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Wenn Polizisten Meinungen haben …
Gestern war Verhandlung vor dem Amtsgericht Tostedt.
Der Vorwurf lautete “Überholen im LKW-Überholverbot”, und geschehen ist das ganze irgendwann Anfang letzten Jahres.
Es war die A1 von Hamburg in Richtung Bremen, ca. 15km hinter dem Dreieck Seevetal, da, wo seinerzeit die ganzen Baustellen waren.
Ich fuhr mit dem LKW in einer Kolonne auf der rechten Spur, ganz vorne ein PKW, der zwischen 50 und 70 km/h hin und her pegelte, was auf die Länge des damaligen LKW-Überholverbotes echter Stress ist.
Am Ende einer dieser Baustellen kam dann wieder ein 3spuriges Teilstück, jedoch auch mit LKW-Überholverbot, und ich redete mich mit dem LKW hinter mir über CB-Funk ab, dass ich auf die mittlere Spur hinausziehe, und direkt danach wieder rechts einscheere, um sehen zu können, was vorne los ist, und um abzuwägen, ob ich nicht erstmal eine 15-Minuten-Pause auf dem nächsten kommenden Parkplatz einlege, bis diese Flachzange da vorne weit genug weg ist. Gesagt getan, ich zog raus.
Ich erkannte 3 LKW vor mir einen alten Mercedes Benz W124. Dieser war offensichtlich dann der Meinung, dass ihn im Überholverbot ein LKW überholen will, und das geht ja mal garnicht, und er gab Gas. Die 3 LKW dahinter ebenso, und auch der schräg rechts hinter mir fahrende LKW zog an. Ich also auch, um wieder in die Lücke zu kommen, aus welcher ich ausgescheert war. In diesem Moment setze sich ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Sittensen vor meinen LKW, und bremste mich auf 70 runter, um sodann hinter dem vormals hinter mir fahrenden LKW rechts einzuscheeren, ich hinterher.
Auf dem Parkplatz kam dann die übliche Belehrung, der Tatvorwurf, und das meinige “jaja, ist doch egal, was ich hier jetzt sage”, was als “hat den Tatvorwurf zugegeben” gewertet wurde.
Der Bußgeldbescheid kam (70,- € und ein Punkt), und ich legte Widerspruch ein.
Gestern dann die Verhandlung dazu.
Die erste Aussage des Polizisten war, dass er sich eigentlich an nichts mehr erinnern kann, und man doch bitte das damalige Protokoll des Polizisten als Grundlage nehmen möchte. Eigentlich ein sehr wichtiger Satz!
Das Protokoll enthielt aber keine genauere Schilderung der Sachlage, sondern nur den Vorwurf, und somit konnte der Polizist keine Angaben dazu machen, was den äußerst jungen Richter am Amtsgericht Tostedt aber nicht davon abhielt, dem Polizisten indirekt Worte in den Mund zu legen, bis dieser dann irgendwann nur noch Sätze von sich gab wie “Ich denke mal …”, oder “Meiner Meinung nach…” etc pp.
Mein Einwand, dass das alles ja nur persönliche Interpretationen seien, welche keine Rechtskraft besitzen, nahm der Richter zwar hin, aber offensichtlich hätte ich auch sagen können, dass draussen die Sonne scheint und die Vögel vögeln – es fand nicht wirklich Gehör.
Am Ende wurde mir dann unterstellt, dass ich lediglich Schutzbehauptungen aufstelle, und dass den Ausführungen des PK der Autobahnpolizei Sittensen ja uneingeschränkt Glaube zu schenken sei, diese sehr glaubwürdig seien, und das Bußgeld mitsamt Punkten und Verfahrenskosten rechtens sind.
Zack! Abgewatscht! Meine Familie, die mich besser kennt als irgendwer anders sonst, kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus, und der Polizist trat im Eilspurt die Flucht an – offensichtlich hatte er kein Bedürfnis, meine Fragen an ihn zu beantworten, die ich zweifelsohne in diesem Moment hatte!
