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Wenn Stadtplaner und Architekten planen …
… kommen teilweise Gebäude dabei heraus, über welche man als LKW-Fahrer nurnoch heulen kann.
So darf ich morgen früh eine Ladestelle ansteuern, welche für einen Solo-LKW kein Problem darstellen dürfte, für Tandem- und Sattelzüge schon ihre Tücken bietet, für Drehkranzzüge jedoch nur noch Kotzen bedeutet!
Über rechts im 90°-Winkel mitsamt Anhänger von einer Hauptstraße in eine schmale “Garage” – das wird vermutlich in Sport ausarten, da man hier alle 20cm aus dem Bock springt und nach hinten flitzt um zu sehen, ob es schon irgendwo kratzt oder nicht.
Auch wird das vermutlich den einen oder anderen Bulettenkopp wieder die Zornesröte ins Gesicht treiben, da es nicht schnell genug geht, und man noch zwei oder drei mal aus der Zufahrt herauskommt, um den Zug zu korrigieren.
Ganz ehrlich, aber machnmal zweifle ich an der Qualität einer Berufsausbildung so manchen Berufes, wenn ich solche Ladestellen sehe!
Diesen Architekten würde ich gerne mal persönlich treffen wollen!
Berliner und Straßenverkehr – zwei Welten treffen aufeinander
Letzte Nacht war ich mal wieder mit dem LKW in Berlin unterwegs.
Leider musste ich zur späten Rushhour wieder raus, also 15km (in 60 Minuten!!!) quer durch die Stadt – einige der Situationen, welche andere vermutlich an den Rand den Wahnsinns getrieben hätten, konnte ich auf Video festhalten.
Ab und an hört man das Navi quatschen, welches sehr dicht neben der Kamera hängt – sorry für die Tonquali.
I love Berliner – die sind so schön dämlich.
2.590 Kilometer mit Beifahrer
Montag, 24.10.2011 ca 15:00 Uhr
Es klingelt an der Haustür, der da steht vor der Tür und bittet um Einlass. ![]()
Er hat eine Strecke von über 400km hinter sich, um in seinem Urlaub mal eine Woche das Leben eines Brückenzugfahrers mitzuerleben, und steht bepackt wie ein Muli parat.
Sein Gerödel wird erstmal nur in den LKW geschmissen, denn Einräumen und Verstauen kann man später noch immer.
Sein Transportgerät ist technisch derzeit nicht in bester Verfassung – somit muss dieses anschließend erstmal in der von mir genutzten Tiefgarage “versteckt” werden. ![]()
Ich mit meinem Turbotrecker vorneweg, er hinterher. In der Tiefgarage angekommen mache ich einen folgeschweren Fehler: ich lasse meinen Schlüssel im Zündschloss stecken und schmeisse die Fahrertür hinter mir zu … die Tür verriegelte sich augenblicklich selbsttätig. Dumm nur, dass man eine Zentralverriegelung hat, und auch nur einen Schlüssel.
Also stand als nächstes erstmal “Einbruch ins eigene Auto auf der Tagesordnung”. Da ich diese blöde Zentralverriegelung ja bereits in den Fingern hielt, wusste ich, dass ich ohne Gewalt keine Chance habe, ins Autoinnere zu kommen. Da ich noch die Preise für Autoglas in Erinnerung hatte, entschied ich mich für die Variante Türschlossknacken, um an die Mechanik zum Entriegeln zu kommen. Das Türschloss überlebte diese Aktion leider nicht – also ist fortan die Beifahrertür die Tür, über welche ich ins Auto gelange, denn auch der Türgriff wurde etwas in Mitleidenschaft gezogen.
Zurück nach Hause. Kurze Tourbesprechung … es geht in die Region, in welcher er wohnt. Nein, noch besser, es geht sogar in den Ort, in welchem er wohnt – somit hätte er sich die Fahrt zu mir sparen können … er war begeistert. ![]()
21 Uhr, die Tour beginnt.
Dienstag, 25.10.2011
Nach mehreren Lade- und Entladestellen erreichen wir seinen Wohnort und die Ladestelle, welche sich als recht interessant herausstellte.
