche Baustellen, und welcher noch größerer Vollidiot genehmigt solche “Baustellenabsicherungen”???
Das ist bereits grob fahrlässig sowas! Hier wird bewusst in Kauf genommen, dass durch mangelhafte Baustellenabsicherung und -leitung Verkehrsteilnehmer Schaden nehmen und Beschädigungen anrichten! Nicht auszudenken was passiert, wenn ein LKW mit den Reifen erst bis zu 20cm absumpft, und dann irgendwann nach links zurückgeschossen kommt, nachdem er sich die Reifen und die rechte Seite des kompletten LKW zerstört hat! Unverantwortlich!!!
Alles in allem sind Betonautobahnen unkomfortabel, wartungsintensiv und staufördernd durch die ständigen Baustellen.
Bei Regen fährt man durch eine Wand aus Wasser, weil dieses auf Beton Bäche bildet, man sieht dann auch kaum Begrenzungslinien, weil Beton zum starken spiegeln neigt, und dann diese dummen Dauerbaustellen – ich will wieder Asphaltstrecken, und zwar ausnahmslos!
Unterm Strich ist Beton mit Sicherheit auch nicht günstiger, denn eine vernünftig gezogene Asphaltspur mit vernünftigem Untergrund und ordentlicher Verdichtung hält erstmal ein paar Jahre, während Beton fast ständig gewartet werden muss.
Intelligente Verkehrsführung ???
So werden die automatischen Verkehrsleitsysteme ganz gerne genannt.
Auf meinem gestrigen Weg über die A2, vorbei an Lehrte, sah ich nebenstehende intelligente Verkehrsführung – mal ganz ehrlich, aber ich kenne nicht einen Kollegen, der auf EINER Spur einen anderen Kollegen überholen wollen würde. Auch würde da schlicht der Platz dafür fehlen.
Intelligent…naja, in unserem Lande wundert mich so langsam echt garnichts mehr.
???vogel:
Ferienreiseverordnung 2010
Hier mal der Originaltext zur aktuellen Ferienreiseverordnung, Quelle weiter unten:
In der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August 2010 ist der schwere Lkw-Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, die im Interesse eines reibungslosen Ferienreiseverkehrs erforderlich sind.
Unter das Verbot fallende Fahrzeuge:
Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen.
Verbotszeiten:
Alle Samstage vom 1. Juli bis 31. August 2010 jeweils von 7.00 – 20.00 Uhr.
Verbotsstrecken:
siehe unten
Sonntagsfahrverbot:
Das an Sonn- und Feiertagen von 0.00 – 22.00 Uhr für das gesamte Straßennetz geltende Fahrverbot (Paragraf 30 Absatz 3 Straßenverkehrs-Ordnung) gilt unverändert.
Erteilung von Ausnahmegenehmigungen:
Ausnahmegenehmigungen erteilen in begründeten Fällen die zuständigen Straßenverkehrsbehörden der Bundesländer. Für aus den Nachbarstaaten der Bundesrepublik Deutschland einfahrende Lkw ist die jeweilige Straßenverkehrsbehörde zuständig, in deren Bezirk der Grenzübergang liegt, über den deutsches Hoheitsgebiet erreicht wird.
Generelle Freistellungen:
Das Verbot gilt nicht für
1. kombinierten Güterverkehr Schiene-Straße vom Versender bis zum nächstgelegenen Verladebahnhof oder vom nächstgelegenen Entladebahnhof bis zum Empfänger.
2. kombinierten Güterverkehr Hafen-Straße zwischen Belade- oder Entladestelle und einem innerhalb eines Umkreises von höchstens 150 Kilometern gelegenen Hafen (An- oder Abfuhr).
3. Beförderungen von
a) frischer Milch und frischen Milcherzeugnissen,
b) frischem Fleisch und frischen Fleischerzeugnissen,
c) frischen Fischen, lebenden Fischen und frischen Fischerzeugnissen,
d) leicht verderblichem Obst und Gemüse,
4. Leerfahrten, die in Zusammenhang mit oben genannten Fahrten stehen.
Für alle geladenen Güter sind die vorgeschriebenen Fracht- oder Begleitpapiere mitzuführen und den zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.
