EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish
Facebook

Archive
Suchen

Artikel-Schlagworte: „parken“

Gegenstellungnahme

Zeitungsartikel der MOZ v. 10.01.2012Sehr geehrter Herr Kunath.

Mit großer Verwunderung stelle ich fest, dass Kommunalpolitiker immer wieder gerne “Sicherheitsaspekte” aufgreifen, wenn man irgendetwas verhasstes, ungeliebtes und/oder störendes entfernt wissen möchte.

Das erinnert mich nur allzu stark an die Versuche der Bundesregierung, aberwitzige Sicherheitsgesetze einzuführen, welche bei genauerer Betrachtung nicht nur sittenwidrig sind, sondern gegen zahlreiche andere Gesetze verstossen, und nicht selten sind es DIE LINKEn, die bei solchen Forderungen ganz vorne dabei sind.

So entnehme ich Ihrer Aussage, dass Sie bereits einen fahrenden LKW als potenzielle Gefahr sehen, der mit allen erdenklichen Mitteln und Möglichkeiten ferngehalten werden muss, sei es nun fahrend, oder ruhend.

Ich erspare mir jetzt mal die Auflistung, in wievielen Punkten LKW für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig sind.
Auch erspare ich mir Ihnen aufzulisten, mit welchen Problemen im Alltag der Fahrer eines LKW zu kämpfen hat, nur weil “Sicherheit über alles geht”.

Was ich Ihnen aber nicht erspare, ist der Vorwurf des billigen Populismus!

Der LKW, um welchen es dort geht, kommt in aller Regelmäßigkeit zu Zeiten dort an, zu welchen weder Schul- noch Musikbetrieb existiert – von einer Gefährdung von Schülern kann hier also in keinster Weise die Rede sein, es sei denn, die Hegermühlengrundschule hat neuerdings den Lehrbetrieb in die Nachtstunden verlegt, was mir dann entgangen wäre, da auch mein Sohn dort zur Schule geht!

Was den bereits geparkten LKW betrifft, der notgedrungen auch noch in den Montag hinein dort parkt, so hat dieser äußerst effektiv dafür gesorgt, dass sich PKW-Fahrer an die dortige Tempo-30-Regelung gehalten haben, was ohne LKW nur extrem selten der Fall war/ist!

Auch LKW-Fahrer haben, man soll es kaum glauben, ab und zu mal einen Wohnort, an welchen sie recht unregelmäßig zurückkehren, um sodann die gesetzlich auferlegte 45-Stunden-Pause einhalten zu können. Es ist also pures Wunschdenken, dass LKW nur mal eben schnell in eine Stadt hineinfahren, abladen, und dann ganz schnell wieder verschwinden!

Ihre obige abgedruckte Aussage trägt lediglich dazu bei, dass die überwiegend sinnlose öffentliche Hetze gegen LKW und dessen Fahrer in der Öffentlichkeit negativ meinungsbildend auf BILD-Niveau immer weiter vorangetrieben wird und sie diese Kämpfe auf dem Rücken derer austragen, die am allerwenigsten dafür können, und sie den Leuten das Leben schwer machen, die einfach nur Ihre Familie ernähren wollen.

Der LKW, der Ihnen ein Dorn im Auge ist, war bis vor kurzem IMMER zu 100% korrekt abgestellt, was in dieser Stadt eher Kunststück als normal ist, und durch die nun erfolgte Zusatzbeschilderung ist ein Parken in Strausberg zu 100% illegal!

Aussagen wie “es gibt genügend Firmen, bei welchen man LKW abstellen kann” kann ich Ihnen recht eindrucksvoll widerlegen – es gibt in Strausberg nicht eine Firma, welche dauerhaft/regelmäßig einen fremden LKW auf dem Gelände haben will! Ich habe mir in Strausberg bereits die Füße wund gerannt auf der Suche nach einer Alternative, nur um den LKW so stressfrei wie eben möglich parken zu können, denn auch ich kann mir besseres vorstellen, als auch noch in meiner verdammt knappen Freizeit mich wegen dem LKW herumärgern zu müssen!