Lade ich für gewöhnlich an Toren und Torrampen, stand dort lediglich ein Loch in der Wand und eine daran montierte klappbare Laderampe zur Verfügung, der Platz davor zum Rangieren war minimalistisch. Die Firma lag an einem Hangstück, an welchem man unten bereits grübelte, ob man wirklich bis zum Ende fahren soll.
Die beiden Sattelzüge vor mir gingen auch recht zügig, und ein Fahrer meinte nur “joar, da kommt im weiteren Verlauf eine Wendemöglichkeit für LKW” – ich war beruhigt, mein Beifahrer weniger, denn dieser stiefelte den Waldweg im weiteren Verlauf ab, und als er wiederkam, schmiss er mir ein “na dann gleich viel Spaß” an den Kopf, gepaart mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck.
Als die Verladung dann schließlich beendet war, sah ich die sogenannte “LKW-Wendestelle”. Es handelte sich um eine hundsgewöhnliche und schmale Straße, welche links eine klitzekleine Ausbuchtung spendiert bekommen hat, welche mit Felsbruchsteinen dekoriert wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite war eine Gaststätte, welche direkt am Eingang einen überdimensional großen Bruchstein abgelegt hatte, vermutlich, weil zu viele LKW den Eingansbereich dort beschädigt hatten. Zwischen der großzügigen Einbuchtung und dem Eingang lagen ca 10 Meter Platz – DAS WAR DER LKW-WENDEPLATZ! Ich hatte mich zuvor bereits gewundert, warum die beiden Sattelzüge jeweils so lange gebraucht haben, um aus dem Waldstück wieder herauszukommen – jetzt wusste ich es!
Das Wendemanöver war zwar nicht ganz so extrem wie dieses hier, aber ansonsten identisch – mein Beifahrer fand den Winkel des Anhängers zum LKW jedenfalls nicht mehr wirklich lustig, zumal ich voll beladen war und der Anhänger gefährlich auf der Vorderachse schwankte. ![]()
Leider war ich so im Eifer und er von dem Manöver so fasziniert, dass wir beide vergassen, davon Bilder zu machen.
Mittwoch, 26.10.2011
Fahrt nach Holland zu den Käselutschern, irgendwo zwischen Amsterdam und Antwerpen.
Die Fahrt dahin mitten in der Nacht entpuppte sich als wahre Qual – denn die Autobahnen dort sind so gut, dass es schon ermüdend ist!
Beim Empfänger angekommen dann die Einsicht, dass die Holländer Gliederzüge kategorisch ablehnen, und auch die Höfe entweder auf Moppelkarren (7,5 bis 12 Tonnen), oder aber auf Sattelzüge ausgelegt sind, und ein Gliederzug dort echt am Kurbeln ist. Leider durfte ich dort auch noch komplett umbrücken, was sich mit dem Anhänger als echte Herausforderung darstellte – aber ich liebe ja Herausforderungen.
Ohne Verluste und Schäden waren wir knapp eine Stunde später dann auch schon wieder auf dem Rückweg Richtung deutschsprachiges Land, das Land mit den total kaputten Autobahnen. Warum kostet so ein LKW eigentlich um die 1.000,- EUR Maut im Monat (!!!), wenn davon nichts im Straßenbau ankommt???
Donnerstag, 27.10.2011
Pullertour deluxe, aber leider mitten nach Hamburg rein. Da bei der Abladung noch nicht feststand, wie es anschließend weitergeht, mussten wir leider in HH stehenbleiben – nur gut, dass man sich so manche Stich- und Querstrassen pro Stadt merkt, in welchen man mit einem LKW parken kann; die Pause wurde recht zügig eingeläutet.