Verdonnert aufgrund von MEINUNGEN für etwas, was TATSÄCHLICH NIE begangen wurde – das ist unser Rechtsstaat live! Wann gibt es endlich für solche Fälle Gerichte, die sich AUSSCHLIEßLICH mit FACHKOMPETENTEM Personal nur für Fragen im Bezug auf LKW beschäftigen??? Sprich, der Richter MUSS in irgendeiner Art und Weise mit dem LKW was zu tun haben bzw. gehabt haben!
Kann doch nicht sein, dass persönliche Abneigungen gegen LKW und Meinungen von Polizisten und PKW-Fahrern dazu führen, dass man unschuldig verdonnert wird!!!!!!! SCHEISS STAAT!
Verkehrskontrollen müssen sein
Ja, Verkehrskontrollen müssen sein, keine Frage. Für eine eben solche auf der Autobahn mal kurz alles auf eine Spur zu leiten und verdächtige Fahrzeuge herauszuziehen, ist ebenfalls vollkommen in der Norm.
Was aber garnicht geht, sind komplette Autobahnvollsperrungen direkt hinter einem BAB-Kreuz einer sehr viel befahrenen Autobahn (A4, direkt hinter dem Hermsdorfer Kreuz in Richtung Jena), um sodann den kompletten Verkehr über die Rastanlage Teufelstal zu leiten!
Da machen diese Vollblutkappos für eine solche Kontrolle nicht nur die komplette Autobahn dicht, nein, den Rastplatz noch gleich mit, um dann 5 oder 6 LKW herausziehen zu können, und der Rest darf weiterfahren. Effektivität ist etwas gänzlich anderes.
Für so eine Kontrolle habe ich kein Verständnis! Durch diese Spaßveranstaltung fehlt mir nun knapp eine Stunde, und der Sinn ist ebenfalls recht fragwürdig, da das volle Programm aufgefahren wurde! THW mit zig Beleuchtungsanlagen, Polizei, BAG und Zoll.
Das hat nichts mehr mit Verkehrssicherheit zu tun, das ist reine Schikane! Mit aller Gewalt den Fuhrunternehmern erstmal Schäden in schwindelerregenden Summen bereiten, weil komplette Touren platzen – ganz toll!
Überall in Deutschland fahren senile Scheintote mit Darfschein durch die Gegend und killen mit ihren frisierten Rollstühlen die Fußgänger, aber gegen LKW muss man mit solch überzogener Staatsgewalt vorgehen…unglaublich! Das ist Deutschland live, in höchster Vollendung!
Über die Sinnlosigkeit der Kommunikationsversuche mit der Stadtverwaltung Strausberg
Heute geht es mal wieder, das Thema ist auch einfach ein Dauerbrenner, um die Stadtverwaltung Strausberg und die dortige Nichtbereitschaft, vom eigenen Kurs auch nur ansatzweise abzurücken.
Es geht um die ständige Abzocke der Anwohner, um Arschkriecherei im Bezug auf den Strausberger Gewerbeverein Altstadt e.V., und natürlich darum, dass man von der Stadt für blöde verkauft wird!
Hier hatte ich bereits erwähnt, dass ich eine Beschwerde an den Bürgermeister Hans-Peter Thierfeld geschickt habe.
Mit dieser Beschwerde habe ich das Ticket, welches einem die Politessen (und neuerdings auch eine männlichen Zettelpuppe) an den Scheibenwischer stecken und einem dabei jedesmal hübsche Kratzer in den Lack zaubern, zurück geschickt.
Zwischenzeitlich bekam ich nebenstehendes Ticket schriftlich zugesandt – also keine Spur von ernsthafter Auseinandersetzung mit meiner Beschwerde/meinem Widerspruch!
Wozu auch, ist doch nur so ein dämlicher Querulant, der in der Altstadt wohnt. Da muss man ja nicht drauf eingehen.