Auch das Gewerbegebiet ist gänzlich ungeeignet, einen LKW zu parken! Zum einen sind LKW naturgemäß öfters mal beladen, wodurch ich als Fahrer meiner Firma und meinem Auftraggeber gegenüber eine Sicherungspflicht habe. Das Gewerbegebiet ist nur allzuoft an den Wochenenden Ort für Diebstähle jeglicher Art, da dass Gewerbegebiet weder als Durchgangsgebiet dient, noch anderweitiger Verkehr stattfindet, ist es schon fast eine Einladung zum Diebstahl, und bei aller Liebe, warum sollte ich an einem Ort einen beladenen und vollgetankten LKW abstellen MÜSSEN, wo Sie noch nichteinmal freiwillig ein Fahrrad an eine Laterne ketten würden???
Zum anderen eignet sich das Gewerbegebiet nicht als Parkort für LKW, da
1. die evtl. vorhandenen Parktaschen nicht groß/breit genug sind, und
2. beim Abstellen des LKW auf der Fahrspur der verbleibende Raum daneben zu gering ist!

Wir beide kennen den tatsächlichen Beweggrund für Ihre Aussagen – gerne erwarte ich Ihre Stellungnahme, welche akzeptable Vorschläge zum zukünftigen Parken des LKW beinhaltet, denn eines ist Fakt, durch ein Verbot verschwindet nicht der LKW, denn es ist mein Beruf, LKW zu fahren, und auch zukünftig bin ich dazu verpflichtet, diesen abzuparken! Und da es zukünftig nun egal ist, wo der LKW parkt, beglückwünsche ich Sie im Namen eines jeden Berufskraftfahrers zu Ihrem erreichten Ziel, dass wir nun alle per se Kriminelle sind und faktisch Narrenfreiheit bei der Parkplatzwahl haben! Denn wenn es vollkommen egal ist, wo ich eine Ordnungswidrigkeit durch das Parken eines LKW begehe, muss ich mir auch keinen Kopf mehr machen, ob der LKW evtl. stören könnte oder nicht, denn das Ticket bekomme ich ja in jedem Fall, egal wo – damit haben Sie echt verdammt viel erreicht, die Strausberger sind bestimmt unheimlich stolz darauf, einen so fähigen Stadtverordneten unter sich zu haben! ;)

Zum Falschparken genötigt

So sieht es aus, wenn man durch die Stadt mit Ihren egoistischen Handlungen, ausgehend von einem Stadtverordneten der Linken, der leider Gottes schneller spricht als er denkt (billiger Populismus), nur durch seinen rechtlich anerkannten Beruf  kriminalisiert wird!

Anders ausgedrückt, durch das Anbringen des Zusatzzeichens wurde nun auch die letzte legale Parkmöglichkeit für LKW willkürlich genommen, sprich nun ist es vollkommen egal, wo ich den LKW parke – ein Ticket kassiere ich so oder so, denn was in den Köpfen der Strausberger nicht ankommt ist, dass ich den LKW parken MUSS, um meiner gesetzlichen Ruhezeit nachkommen zu können.

Da es nun vollkommen egal ist, WO ich den LKW parke, mache ich es nun wie der typische deutsche PKW-Fahrer, nämlich bloss keinen Schritt zu viel laufen, nach Möglichkeit direkt vor der Haustür – anders will es hier ja offensichtlich niemand!

Und ja, das kann man jetzt durchaus als Stänkern auffassen – scheiss auf die Tickets, die machen mich auch nicht ärmer als ich eh schon bin – die sind fortan mit einkalkuliert.

An all jene, welche sich darüber nun aufgeilen -> bedankt Euch bei den Linken. :razz:
Nur durch eine Erweiterung von dummen Verboten löst sich ein Problem nicht in Luft auf, liebe Stadtverwaltung! ;)

Strausberger Amtswillkür geht in die nächste Runde

So, wie bereits erwartet, ist, bleibt, und wird auch zukünftig die Stadtverwaltung Strausberg auf ewig kleinkariert, selbstherrlich, und vor allem uneinsichtig sein!