Freitag, 28.10.2011
Wieder eine Pullertour. Hamburg – Rendsburg – Hamburg – Wilhelmshaven. Schon im Vorfeld erwähnte ich zu meinem Beifahrer, dass er sich bei der letzten Tour nicht wundern solle, denn es werden Leer-Corletten transportiert. Man kann diese zwar gegen das Rollen sichern, indem man die Bremse einlegt, muss man aber nicht, dann scheppert es eben recht lustig in den Metallbüchsen. ![]()
Auf der Fahrt nach Wilhelmshaven habe ich dann auch einige Male demonstriert, wie Fussgänger auf ein plötzliches Scheppern auf einem LKW reagieren.
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In WHV angekommen, ging es dann auch recht fix. Entladung, und dann ab in die Ecke zum Pennen. Mein Beifahrer jedoch war da anderer Ansicht – er wollte sich nochmal die Beine vertreten und tigerte unrasiert und dunkel bekleidet durch das Gewerbegebiet – die zivile Polizeistreife fand das wohl höchst verdächtig und griff ihn erstmal auf. Am LKW durfte er sich dann erstmal ausweisen, nachdem die Polizei mich und den LKW ausgiebig gemustert haben.
Samstag, 29.10.2011
Wilhelmshaven – Herford – Berlin – Strausberg. Aus meiner Sicht bis zum letzten Kunden nichts weltbewegendes, ausser diese verkackte A2, welche fast auf kompletter Länge mit dieser “automatischen Regelanzeige” ausgerüstet ist, und dementsprechend mitten in der Nacht bei wenig bis kaum Verkehr ein LKW-Überholverbot anzeigte.
Im Normalfall habe ich mit einem LKW-Überholverbot ja keine Berührungsängste (dank der automatischen Abstands- und Geschwindigkeitsregelung im LKW), aber wenn vor mir ohne Grund zwischen 60 und 90 wirklich jede Geschwindigkeit gefahren wird, und deutsche Arschlochkollegen sich auch noch ein Späßchen daraus machen, andere Kollegen absichtlich auszubremsen, geht mir echt die Hutschnur hoch! Bei solchen Vögeln brauchen wir uns echt nicht wundern, wenn der Ruf immer mieser wird!
Nunja, auf dem Berliner Ring wurde es dann erfahrungsgemäß wieder etwas hektischer (da ist eben immer etwas los), und nach einem kurzen Tankstop in Ludwigsfelde ging es dann auch rein nach Berlin-Tempelhof, genauer gesagt in die General-Pape-Straße auf ein ehemaliges Kasernengelände. Mein Beifahrer dürfte meine dortige Entladestelle in bester Erinnerung behalten, denn die Platzverhältnisse dort waren sowas von minimalistisch, dass selbst eine Mücke dort Platzangst bekommen hätte! Ein Sattelzug oder ein Tandemzug haben dort schlichtweg keine Chance, und selbst Gliederzugfahrer haben sich dort schon oft genug festgerammelt, da man einfach keinen Platz zum Korrigieren hat, da MUSS jeder einzelne Zug sitzen, sonst rückt der Bergekran an.
Auch hiervon habe ich leider keine Bilder gemacht.
Im Anschluss folgte “nur noch” die tiefenentspannte Fahrt gens Heimat und die Demonstration meinerseits, wie man in Berlin LKW fahren MUSS, wenn man stressfrei zuhause ankommen will – das war ihm dann wohl doch etwas zu stressig.
Wenn ich mich recht entsinne, fielen Worte wie “fliegen”, und dabei war ich noch garnicht im Begrenzer.
Ich bin ein klarer Ablehner von 2-Mann-Besatzungen, erst Recht in so einem kleinen Daimler-Pisspott, aber erstaunlicherweise klappte das alles recht gut. Jetzt aber freue ich mich auf mein langes Wochenende (da hier ja Montag die ungläubigen Haiden einen religiösen Feiertag feiern), und auf die zukünftige Bewegungsfreiheit in meinem Pisspott, denn das ganze Gerödel von 2 Mann in so einem kleinen LKW schränkt dann doch stark ein.