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Lfd. Nr. |
Autobahn |
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1 |
A 1 |
von Autobahnkreuz Köln-West über Autobahnkreuz Leverkusen-West, Wuppertal, Kamener Kreuz, Münster bis Anschlussstelle Cloppenburg und von Anschlussstelle Oyten bis Horster Dreieck |
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2 |
A 2 |
von Autobahnkreuz Oberhausen bis Autobahnkreuz Bad Oeynhausen |
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3 |
A 3 |
von Autobahnkreuz Oberhausen bis Autobahnkreuz Köln-Ost, von Mönchhof Dreieck über Frankfurter Kreuz bis Autobahnkreuz Nürnberg |
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4 |
A 4/E 40 |
von der Anschlussstelle Herleshausen bis zum Autobahndreieck Nossen |
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5 |
A 5 |
von Darmstädter Kreuz über Karlsruhe bis Autobahndreieck Neuenburg |
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6 |
A 6 |
von Anschlussstelle Schwetzingen-Hockenheim bis Autobahnkreuz Nürnberg-Süd |
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7 |
A 7 |
von Anschlussstelle Schleswig/Jagel bis Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord, von Anschlussstelle Soltau-Ost bis Anschlussstelle Göttingen-Nord, von Autobahndreieck Schweinfurt/Werneck über Autobahnkreuz Biebelried, Autobahnkreuz Ulm/Elchingen und Autobahndreieck Allgäu bis zum Autobahnende Bundesgrenze Füssen |
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8 |
A 8 |
von Autobahndreieck Karlsruhe bis Anschlussstelle München-West und |
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9 |
A 9/E 51 |
Berliner Ring (Abzweig Leipzig/Autobahndreieck Potsdam) bis Anschlussstelle München-Schwabing |
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10 |
A 10 |
Berliner Ring, ausgenommen der Bereich zwischen der Anschlussstelle Berlin-Spandau über Autobahndreieck Havelland bis Autobahndreieck Oranienburg und |
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11 |
A 45 |
von Anschlussstelle Dortmund-Süd über Westhofener Kreuz und Gambacher Kreuz bis Seligenstädter Dreieck |
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12 |
A 61 |
von Autobahnkreuz Meckenheim über Autobahnkreuz Koblenz bis Autobahndreieck Hockenheim |
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13 |
A 81 |
von Autobahnkreuz Weinsberg bis Anschlussstelle Gärtringen |
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14 |
A 92 |
von Autobahndreieck München-Feldmoching bis Anschlussstelle Oberschleißheim und |
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15 |
A 93 |
von Autobahndreieck Inntal bis Anschlussstelle Reischenhart |
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16 |
A 99 |
von Autobahndreieck München Süd-West über Autobahnkreuz München-West, |
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17 |
A 215 |
von Autobahndreieck Bordesholm bis Anschlussstelle Blumenthal |
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18 |
A 831 |
von Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen bis Autobahnkreuz Stuttgart |
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19 |
A 980 |
von Autobahnkreuz Allgäu bis Anschlussstelle Waltenhofen |
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20 |
A 995 |
von Anschlussstelle Sauerlach bis Autobahnkreuz München-Süd |
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Lfd. Nr. |
Bundesstraße |
Streckenbeschreibung |
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1 |
B 31 | von Anschlussstelle Stockach-Ost der A 98 bis Anschlussstelle Sigmarszell der A 96 |
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2 |
B 96/E 251 | Neubrandenburger Ring bis Berlin |
Interessant, wie unser verehrtes Verkehrsministerium dafür sorgt, dass unbescholtene LKW-Fahrer nicht in die Unfallorgien der PKW-Fahrer hineingezogen werden. Fast rührend könnte man sagen.
Achja, hier die Quelle: http://www.bmvbs.de/Verkehr/Gueterverkehr-Logistik/Links-fuer-Berufskraftfahrer-,2924.2221/Lkw-Fahrverbot-in-der-Ferienre.htm dort gibt es das ganze auch nochmal als PDF zum Download.
Und hier nochmal eine kleine Randbemerkung vom BUG BAG: http://www.bag.bund.de/cln_011/DE/Navigation/Rechtsvorschriften/Strassenverkehrsrecht/Lkw-Fahrverbote/lkw_fahrverbote.html?nn=12828
Verkehrskontrollen müssen sein
Ja, Verkehrskontrollen müssen sein, keine Frage. Für eine eben solche auf der Autobahn mal kurz alles auf eine Spur zu leiten und verdächtige Fahrzeuge herauszuziehen, ist ebenfalls vollkommen in der Norm.
Was aber garnicht geht, sind komplette Autobahnvollsperrungen direkt hinter einem BAB-Kreuz einer sehr viel befahrenen Autobahn (A4, direkt hinter dem Hermsdorfer Kreuz in Richtung Jena), um sodann den kompletten Verkehr über die Rastanlage Teufelstal zu leiten!
Da machen diese Vollblutkappos für eine solche Kontrolle nicht nur die komplette Autobahn dicht, nein, den Rastplatz noch gleich mit, um dann 5 oder 6 LKW herausziehen zu können, und der Rest darf weiterfahren. Effektivität ist etwas gänzlich anderes.