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nichts anderes von dieser unfähigen, korrupten und hochverschuldeten Stadtverwaltung erwartet, welche einen Bürgermeister an der Spitze hat, der außer große Sprüche nichts zu bieten hat!
Da die Stadtverwaltung ja mittlerweile im web1.2 angekommen ist und auf jedem Schreiben eMail-Adressen angibt, fasste ich meinen erneuten Widerspruch per eMail – spart ja schließlich Zeit und Kosten, außerdem landet das ganze dann gleich an der richtigen Stelle und geht nicht erst durch einen Postverteiler.
Naja, zwischenzeitlich kam dann irgendwann mal (1 Monat später) eine Zwischenmitteilung, dass mein Schreiben an den Fachbereich Stadtplanung und Bautechnik weitergereicht wurde – keine Info darüber, was nun mit den Knöllchen passiert. Dafür flatterte aber nun ein Bußgeld ins Haus, eben wegen vorgenanntem Knöllchen.
Bußgeldbescheid??? Hallo? Wozu setzt man sich mit diesem Müll eigentlich auseinander und schreibt einen Widerspruch, wenn dieser noch nichteinmal beachtet wird?
Ausserdem stand in meinem ersten Beschwerdeschreiben lang, breit und dreckig, warum ich gegen dieses Knöllchen bin!
Bekommen die Leute in der Stadtverwaltung überhaupt noch etwas mit von der Realität???
Da ich ja noch immer auf eine Antwort des Fachbereiches Stadtplanung und Bauentwicklung wartete, hielt ich erstmal die Füße still.
Irgendwo hatte ich ja doch noch Hoffnung, dass in diesem Schuppen zumindest noch eine Person etwas Grips zwischen den Ohren hat.
Naja, mit der Hoffnung ist das so eine Sache, genau wie mit dem Grips:


Dieses Schreiben, welches 3 Monate nach der Beschwerde ankam (!), setzt der Ignoranz der Stadtverwaltung das absolute Häubchen auf!
“Die während der Abschaltung bestehende Parkscheibenregelung ließ (durch das vielfach praktizierte Nachstellen der Parkscheibe) Raum für die Dauerbelegung der Stellplätze, was sich nachteilig für die Nutzung der Stellplätze auswirkte.”
Ich kann mich noch daran erinnern, dass hier der Strausberger Gewerbeverein der treibende Kern war, “weil ja Kunden ausbleiben”! Echt spitze diese Argumentation! Von den Anwohnern hat sich seinerzeit niemand darüber beschwert, warum auch, war es ja eine Lösung, welche ausnahmsweise mal den Anwohnern zugute kam. Aber wenn da ein Gewerbeverein anfängt zu jammern, muss man natürlich schnellstmöglich zurückrudern.
“Zudem besteht die Möglichkeit 24 Stunden und egal ob Sonn- oder Feiertag ein Ticket an den Parkscheinautomaten zu lösen, sodass eine Gültigkeit des Tickets ab dem nächst folgenden gebührenpflichtigen Tag ausgewiesen wird und der morgentliche Gang zum Parkscheinautomaten erspart bleibt.”
AM ARSCH! Ab 18:00 Uhr leuchtet ein hübsches, rotes Lämpchen, und der Münzeinwurfschlitz wird mechanisch blockiert.
Ausserhalb der gebührenpflichtigen Zeiten ist ein Lösen des Tickets nicht möglich. Wenn das funktionieren würde, hätte ich nicht an jedem WE, an welchem ich nach der Ferntour nachts zuhause angekommen wäre, ein Knöllchen bekommen!
“Eine andere Variante besteht in der Ausgabe von Parkausweisen, so wie auch Ihrerseits vorgeschlagen. Dies wäre prinzipiell möglich, löst aber das Problem nicht, da speziell im Bereich der Innenstadt objektiv kein ausreichender öffentlicher Parkraum zur Verfügung steht.”