Tom, es hat Spaß gemacht – ich hoffe, Dir auch.
Ich hoffe Du kannst nun etwas nachvollziehen, warum genau das meine Welt ist, und nicht so ein blöder Sattel oder ein Tandem.
Ich weiss, das ist nicht Deine Welt, aber hoffentlich hilft Dir die eine Woche, Deinen Job wieder etwas mehr zu mögen.
Urteil mit Signalwirkung
Heute ist ein guter Tag.
Ein guter Tag im Sinne der Meinungsfreiheit.
Ein guter Tag für Menschen, welche Missstände publik machen.
Ein guter Tag für Arbeitnehmer.
Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg urteilte heute gegen die vorherigen, deutschen Urteile von Arbeitsgericht, Bundesarbeitsgericht sowie dem Bundesverfassungsgericht. Sie klagte gegen die ausgesprochene Kündigung, weil sie gegen Missstände in der Altenpflege vorging und diese publik machte – die deutschen Gerichte bestätigten jeweils die Richtigkeit der Kündigung, da durch die Publikmachung der Ruf von VIVANTES geschädigt wurde.
Das EGMR urteilte nun “Jedoch sei in einer demokratischen Gesellschaft das öffentliche Interesse an Informationen über Mängel in der institutionellen Altenpflege in einem staatlichen Unternehmen so wichtig, dass es gegenüber dem Unternehmensinteresse überwiege.” (Zitat SpOn)
Manchmal, wenn man es am wenigsten erwartet, ist man zu einem minimalistisch kleinem Anteil doch froh, dass der deutschen Rechtsprechung noch eine übergeordnet ist, auch wenn im Normalfall aus dieser nichts gutes kommt …
Piraten-Truck
Der Piratentruck tourt durch Deutschland!
Am 12. September 2009 findet in Berlin die jährliche Großdemo “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn” statt, un zu diesem Ereignis kommt der Piratentruck nach Berlin!
Jetzt mal ehrlich Leute, der hat doch was!
Nicht so´n “oller” Iveco, Daimler, Nürnbergmurks, Scania o.ä. – nein, ein schicker Peterbuilt-Hauber in schwarz mit Mega Rohren, riesigem Cab und stylischen Trudelbechern!
Zensursula ist 99cm groß!
Zumindest wenn man dem deutschen Sprichwort glaubt, dass “Lügen kurze Beine haben”!
Hat uns Zensursula (Ursel, Uschi) von der Leyen noch vor der Einführung der Sperrinfrakstruktur mehrmals versucht weißzumachen, dass sie nur aktiven Kinderschutz betreiben möchte und es – pfui pfui pfui – ja 1.000.000%ig nur um Sperren von Websites mit kinderpornografischem Inhalt ginge,
kann man nun nachlesen, dass all die Kritiker dieser Sperrtechnik nun sowas von richtig gelegen haben, dass es schon fast keine Sensation mehr ist: Kampf gegen Schmutz im Internet wird verschärft (Hamburger Abendblatt, Jochen Gaugele und Maike Röttger)
Jetzt mal ehrlich, haben wir das nicht schon alle vorher gewußt? Wenn sich CDU und SPD schon öffentlich mehrfach äußern, dass diese Sperren eben nicht für weitere Felder eingesetzt werden sollen, stinkt es doch bereits sowas von nach Kuhdunk, dass selbst Bauern grün um die Nasen werden!
“Nach der Sperrung kinderpornographischer Seiten will Ursula von der Leyen gegen weitere rechtswidrige Inhalte im Internet vorgehen.”
Jede Wette, dass als nächstes “volksverhetzende” Inhalte auf den Index kommen sollen, worunter ein Großteil der deutschen Blogosphäre fallen dürfte!