Für so eine Kontrolle habe ich kein Verständnis! Durch diese Spaßveranstaltung fehlt mir nun knapp eine Stunde, und der Sinn ist ebenfalls recht fragwürdig, da das volle Programm aufgefahren wurde! THW mit zig Beleuchtungsanlagen, Polizei, BAG und Zoll.
Das hat nichts mehr mit Verkehrssicherheit zu tun, das ist reine Schikane! Mit aller Gewalt den Fuhrunternehmern erstmal Schäden in schwindelerregenden Summen bereiten, weil komplette Touren platzen – ganz toll!
Überall in Deutschland fahren senile Scheintote mit Darfschein durch die Gegend und killen mit ihren frisierten Rollstühlen die Fußgänger, aber gegen LKW muss man mit solch überzogener Staatsgewalt vorgehen…unglaublich! Das ist Deutschland live, in höchster Vollendung!
Elefantenrennen, Fairness, Miteinander
Seit geraumer Zeit bin ich ja nun auch wieder unter den LKW-Fahrern, und prompt hat man auch wieder mit dem zu tun, was mich so ab und zu enorm auf die Palme jagt: LKW-Fahrer untereinander!
Das Fuhrgeschäft ist ein sehr hartes Brot geworden, längst vorbei sind die Zeiten, in denen man von Fernfahrerromantik reden konnte, was sicherlich mit dem harten Wettbewerb zu tun hat, aber auch mit dem Regelwahn dieses Staates und der seit Jahrzehnten anherrschenden Meinung, dass der PKW das wichtigste Verkehrsmittel sei, und ein PKW grundsätzlich immer bevorzugt behandelt werden muss.
Da sind zum einen diese zahlreichen technischen Entwicklungen, welche bei einem LKW gleich immer Pflicht werden, bei PKWs aber nicht, oder aber die zahlreichen LKW-Überholverbote auf gut ausgebauten Autobahnen (häufig sogar 3- oder nochmehrspurig), um dem PKW die freie Fahrt zu garantieren.
Auch ist der Egoist Mensch im Straßenverkehr ein enormer Faktor, der das LKW-Fahren alles andere als romantisch macht, denn nur allzuoft ist der PKW-Fahrer der irrigen Meinung, dass er auf der höchsten Stufe der Entwicklung steht, und nur allzugern “Oberlehrer” gegenüber den LKWs spielt.
All das und noch viel mehr machen diesen Job zu einem der wenigen Berufe, welche im Verhältnis die größtmögliche Verantwortung mit sich bringen, aber in Sachen Lohn umgerechnet auf die Stunde locker in den Niedriglohnsektor drückt – Entlohnung sieht anders aus, mindere Aufwandsentschädigung trifft es meist schon eher.
Das größte Kreuz dürfte mit Abstand der Begrenzer sein, welcher die maximale Geschwindigkeit des LKWs reduziert.
Dieser Begrenzer ist bei den allermeisten LKWs bei 89 bis 90 km/h eingestellt, Tankwagen werden gern auf 80 km/h eingestellt, und die Möchtegern-LKWs, die irgendwo zwischen 7,5 und 12 Tonnen rumkrauchen, begrenzt man gerne auf 85 km/h.
Die zuletztgenannten LKW haben meist mit Elefantenrennen nichts am Hut – vielmehr trifft es die Masse, welche bei rund 90 km/h begrenzt sind.
Bis heute gibt es seitens des Gesetzgebers keine klare Definition, wann ein Elefantenrennen beginnt – ein Rechtsstreit lohnt also.
Aber muss es denn wirklich immer soweit kommen?
Seit ICH den LKW-Führerschein habe, habe ich mir selbst eine Grundregel angelegt, mit welcher ich seitdem sehr gut fahre:
werde ich von einem nur unwesentlich schnelleren LKW überholt, nehme ich meine Geschwindigkeit um 5 km/h zurück. Der überholende LKW ist somit ratzefatz an mir vorbei und erspart mir und auch ihm somit unnötigen Stress, alle sind glücklich. Auf einer Distanz von 500 km Wegstrecke bei 25 LKWs, die mich insgesamt überholen, kostet mich das gerade mal 5 Minuten, also wirklich nichts, was weh tut – jeder Pinkelaufenthalt auf einem Rastplatz dauert länger!