Also, zum einen habe ich den Parkausweis nicht vorgeschlagen, sondern gefordert. Demzufolge erwarte ich keine Information, sondern eine Zusage/Ablehnung, und zwar detailiert begründet! Zum anderen sind durch die Parkplätze “Müncheberger Str.”, “Jungfernstr.” und “Wriezener Str.” mehr als nur genug Parkplätze für BESUCHER der Altstadt vorhanden! Zum anderen entspricht diese idiotische Begründung exakt der, welche man immer und immer wieder von den Gewerbetreibenden der Altstadt hört, welche ihre Kunden direkt vor dem Laden parken lassen wollen.
Aber den aufschlussreichsten Absatz hat die die Stadtverwaltung in diesem Schreiben für den Schluss aufbewahrt.
In diesem wird sehr deutlich, dass einem der LKW-Verkehr absolut egal ist, dass man diesen lediglich auf Be- und Entladetätigkeiten beschränkt und man keinen Gedanken daran verschwendet, dass dieser eben nicht nur DURCH Strausberg fährt, sondern auch IN Strausberg stehen MUSS!
“Bezüglich des Parkens von LKW muss ich Ihnen mitteilen, dass es die Möglichkeiten der Stadt übersteigt, Flächen für das Parken von Firmen-LKW zur Verfügung zu stellen.”
Bei diesem Satz bekam ich echte Hassanfälle, weil ich weiß, dass das nicht stimmt! Denn:
In der Straße “Buchhorst” befindet sich eine Parkfläche, welche durch Zusatzzeichen explizit nur für Busse angedacht ist. Diese Stellfläche steht IMMER leer. Würde man auch LKW dort das Parken erlauben und die Fläche von der Einfahrt des dortigen Parkplatzes bis zum Blumenkübel erweitern, könnten dort locker 2 Gliederzüge parken.
In der August-Bebel-Str, beginnend ab den Parkplatz Fichteplatz bis zur Einmündung Kopernikusstr. wurden plötzlich Parkmarkierungen auf die Straße gemalt, in welchen ein LKW nicht mehr parken kann – bis zu diesem Zeitpunkt standen dort regelmäßig über das Wochenende 1 bis 2 LKW´s.
In der Hegermühlenstraße sind ab Elisabethstr. bis kurz vor der Schule ausreichend Parkflächen markiert – diese sind jedoch durch Zusatzzeichen nur für PKW, obwohl dort ohne Probleme mehrere LKW parken könnten, ohne den Verkehr zu behindern. Auch sind diese Parkflächen IMMER durch weniger als 5 PKW belegt, sodass dort Parkflächen reserviert und somit ungenutzt bleiben.
“Gern bin ich Ihnen bei der Vermittlung und Suche einer Abstellmöglichkeit behilflich. So besteht die Möglichkeit einer Stellplatzanmietung z.B. auf dem Gelände des Autohauses Weibacher in der E.-Thälmann-Str. oder es stehen ggf. noch Flächen auf den ehemaligen Bundeswehrliegenschaften Prötzeler Chaussee/ Am Flugplatz bzw. Mühlenweg zur Verfügung, wo bereits andere Unternehmer Abstellmöglichkeiten für Ihre LKW gefunden haben.”
Alles klar, soweit kommt es noch, dass ich als angestellter LKW-Fahrer einen Parkplatz anmiete, den ich nur alle 2 bis 3 Wochen für max. 1,5 Tage nutzen kann! Hallo? Geht´s noch?
Hinzu kommt, dass beide Möglichkeiten praktisch ungeeignet, sprich fürn Arsch sind, denn zum einen ist so ein LKW größtenteils beladen (auf ruhigen, nicht einsehbaren Flächen klaut es sich besonders gerne), und zum anderen kosten diese ein Schweinevermögen, welches ich als Fahrer zu zahlen habe. Außerdem:
Wenn ich mit meinem PKW zur Arbeit fahre und mit dem LKW zurückkehre, habe ich logischerweise mein Auto NICHT in der Nähe!