Sprich Kritiker an der Regierung, welche aber auch garkein Blatt vor den Mund nehmen und so verlogene Subjekte wie die Stasi-Tussi von der Leyen einfach so öffentlich runtermachen.
“Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann.”
Zu speziell diesem Satz fällt mir nur eines ein: Jemand, der das Internet nicht begreift, kann zum einen garnicht realisieren, wie großartig das Internet tatsächlich ist, und zum anderen sollten gerade solche Leute wie die von der Leyen sich mal ganz gewaltig geschlossen halten, wenn es um Äußerungen wie Mobbing, Beleidigung und Betrug geht!
Ihren Kritikern hielt von der Leyen entgegen, selbst kein Rezept gegen Kinderpornographie im Internet zu haben. Sie wüssten „auch keine Lösung”, sagte sie. “An diesem Punkt kann ein Staat aber nicht stehen bleiben, sondern die Gesellschaft muss miteinander einen Ausweg finden.“ Die Gefahr, junge Unionswähler könnten etwa zur Piratenpartei abwandern, sehe sie „überhaupt nicht”.
Diese Aussage zum Beispiel bestätigt nur, wie verlogen, wie beleidigend und betrügerisch diese Person wirklich ist!
Ich kann mich sehr gut an die Tatsache erinnern, dass eine einfache Notiz an die Provider dazu geführt hat, dass die Inhalte nicht nur gesperrt, sondern gleich gänzlich gelöscht wurden. Da hatte unsere Regierung nebst dieser Volksverräterin so richtig schön die Brille auf, aber gut, von solchen Muttis kann man ja nicht wirklich erwarten, dass sie freiwillig auch nur einen Millimeter von ihrer Linie abweichen!
Da wird wider besseren Wissens und entgegen jeglicher Vernunft das eigene Konzept durchgezogen.
Frau von der Leyen: Bitte, tun Sie sich, Ihren unschuldigen Kindern und dem Rest der Nation einen Gefallen – treten Sie zurück, damit man Ihr dummes Gelaber nicht mehr ertragen muss! Sie sind ein Schandfleck in der Politik. Sie wissen nicht, wann das Maß definitiv voll ist und leben anscheinend in einem mir unbekanntem Paralleluniversum, in welchem Sie Mutter Theresa für geistig Unterbemittelte spielen wollen.
Nein, solche Dinge (und noch viiiiieeeeel mehr) sind es, warum CDU und SPD absolut UNWÄHLBAR sind!
Zu dumm, einen Browser zu bedienen, aber große Töne spucken – Piratenpartei! Die einzig wählbare Alternative!
BRD wird 60
Heute wird unser schönes, demokratisches und freiheitsschützendes Land 60, vor 60 Jahren wurde das Grundgesetz unterzeichnet.
Wenn unsere Gründer damals geahnt hätten, was die Nachfolger aus den einst so guten Vorsätzen machen werden, hätten sie wahrscheinlich die letzten noch stehenden Gebäude auch noch abgefackelt und wären anschließend ausgewandert!
Pfui Berlin!