Soeben (wie jeden Tag mehrmals) beim LKW gewesen, um nach dem Rechten zu schauen, und zack, da hängt es, das neue Zusatzschild!

Ich habe mit dieser Aktion gerechnet, keine Frage, zumal bis heute der Bußgeldbescheid ausgeblieben ist – aber bestätigt es doch, dass man im Strausberger Amt, oder auch Stadtverwaltung Strausberg, unfähig ist, Fehler einzugestehen, und es dort nicht die Bohne interessiert, was Bürger dieser Stadt betrifft, wie schwer diese überhaupt Ihr Geld verdienen – ist halt auch nur eine dumme und selbstverliebte Verwaltung, welche den Stempel “LKW-feindlich” verdient!

Hier wird das eigene Ding durchgezogen, auf Biegen und Brechen, möge kommen was will, ohne Rücksicht auf Verluste – Hauptsache, das eigene Ego wird gestreichelt!

Und da wundern sich die werten Damen und Herren, dass sie von allen Seiten angegriffen werden – ja wie kann man denn auch anders bei solchen Aktionen?!?!
Selten habe ich so eine verblendete und intern verseilte Verwaltung erlebt, wie hier in diesem unsäglich bekloppten Kaff!
Kein Wunder, dass das Durchschnittsalter hier immer größer wird und die jungen fluchtartig das Weite suchen – bei einer solchen Führung ist es das beste, was man machen kann!

Ich freue mich schon auf den Tag, an welchem die Bauarbeiten zum Altstadtcenter beginnen, und hier zig LKW reinrollen (und zwangsweise auch mal Pause machen müssen)!

Gute Laune im Arsch, aber so richtig …

Strausberg, hier wollen andere noch nichteinmal tot über´n Zaun hängen, und ich lebe hier – was hat mich damals bloss geritten … ?

Keine tolle Woche

Also die letzte Woche war ja mal – bescheiden ausgedrückt – nicht so pralle!
Nicht eine Tour konnte in der vorgegebenen Zeit beendet werden, der neue Diesellieferant hat eine unmögliche Tankstellenliste, mit der man unterwegs kaum planen kann (auch die Dichte der Zapfsäulen in Deutschland ist bei weitem nicht so wie beim vorherigen), und Schlaf habe ich auch sehr wenig abbekommen. Ich habe diese Woche streckenweise schon Probleme bekommen, mir selbst noch die übrigbleibende Lenkzeit zu berechnen, weil die Touren sich zum einen bereits in der Auftragsliste gestapelt haben, und zum anderen die Touren über mehrere Schichten gingen.

Ich möchte garnicht wissen, was letzte Woche so alles in meiner Firma abgegangen ist, denn ich war nicht der einzige Fahrer, der Touren um die Ohren geballert bekommen hat, die weit jenseits von Gut und Böse waren, die offensichtlich mit Dartpfeil auf Deutschlandkarte “geplant” wurden.

Wenigstens kann ich heute mein langes Wochenende nehmen, um das gekürzte vorherige wieder gutzumachen.
Derzeit tendiert meine Lust zu diesem Beruf gegen null, denn normal ist anders!
Wenn ich nicht haargenau wüßte, dass nicht meine Firma Schuld an dieser beschissenen Tourenplanung ist, sondern der Auftraggeber selbst, hätte ich schon längst den Pisspott ausgeräumt – aber ich habe noch Hoffnung, dass das wieder normale Züge annehmen wird.

Zu der Parkgeschichte in Strausberg ist bisher noch nichts weiter geschehen, aber das TV hat bereits Interesse bekundet – mal abwarten, ob und was daraus noch wird. ;)
Die ganzen Printmedien haben (wie erwartet) garnicht reagiert, will man doch der Stadtverwaltung wohlgesonnen bleiben, und sowas könnte einem ja was versauen, zumal es ja um die verhassten LKW geht – da setzt man dann wohl doch lieber auf allgemeinpopuläre und dumme Feindbilder, denn Reportagen über gesetzesuntreue LKW-Fahrer kommen eben immernoch besser an, als Reportagen über Probleme, die die LKW-Fahrer haben!