Mal davon abgesehen, dass Ankunft meist nachts ist und dann keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren, würden die sich bedanken, wenn ich mit meinem halben LKW-Stand die Tram blockieren würde!
Ach Du schönes Strausberg. Du bist so SCHEIßE mit all Deinen hässlichen Seiten, korrupten Bullen/Staatsanwälten und Richtern, der lernunfähigen und mafiös strukturierten Stadtverwaltung, der menschenverachtenden Arbeitslosenpolitik, der zahlreichen gehobenen Wohnlagen und überteuerten Mietspiegel.
Bietest doch ein Eldorado für den Gewerbeverein, stärkst ihm den Rücken und kriechst diesem sogar noch in den Arsch.
Nimmst so viel Rücksicht auf deine Anwohner, Besucher und Gäste.
Hast für jeden Alki noch einen Tropfen Suff parat.
Bietest der Jugend genügend Gründe, um orientierungslos und randalierend durch die Straßen zu ziehen.
Strausberg, du grüne Stadt am See – ich kotze gleich!
NACHTRAG:
Gerade eben wollte ich u.a. nochmal ein paar “Beweisfotos” von dem Ticketautomaten machen – offensichtlich hat die Stadtverwaltung Strausberg nun tatsächlich die Automaten so umgestellt, dass man ausserhalb der ticketpflichtigen Zeit Parktickets lösen kann.
Dann wollte ich den Parkstreifen in der Hegermühlenstr. mit den Zusatzschild fotografieren, auf welchem ich noch vor 7 Wochen den LKW trotz Verbotsschild abgestellt habe – auch dieses Zusatzzeichen wurde zwischenzeitlich entfernt.
Einerseits ist es ja löblich, dass meine mittlerweile mehrfachen Beschwerden endlich mal teilweise zum Erfolg führen, das ganze dann aber so zu verkaufen, als wäre das schon immer so gewesen, ist obendrein auch noch kackfrech! Bzzgl. des Ticketspenders: Wenn das denn schon immer so gewesen wäre frage ich mich, warum ich das Teil beim letzten Mal fast aus Wut zerlegt hätte????? Einbildung? Ganz bestimmt nicht!
Verlogen, scheinheilig, berechnend, betrügerisch veranlagt – das ist die Strausberger Stadtverwaltung!
Schwerstverbrecher?
“Sie da auf dem Fahrrad, ANHALTEN!” schallte es gerade durch die Straße, bestimmend und sehr laut – war ja nur 22:45 Uhr, wo normale Menschen zu schlafen versuchen. Selbstverständlich war die Megafondurchsage voll und ganz berechtigt, denn zum einen kann man als Fahrradfahrer schonmal locker einem Streifenwagen entkommen, und zum anderen muss doch jeder mitbekommen, WIE GEIL DOCH DIE POLIZISTEN SIND!
Neugierig wie man ist, Vorhang zur Seite und Fenster auf.
Als ich herausschaute, hörte und sah ich, wie ein Fahrradfahrer von 3 Polizeibeamten sehr forsch aufgefordert wurde, sämtliche Tascheninhalte vorzuzeigen.
Als er dieses sehr mißmutig aber dennoch bereitwillig machte, wurde er anschließend von einem Beamten auch noch körperlich durchsucht – er fingerte selbst nochmal in sämtlichen Taschen herum.
Anschließend mußte er seine Personalien abgeben, welche sodann im Streifenwagen mittels Funk kontrolliert wurden.
Als auch dieses offensichtlich ohne Erfolg beendet war, wurde der “Beschuldigte” endlich aufgeklärt (in einem absolut unangepasstem Ton und äußerst agressiver Haltung ihm gegenüber), warum er denn angehalten wurde:
“Sie sind mit Ihrem Fahrrad auf dem Bürgersteig gefahren. Sind Sie noch unter 8 Jahre?”