“Kirchentag”
Heute ist selbstverständlich KEIN Kirchentag, zumindest nicht im normalen Sinne! Für mich aber schon, denn ich darf HEUTE in Berlin Wedding, Mitte, Kreuzberg und Neukölln sämtliche Friedhöfe und dazugehörigen Gebäude mit Heizöl versorgen! Heute, an einem Tag, wo halb Berlin im Ausnahmezustand ist, auf den Straßen ist die Hölle los! Jede 3. Straße ist gesperrt wegen diesem ollen Tag der Einheit, halb Brandenburg scheint Urlaub zu haben (so viele OHV, BAR, MOL, TF, PM habe ich noch nie zentriert rund und in Mitte erlebt), auch die Berliner sind kopfloser unterwegs als sonst. Die zentrale Verwaltung dieser Abladestellen hat mir zudem noch mitgeteilt, dass sämtliche Objekte nur noch bis 15 Uhr besetzt sind, somit meine beiden letzten Abladestellen von der heutigen Liste gestrichen werden können. Hinzu kommt noch, dass sämtliche Objekte nur Solo angefahren werden können (also ohne Anhänger) und ich dementsprechend meinen Anhänger zum einen irgendwo parken mußte, und jetzt gerade zu diesem zurück eiern durfte, um den Motorwagen wieder zu befüllen. Wenn ich daran denke, dass ich nachher nochmal hierher zurück muß, um den Anhänger wieder zu holen, bekomme ich massivst schlechte Laune! Achja: ICH HASSE DIE BERLINER RADFAHRER- UND TERRORISTENFRAKTION! Alles Selbstmörder, nur Bekloppte! Wann wird der Führerschein für Radfahrer eingeführt? So, ich muß weiter……
Steinbrücks´ Strafsteuerpläne
Es ist noch garnicht so lange her, da wurde man aufgefordert, seinen PKW auf Euro-2 oder gar Euro-3 umzurüsten. Dafür wurde dann auch die KFZ-Steuer um bis zu 50% gesenkt.
Viele haben ihre Fahrzeuge umgerüstet, sei es durch sogenannte Kaltlaufregler, welche das Kaltstartverhalten der Motoren positiv beeinflussen, oder aber durch den vollständigen Ersatz/Zubau eines Katalysators, was mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.
Nun plant dieser Verräter am Volke, Kraftfahrzeuge mit Euro-2/-3-Klassifizierung mit einer Strafsteuer von 1,25 € pro angefangene 100ccm zusätzlich zu belegen, da man sich den Umweltplänen unserer Regierung (welche so ganz nebenbei bemerkt utopisch sind) entgegenstellt und seinen “Stinker” weiterfährt!
Was glaubt dieses Vollblutriendvieh eigentlich, woher die Normalohaushalte das Geld für ein NEUES Auto nehmen sollen? Finanzamt bescheissen? Bank/Rentner überfallen?
Für meinen Beruf und die Region verdiene ich eigentlich nicht schlecht, aber mittlerweile gelte ich nach europäischen Richtlinien als arm – also nix is mit Neuwagen!
Sprit ist in den letzten 6 Monaten um bis zu 45% teurer geworden (ich gehe nur für täglich 50km Arbeitsweg mittlerweile schon 20 Stunden im Monat arbeiten) , die Lebensmittelkosten explodieren, Steuern werden erhoben wie zu Caesers besten Zeiten, die Löhne sind mittlerweile alles andere als verhältnismäßig, Mindestlöhne werden sabotiert, und dieser Idiot will eine STRAFSTEUER????? Könnte diesen verblendeten Kunden mal jemand wegsperren!
Was sitzen da eigentlich für geistige Vollpfosten in Berlin? Steigt denen die nochmalige Diätenerhöhung ins Hirn?
Wirtschaftlicher Aufschwung ist etwas, wovon ich nicht nur absolut nichts mitbekomme, sondern was Monat für Monat noch weniger Geld im Säckel bedeutet. Diesen propagandierten Aufschwung geniessen doch nur Staatsbedienstete und diejenigen, welche sich REICH nennen dürfen.
Strafsteuer, pah, als ob ich heutzutage eine Wahl hätte.
Klar würde ich lieber einen Neuwagen fahren, aber selbst bei denen muß man doch bei der momentanen Regelwut unserer Politiker damit rechnen, dass sie in nur einem Jahr bereits wieder als “Stinker” deklariert werden, also noch ein Grund, sich NICHT für einen Neuwagen zu entscheiden!