Totaler Realitätsverlust im Strausberger Ordnungsamt!

Erstmal vorneweg, eine Frage zu Verordnungen und Gesetzen:
Sind diese bindend, wenn ordentlich beschlossen und in Kraft gesetzt?
Also nach meinem Rechtsverständnis ist ein Nutzungs- und Bebauungsbeschluß zu einer Fläche eindeutig und schlüssig, wenn aussagekräftig formuliert.

Wenn ein rechtskräftiger Beschluss also besagt, dass eine bestimmte Fläche ein Mischgebiet ist, ist es per Definition ein Mischgebiet und kein Wohngebiet, oder was auch immer, was einem gerade in den Kram passt, oder? Mit anderen Worten, ein solcher Beschluss lässt keinen Spielraum für Ansichten, Meinungen und Auslegungen, die einem Mischgebiet widersprechen, denn es ist per Beschluss (rechtskräftig) bis auf weiteres ein Mischgebiet.

Auch ist es vollkommen uninteressant, ob die Fläche bereits bebaut ist, oder nicht – auch die Art der Bebauung, welche zuerst auf dieser Fläche stattfindet, sagt nichts gegenteiliges zu einem Beschluss, selbst wenn es ein reines Wohnhaus wäre!

Das Ordnungsamt Strausberg, in diesem Falle recht realitätsfremd vertreten durch Frau Ute Stensch, hat da jedoch so ihre eigene MEINUNG dazu, und neigt leider zur totalen Selbstüberschätzung, indem sie diese Meinung (und mehr ist es auch nicht) auch noch als rechtens vertritt!

Lest selbst – ich habe mich vorhin fast gekringelt vor Lachen! Sowas soll zu entscheiden haben, was Recht ist – gute Nacht Strausberg! :lol: :lol: :lol:

Es erklärt sich von selbst, dass ich nun den Bußgeldbescheid abwarten muss, um sodann Klage einzureichen, denn diese typisch Strausberger Amtsidiotie spiele ich nicht mit!

Es ist mir absolut SCHEISSEGAL, was manche Sesselfurzer gerne hätten – wir leben in einem organisierten Staat, und auch für Behörden haben Verordnungen, Gesetze und Paragraphen bindende Rechtskraft, und das wird auch Strausberg lernen!!! Nur gut, dass ich noch massig Resturlaub habe. :mrgreen:

Über die Elastizität von Beschlüssen aus dem Stadthaus

Das nebenstehende Bild zeigt meinen LKW, wie ich ihn am Wochenende immer abstelle.
Ordnungsgemäß nach StVO auf einer beschilderten Parkfläche (ohne Fahrzeugeinschränkung und Parkflächenmarkierung auf der Straße), mit ausreichend Abstand zum gegenüberliegenden Bordstein (5,20m), und aufgeklappten Parkwarntafeln.

Diese Stellfläche habe ich mir bei Begin meiner Tätigkeit in meiner jetztigen Firma sehr sorgfältig ausgesucht – es wurde sogar die Polizei hinzugezogen, welche die Eignung dieser Parkmöglichkeit einst bestätigte.

Das war notwendig, da Strausberg das Politessen-Eldorado im osten ist – hier kriegt alles und jeder ein Ticket verpasst, der auch nur im Ansatz (zumindest nach Ansicht der Politessen) regelwidrig parkt, hält, oder sonstig nicht ins Weltbild dieser kleinen Behörde aus Strausberg passt.

Und um ehrlich zu sein, hat es mich schon sehr verwundert, dass ich bis letzte Woche von dieser Behörde wegen dem LKW in Ruhe gelassen wurde, denn er steht in unmittelbarer Nähe zum Stadthaus, und das geht ja mal garnicht, wenn man nach den den bisherigen Aussagen einiger Stadthausangestellten geht, welche sich montags durch den LKW genötigt sehen, 20m weiter laufen zu müssen.