Als er diese saudumme und provokante (obendrein sinnfrei und -lose) Frage verneinte:
“Sollten wir Sie nochmal ohne Beleuchtung auf dem Bürgersteig sehen, macht das 10 €!”
Er antwortete, dass er doch Beleuchtung an habe (Akkulampen), welche tatsächlich noch vorne und hinten leuchteten.
“Und wo sind die vorgeschriebenen Reflektoren in den Speichen? Das ist wie ohne Beleuchtung.”
Nach dieser Frage durfte er dann auch noch einen Alkoholtest machen.
Achja, während dieser ganzen Aktion stand der Möchtegern-Rambo rechts vom Fahrzeug mit der Hand an der Knarre!
2 Sachen habe ich noch vermisst, dann hätte ich zur hochauflösenden Kamera gegriffen, nämlich zum einen die DNS-Proben-Entnahme (so rein vorsichtshalber versteht sich), und der zusätzlich angeforderte Streifenwagen, wegen massivem Widerstand gegen die Staatsgewalt!
Na, das nenne ich doch mal ein typisch Strausberger Paradebeispiel für totalitäre Unverhältnismäßigkeit, Selbstprofilierung und zeitgleicher Demonstration von Stärke, wie man sie sich bei der Aufklärung von ECHTEN STRAFTATEN wünschen würde!
Der (oder die) Täter, welche mich seinerzeit überfallen haben, sind bis heute nicht ermittelt worden…….!
Ohne Worte…..
Polizisten fordern Achtung und Respekt
Gerade lese ich in meinem Feed die Forderung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), zu welcher Udo einen kleinen Artikel geschrieben hat.
Naja, dazu fällt mir nur nebenstehende Antwort ein!
Wie überall in der Gesellschaft auch, ist Respekt und Achtung keine Sache des Berufes und/oder der Uniform, sondern vielmehr ein Zoll, welchen man sich erst verdienen muß!
Dazu zählt unter anderem auch, sich selbst nicht über alles andere zu stellen, sich seinem gegenüber so zu verhalten, wie man es sich selbst auch wünschen würde.
Zudem leisten Polizisten einen Dienst an der Gesellschaft (und diesen meist mehr schlecht als recht), und wie dessen Qualität aussieht, hört und sieht man täglich und überall!
Mittlerweile gibt es nicht unerheblich wenige Meldungen darüber, dass sich Polizisten grundlos wie die Axt im Walde verhalten, ihre Handlungen unverhältnismäßig sind, und die Ansichten sehr häufig an das braune Gesindel erinnern.
Nein liebe Polizisten. Zum einen habt Ihr Euch diesen Job selbst ausgesucht, da ist jammern schonmal gänzlich fehl am Platz (obwohl, das ist eine typisch deutsche Eigenart).
Und zum anderen sollte man seine Forderungen mal ganz schnell überdenken – das könnte zum üblen Boomerang werden und Eure Autorität immens untergraben, denn das “blöde Volk” sieht soetwas eher pragmatisch:
a) Wie Du mir, so ich Dir!
b) Piss mir ans Bein, und ich piss´zurück.
c) Wie man ruft in den Wald hinein, so schallt´s heraus.
Also liebe Polizisten.
Ihr übt einen sicherlich schweren Job aus, aber das mache ich auch.
Genau wie Ihr habe ich mir diesen freiwillig ausgesucht – wenn überhaupt müßt Ihr sauer auf Euch selbst sein, wenn dieser Job dann doch nicht so der “Burner” ist und Ihr Euch mehr erwartet habt.
Gesetze sind für alle da, genau wie ich müßt auch Ihr Euch daran halten.