Vor ca. einem Jahr war die Nachfrage an Dieselfahrzeugen groß wie nie – und jetzt? Arschkarte für jeden, der einen Diesel fährt, weil irgendjemand mal die Vermutung aufgestellt hat, dass Feinstaub krebserregend sei (ist übrigens bis heute nicht bewiesen) – Umweltplakette, Strafsteuer und sonstige Sanktionen wie Fahrverbote lassen grüßen.
Wenn ich schon das Wort STRAFSTEUER höre, könnte ich Steinbrück ins Gesicht kotzen…..
Nur 8x
Heute mußte ich doch glatt “nur” 8x Hupen!
Typisch für Berliner ist, dass LKW´s auf Biegen und Brechen überholt werden müssen, selbst wenn diese bereits mit 65 km/h (anstelle der erlaubten 50 km/h) durch die Stadt fahren!
Ist dieses auf der linken Spur nicht möglich, muß des häufigeren auch mal die rechte Spur dafür herhalten. Und genau das ist das schweinegefährliche für PKWs schlechthin!
“Kam von rechts” ist so ziemlich die häufigste Angabe von LKW-Fahrern gegenüber der Polizei, nachdem ein zuvor schickes Auto auf handliche Maße gestaucht wurde. Bei solchen Aktionen werden nicht selten die Fahrer der PKWs erheblich verletzt.
Bei dem obigen Bild seht Ihr mal meine alte Schleuder aus der Sicht eines PKW-Fahrers.
Jetzt mal ehrlich liebe Autofahrer, wenn Ihr von dieser Front erfasst werdet, bleibt NICHTS mehr von Euch übrig – WARUM riskiert Ihr jeden Tag aufs neue Eure Rente? Habt Ihr eine Vorstellung dessen, wie sich ein LKW DUCH Euer Auto fräst? Die Stossstange besteht aus 4mm gehärtetem Stahl, die Schneepflugplatte hat eine Stärke von 25mm und ist für Lasten bis 30to ausgelegt (auch quer!), der Rahmen für die Platte besteht aus 2 Stahlplatten á 35mm Stärke, welche direkt am doppelt verstärkten Rahmen des Fahrzeugs montiert sind!
ICH KANN EUCH MIT 80 KM/H VOLLEY NEHMEN, OHNE AUCH NUR EINE BEULE ZU KASSIEREN – IHR HINGEGEN LASST DABEI EUER LEBEN!!!!!
Die Stossstange hängt in 90cm Höhe – bis zum Reifen sind es knapp 80cm – der Scheinwerfer ist GARANTIERT das letzte, was Ihr noch bewusst wahrnehmt, bevor ich Euch platt walze.
Dieser LKW hat Allradantrieb, was bedeutet, dass der Rahmen und das Führerhaus nochmals 50cm höher sind als bei einem “normalen” LKW – kommt bitte nicht mit dem saublöden Spruch “der hätte mich doch sehen müssen” – der Spruch zieht nicht. Und dann noch der Punkt Bremsen: Meiner hat noch die alten, klassischen Trommelbremsen. Das bedeutet, dass die Bremswirkung bis zu 1 Sekunde verzögert einsetzt! Auch habe ich KEIN ABS – also verlasst Euch nicht darauf, dass ich im Falle eines Falles noch die Bremse suche, denn das ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt!
8x haben heute diverse Berliner wieder mit Ihrem Leben gespielt, indem sie sich über sämtliche Regelungen der StVO hinweggesetzt haben, indem sie sich einen LKW zum Ausbremsen ausgesucht haben – diese müßten an Ort und Stelle dauerhaft den Lappen gelocht bekommen, denn sie gefährden durch solche hirnrissigen Manöver nicht nur ihr eigenes (anscheinend wertloses) Leben, sondern auch dass vieler anderer Verkehrsteilnehmer, welche dummerweise gerade in der Nähe waren, nur weil so eine Berliner Drecksbuchte auf Biegen und Brechen am LKW vorbei wollte…….
PS: An dieser Stossstange zerschellten bereits Autos – ohne eine Beule am LKW!