Aber wie man sieht, ist vor dem LKW noch jede menge Platz, sodass ich mir in keinster Weise auch nur ansatzweise irgendeiner Schuld bewusst bin, denn auch ich MUSS irgendwann den LKW abstellen, um meiner gesetzlichen Ruhepflicht nachzukommen.

Dann hing nun plötzlich dieser Zettel am Scheibenwischer des LKW – nur zu gerne hätte ich gesehen, wie sich der-/diejenige fast das Genick bricht, um an den Scheibenwischer zu kommen. :lol:

“Regelmäßiges Parken mit einem LKW im Wohngebiet” wurde mir vorgeworfen – hmm, Wohngebiet, da wurde verkehrsrechtlich schon viel zu gesagt, und noch mehr zu gestritten, denn ich bin ja nicht der einzige Berufskraftfahrer, der sich mit ignoranten Anwohnern/Stadtangestellten/Ordnungsämtern konfrontiert sieht.

Die StVO sagt im § 12 (3a) dazu folgendes:
Mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2 t zulässiges Gesamtgewicht ist innerhalb geschlossener Ortschaften

  • in reinen und allgemeinen Wohngebieten,
  • in Sondergebieten, die der Erholung dienen,
  • in Kurgebieten und
  • in Klinikgebieten

das regelmäßige Parken in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienomnibussen an Endhaltestellen.

Aha, wir stellen also fest, dass das Ordnungsamt sicher Recht gehabt hätte, wenn es sich dort um ein Wohngebiet gehandelt hätte! ;-)
Wir stellen ebenso im Umkehrschluss fest, dass das Ordnungsamt ein Vergehen behaupten würde, wenn es sich dort NICHT um ein Wohngebiet handelt.

Der Polizist damals hatte gesagt, dass speziell diese Parkfläche NICHT zu einem Wohngebiet gehören würde, und selbst wenn das so wäre, gelte immernoch die Aussage, dass ein Wohngebiet auf DEM ERSTEN BLICK als Wohngebiet zu erkennen sein MUSS, denn Verkehrsteilnehmer sind keine Baurechtsexperten, die die Baunutzungsverordnung auswendig können müssen! Hierzu gibt es übrigens mindestens genauso viele richterliche Bestätigungen, wie es gegenteilige Aussagen gibt – logisch, denn was wäre ein Bürohengst und Paragraphenreiter, wenn es plötzlich eingestehen müsste, dass andere (Laien) das garnicht direkt beherzigen müssen? Richtig, ein armer Wicht mit noch weniger Aufmerksamkeit, und das geht ja auch nicht. :razz:

Auf meinen Widerspruch nebst Beschwerde kam das bereits erwartete “Bäääääh, ist doch ein Wohngebiet, alles bleibt wie es ist” Zwar nicht mit den Worten, aber mit diesem Sinn (in den Bildern unten ist das Schreiben mit dabei).

Dank eines äußerst netten Menschen, dessen Namen ich hier aus seinen beruflichen Gründen nicht nennen werde, konnte ich auf der äußerst unübersichtlichen Website dieser tollen Stadt sogar den aktuellen Baunutzungsplan finden, nach welchem die jeweiligen Gebiete eingeteilt werden. Diese Pläne beinhalten meist tausend Sätze sinnloses Blabla, und zwei oder drei Aussagen, auf welche es ankommt, und wenn man Glück hat, ist sogar noch eine Zeichnung dabei.

Da diese äußerst ausführlichen Beschlüsse komprimiert auf eine DIN A4-Seite gepresst wurden, musste ich mir diesen Beschluss mehrmals in verschiedenen Auflösungen ausdrucken – aber schließlich hatte man dann das gewünschte Ergebnis.