Sollte ich mal derjenige sein, der nur unwesentlich schneller ist als der, den ich gerne überholen möchte, hoffe ich bislang immer auf die Vernunft dessen. Ich frage also immer nett über CB-Funk, ob er mal kurz seinen Speed um 5 km/h verringern kann – bis auf ein paar wenige Ignoranten, welche solche Möglichkeiten für sich nutzen, um sich für weitere 5 Minuten wach zu halten, klappt das auch recht gut. Kommt über CB keine Reaktion, signalisiere ich beim Ausscheeren durch kurzes Aufblenden, dass ich gerne vorbei möchte. Auch das haben bis jetzt erstaunlich viele auf Anhieb begriffen.
Ich möchte hiermit jeden Kollegen eindringlich bitten, es mir gleich zu tun. Beim Wiedereinscheeren nach dem Überholen klappt es ja auch mit den Lichtzeichen geben (auch wenn es die StVO nicht erlaubt, denn erlaubt ist nur die kurze Lichthupe, um den zu überholenden zu signalisieren, dass man nun überholt).
Erstens spart es wirklich jedem unheimlich Nerven, und zweitens hilft man sich so gegenseitig, dem Gesetzgeber einen Denkzettel zu verpassen und trotzdem überholen zu können, ohne sich gleich einen Punkt einzufangen!
Und an all die Kutscher, welche nur allzugerne auf Biegen und Brechen versuchen zu verhindern, dass man überholt wird:
Was bringt Euch das? Hilft das gegen dicke Klöten? Kompensiert das das eigene Unvermögen, das Hirn zu benutzen? Mensch Leute, denkt mit!
Und an all die PKW-Fahrer, welche wirklich im Sekundentakt direkt am Anfang der Baustelle noch am LKW vorbeiziehen müssen, um dann direkt vor diesem den Anker zu schmeissen, sei nur erwähnt, dass das eine Nötigung mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr darstellt, was definitiv den Staatsanwalt auf den Plan ruft! Lasst doch den LKW fahren! Wenn er der Meinung ist, die Baustelle mit 90 km/h nehmen zu müssen, braucht Ihr nicht Oberlehrer zu spielen, denn für sowas haben schon einige auf dem nächsten Rastplatz Zähne gespuckt!
(was ich im übrigen in einem solchen Fall zu 100% nachvollziehen kann und auch mit Sicherheit nicht durch Dazwischengehen unterbinden würde und werde)
Die Abzocke geht weiter
Gerade eben kam eine eMail herein, welche ich dankend entgegennehme und selbstverständlich auch veröffentliche!
Thema: Blitzer
......... ab 15.08.09 gibt es neue Radarfallen in Richtung Köln: Von der A4/A3 aus Richtung Olpe, Frankfurt, Wuppertal/Neuss oder Düsseldorf kommend. Kurz: "ALLE" Schnellstraßen, die stadteinwärts führen und auf der "INNEREN KANALSTRASSE"(Nord-Südfahrt)münden. Von der Weishausstrasse von West nach Ost bis auf die A3 oder von der anderen Seite AB-Kreuz Köln Ost bis Weisshausstrasse in beiden Richtungen auf ca.15km sind ab dem 15.08. pro Seite jeweils 16 Blitzer in Funktion. Die NEUEN Blitzer (siehe Anhang) sehen aus wie die Pöhle am Strassenrand und fallen kaum auf. Sie sind auf der Mittelinsel oder zwischen beiden Richtungen hinter Sträuchern, Bäumen etc. versteckt und können gleichzeitig 5-10 Autos auf BEIDEN Richtungen von vorn und hinten in einem Registrieren auch Motorräder).
Der genannte “Anhang” ist hier (PDF) herunterzuladen.
Gaffer sind zum Kotzen!
Gestern, die Rückreise mit etwas über 780km stand an, trat mal wieder dieses typisch deutsche Phänomen auf: STAU OHNE ERSICHTLICHEN GRUND!
Ca. 3 Kilometer später sahen wir dann den Grund:
Na ganz tolle Wurst! Sicher, von so einem Unfall geht eine gewisse Faszination aus, aber muß man denn gleich auf 5 km/h runterbremsen, nur weil ein paar blaue Lichter blitzen?
Ey Leute.
Wenn Ihr Leichen sehen wollt, geht ins Krematorium! Auf der Autobahn werdet Ihr keine entdecken, wenn da schon tausend blaue Funzeln funzeln!
Ich warte ja noch auf den Tag, an welchem mal so ein deutscher Neunmalkluger anhält, aussteigt, und den Polizisten haarklein erklären will, warum es denn seiner Meinung nach zu diesem Unfall gekommen ist!
Gaffer sind sind echt das Letzte! Stehen nur im Weg, unfähig zur Hilfe, und immer wie Hochschulproffs alles besser wissen und kommentieren müssen…. – GEHT STERBEN!