Wie man in den Ausdrucken deutlich sieht, steht der LKW (durch einen roten Strich markiert) sowas von eindeutig in einem Mischgebiet (also KEINEM Wohngebiet), dass dies selbst ein Blinder mit Krückstock erkennen würde.

Selbstverständlich beschwerte ich mich gleich erneut über die Aussage, dass es sich dort um ein Wohngebiet handeln würde – bis heute keine Reaktion. Ich gehe mal davon aus, dass nun erstmal beraten wird, wie man ohne das Gesicht zu verlieren aus dieser Nummer wieder herauskommt, denn ich habe bei Aufrechterhalten der Verwarnung (später dann Bußgeldbescheides) gleich Klage vor dem Gericht angekündigt. uch wird demnächst bestimmt eine interne Sitzung stattfinden, wie man den LKW schnellstmöglich dort anderweitig verbannen kann, denn so eine Stadt kann ja schließlich nicht so eine Schlappe hinnehmen!

So, und nun bin ich äußerst gespannt, wie sich die Stadt verhalten wird, denn selbstverständlich bleibt mir keine andere Möglichkeit, als dieses Ding voll durchzuziehen, denn das ist die einzige Parkmöglichkeit für einen LKW – wenn ich den LKW nirgends mehr parken darf (und das Gewerbegebiet zähle ich NICHT als Möglichkeit mit), kann ich meinen Job an den nagel hängen und einen auf Assi machen und Stütze kassieren gehen!

Liebe mitlesenden Strausberger. In diesem Beitrag sind zwei Bilder vom geparkten LKW zu sehen – wo ist das Problem, dort zu parken? Was stört Euch an diesem? Da sind massig Stellflächen ungenutzt, niemand wird belästigt oder gar genötigt, der LKW läuft dort NIE stundenlang warm, etc pp. Oder ist es tatsächlich nur das Feindbild LKW und die pure Existenz?

Ich bin sie sowas von leid …

… diese ständigen, schweinedoofen und strunzenegoistischen Diskussionen darüber, wo ich den LKW parke, das glaubt mir keiner!

Da Strausberg ja nun nicht einen einzigen erlaubten Parkplatz für LKW hat, stelle ich ihn in eine für KFZ freigegebene Fläche, welche mit den Schildern “P” gekennzeichnet (Anfang und Ende) sind, ausserhalb eines reinen Wohngebietes. Auch ist keine Kuranstalt oder eine Klinik in der Nähe, sodass ich laut §12 3a StVO den LKW vollkommen korrekt und rechtskonform dort stehen lassen darf. PUNKT!

Heute, ich war nochmal kurz an dem LKW, um Vorbereitungen für die kommende Tour zu treffen, quatsche mich so ein Stadthausblondchen an:
“Hören Sie mal, parken Sie hier öfters?”

Ich: “Definieren Sie öfters.”
Sie: “Na, regelmäßig.”
Ich: “Ja und nein, kann man so nicht sehen. “Regelmäßig” jedes Wochenende nicht. Nur, wenn ich es auch mal nach Hause schaffe. Warum?”
Sie: “Na, weil hier hat jeder seinen Platz, und Sie stehen gerade auf meinem.”
Ich: “Sorry, aber ich sehe hier nirgends einen reservierten, bezahlten oder sonstig für mich verbotenen Parkplatz! Hier darf jeder stehen, auch ich mit dem LKW!”
Sie: “Ohhhhh, ich musste heute früh bis da oben hin fahren und dann wieder zurücklaufen (sie zeigte auf die nächste Parktasche, Luftlinie vielleicht 150m!!!) – können Sie den LKW nicht woanders abstellen?”
Ich: “Theoretisch schon, praktisch nö, denn hier ist offiziell Mischgebiet. Irgendwo MUSS ich den Bock hinstellen, denn zusammenfalten und in die Hosentasche stecken geht noch nicht!”
Sie: “Na, denken Sie doch mal an uns Autofahrer! Sie blockieren gleich 4 PKW-Stellplätze!”
Ich: “Wenn ich das nicht jeden Tag immer wieder auf´s neue tun würde, hätte mein Armaturenbrett täglich 20 Kerben mehr! Ausserdem, denkt Ihr Möchtegernhelden der Rennpiste auch mal an uns LKW-Fahrer? Na klar, immer dann, wenn Ihr für die eigene Bequemlichkeit und Unfähigkeit einen Sündenbock sucht, gelle! Und wenn schon, dann sind es 5 Stellplätze, denn da Ihr Helden dazu neigt, uns ständig zuzuparken, muss ich ja den Anhänger abkoppeln und zwischen Anhänger und Motorwagen 2m Luft lassen, damit ich in der Nacht den Platz zum Rangieren habe!”

Da mir dieses Gespräch zu diesem Zeitpunkt dann schon gewaltig auf den Sack ging, beendete ich es mit dem Fortführen meiner Tätigkeit am LKW, und ignorierte ihr dummes Geblubber hinter mir.

Dann bin ich ja mal gespannt, ob da demnächst ein neues Zusatzschild auftaucht oder nicht – den Kappesköppen hier traue ich alles zu!

100Ah halten auch nicht ewig

Nach 3 Wochen Standzeit, genauer gesagt 20 Tagen, wollte ich gerade unsere Familienschleuder wieder mal anwerfen.
Also flux hin zum Auto, Druck auf die Fernbedienung, um die Alarmanlage zu entschärfen und die Türen zu entriegeln, und…….nix.

Blick ins Auto: Hmm, Alarmfunzel scheint im Urlaub zu sein, sie funzelt nämlich nicht.
Also dieses altmodische Dingens aus der Tasche gekramt, womit man früher mal Autos aufgeschlossen haben soll, ich glaube das nennt man Schlüssel, und die Fahrertür entriegelt.

Jetzt stand fest, dass die Batterie des “Kleinen” wohl in den Ruhestand getreten ist, denn weder Innenraumlicht, Alarmanlage oder Bordnetz machten auch nur einen Mucks.

Eine gute Alarmanlage scheint ihren Preis zu haben, und zwar nicht nur in der Anschaffung!
Als ich gerade mal mein Messgerät in die Leitung gehangen habe, meldete dieses mir einen Verbauch von 80 mA! Da diese Alarmanlage alles andere als original ist, hält sich dieser Verbauch noch im Rahmen (eine einfache AA hat so im Schnitt einen Verbauch von 20 mA).

80 mA, das sind knapp 2 A pro Tag, 15 A pro Woche, 40 A in meinem Fall. Und das ist nur der Verbauch ohne Alarmauslösung.

Da das Auto seit 20 Tagen dort steht, und die Strausberger Fahranfänger allesamt zu dämlich zum Einparken sind (meine Stossstange ist der beste Beweis, denn diese war vorher, also bevor das Auto nach Strausberg kam, 100% kratzerfrei – jetzt sieht sie richtig bunt und scheisse aus an den Ecken, und ICH habe bisher noch niemanden angebumst), dürfte sie so mindestens 1x pro Tag ausgelöst haben.

Das würde die genervten Blicke der Anwohner erklären! :mrgreen:

Naja, auf jeden Fall muss rein rechnerisch bei einer 100Ah-Batterie das Auto mindestens 10x Voralarm und 5x Hauptalarm ausgelöst haben, wenn sie nach 20 Tagen leer ist.

Nun überlege ich gerade, in der Stossstange Düsen zu verbauen, welche im Alarmfall Neonlack versprühen, damit man diese elendigen Parkrempler endlich mal an den Eiern bekommt!

Fazit:

  1. Strausberger sind zu dämlich zum Einparken
  2. Ich sollte mir einen Stellplatz mieten
  3. alternativ beim Abstellen des Autos grobes Schmirgelpapier über die Stosstangen ziehen
  4. Größere Batterie besorgen
  5. Auto mit Funkkamerasystem ausstatten
  6. 100Ah halten auch nicht ewig

IG Strausberger Altstadtbewohner

Interessengemeinschaft Strausberger Altstadtbewohner – das schwirrt mir seit Donnerstag im Schädel herum, nachdem ich mal wieder von meiner heißgeliebten Zettelpuppe B. ein Ticket an den Scheibenwischer gelatzt bekommen habe, während ich gerade meine Einkäufe in die Wohnung trug!

Ich wohne ja nun seit mehreren Jahren in der Altstadt von Strausberg, zahle zähneknirschend für minderwertigere Wohnqualität mehr Miete als z.B. in der Hegermühle, komme durch das Kopfsteinpflaster, Be- und Entladetätigkeiten (häufig auch nachts) der Läden und leicht bis heftig angetrunkende Fußgänger nicht wirklich zur Ruhe, und habe tagtäglich das gleiche Problem: kein entgeltfreier Parkplatz in der Nähe, der nicht nach 1 bis 2 Stunden geräumt werden muß!

Hierfür sage ich nur “Danke an den Gewerbeverein Strausberger Altstadt” nebst unserer fehlgeleiteten Stadtverwaltung!

Stadt- und Straßenfeste, welche selbstredend immer an Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen stattfinden, setzen dem ganzen noch das Deckelchen auf – aber was tut man nicht alles, damit die Gewerbetreibenden der Altstadt sich wohl fühlen!

Meine Forderung an die Stadt ist einfach und simpel:
Feiertage sind gesetzliche Ruhetage – das gilt auch für die Altstadt.
JEDER hat ein Recht auf Ruhe.
Und, auch als Anwohner der Altstadt kann ich durchaus verlangen, mein Auto in der Nähe parken zu dürfen, ohne gleich ein Ticket zu kassieren – also Parkausweis für Anwohner!
Es dreht sich nicht alles um das Gewerbe, sondern auch um die Anwohner.

Hat jemand der hier lesenden Strausberger ein Interesse an einer solchen IG?
Ich bitte um Antworten, egal welcher Art.

Beschlossene Sache!

So, jetzt habe ich die Faxen echt dicke!
Ich habe vor geraumer Zeit die Dummparker-Olympiade angesprochen – nun wird sie definitiv kommen!

Da hat sich doch so ein Pflegefall vorhin so dermaßen beschissen vor die Einfahrt zum Parkplatz gestellt, dass ich nur unter extremster Kurbelei hinein fahren konnte (meiner ist 4,90m lang).
Dieser Fahranfänger stand nicht nur mit seiner Schnauze schon halb in der Einfahrt, sondern obendrein auch noch schief, sodass sein linkes Vorderrad auf der Straße stand.

Welcher Idiot von Fahrprüfer hat dem/der eigentlich den Führerschein ausgehändigt???
Diese Parkweise ist eigentlich nur noch durch meine Lieblingsnachbarin mit Ihrem seit 100 Jahren unpolierten, roten Vectra zu toppen, welche GRUNDSÄTZLICH 2 bis 3 Parkflächen beansprucht, sich aber über andere aufregt (naja, was will man auch von Fensterspannern anderes erwarten)!

Ich werde nun Karten drucken lassen, welche Teilnehmer an Ihrem Spiegel etc wiederfinden werden, und zwar mit folgendem Inhalt:

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben sich durch Ihre überaus auffällige Parkweise zum Dummparker qualifiziert und nehmen automatisch an dem monatlichen Voting zur Ernennung des DUMMPARKERS DES MONATS teil!

Bitte schauen Sie doch gleich mal unter http://www.xn--stnkersack-r5a.de nach, ob wir Ihr Fahrzeug zu Ihrer vollsten Zufriedenheit veröffentlicht haben.

Sollten Sie mit dieser automatischen Nominierung nicht zufrieden sein, gibt es nur eine Abhilfe: Lernen Sie rücksichtsvolles Parken!

Die Jury der Dummparker-Olympiade wünscht Ihnen zum anstehenden Voting viel Erfolg.

Als erste Regel wird hier folgende genannt:
§1: Mehrfachqualifizierungen sind möglich.