Feilt an Eurem Umgangston, an Euren Ansichten, an Eurer Vorstellung von Recht und Ordnung, vor allem aber daran, wie Ihr Euren Job korrekt ausübt – dann, und nur dann habt Ihr eine reelle Chance, dass man Euch auch irgendwann wieder für voll nimmt!
Kriegsschauplatz Strausberg
Gestern war wieder einer dieser Tage, an welchen stockbesoffene (und unterbelichtete) Jugendliche in Massen durch die Straßen ziehen!
Mittags nur laut und grölend, nachmittags schon mit recht heftigen Ausfallerscheinungen, und abends dann (wie man es eben kennt) randalierend, pöbelnd und streitsuchend, wurden wieder Schilder von den Wänden gerissen, Mülleimer aus den Halterungen geruppt, und natürlich auch mal wieder die gelben Säcke durch die Gegend getreten, welche zur Abholung heute früh sinnigerweise schon gestern abend jemand vor die Tür gelegt hat – dieser jemand muß entweder die letzten 10 Jahre hinterm Mond gelebt haben, oder aber er wollte genau dieses Scenario heraufbeschwören!
Noch immer hört man häufig “vereinzelt mal ein paar kleinere Ausuferungen, aber ansonsten WIE IMMER alles friedlich” – AM ARSCH IS!
Hier war gestern abend wieder Krieg!
Blöderweise stand ich gerade am Fenster und regte mich etwas über die besoffenen Jugendlichen auf, als aus dem Nachbarhaus jemand, total entnervt über den nächtlichen Dauerlärm, eine fast volle Colaflasche aus dem Fenster in Richtung dieser stinkbesoffenen Jugendlichen warf!
Nicht, dass ich es bedauert hätte, wenn diese Pissbrut getroffen worden wäre, aber direkt danach wurde ich von diesen Pissgören sowas von belegt, dass ich kurzzeitig über einen Radikalschlag mit dem Meinungsverstärker nachdachte – ich zerschlug diese Idee aber wieder ganz schnell, denn selbst mit Hartholz werde ich bestimmt nicht in eine Horde von 20 äußerst aggressiven Jugendlichen stapfen und einem (vielleicht noch zweien oder dreien) die Fresse polieren – das dürfte ganz böse nach hinten losgehen, und gewonnen hat man dann auch nichts.
Also bemerkte ich vom Fenster aus lautstark, wie dämlich diese Koffer da unten doch sind, und dass man zur Abwechslung vielleicht mal das restliche, noch vorhandene Hirn benutzen sollte, bevor man großkotzig aus der Gruppe heraus zum Streit provoziert.
Diese maximal 16jährige Pissgöre fand das wohl irgendwie nicht lustig und versuchte, die zuvor aus dem Nachbarhaus geschmissene Colaflasche in meine Richtung zu werfen – anscheinend hatte er zuviel Alkohol und zuwenig Zielwasser intus.
Wie dem auch sei, woanders war gestern meist “nur” Vatertag/Herrentag/Christi Himmelfahrt, aber in dem brandenburgischen, sozialistisch geprägten und dauerbesoffenen Kaff Strausberg war gestern mal wieder Krieg – heute herrscht lediglich Kampfpause bis zur nächsten Saufveranstaltung, welche in diesem Dorf definitiv kommen wird, denn ohne solche Veranstaltungen kann weder die Stadtverwaltung, noch der Gewerbeverein – die Pisser müssen hier ja auch nicht leben……!
In jeder anderen Stadt sieht man in regelmäßigen Abständen an solchen Tagen die Herren Waldmeister – nur hier nicht! Hier konzentrieren sich die Ex-Vopo´s lieber auf den fliessenden Verkehr, denn der bringt mehr Geld in die Kasse. So werden lieber Radfahrer angehalten, weil sie ohne Licht auf dem Bürgersteig fahren, als solchen randalierenden Pennern Einhalt zu gebieten – man könnte ja was auf die Fresse bekommen!
In dieser Stadt kann man sich nur an den Schädel fassen!!!
LKW-Panne und Absicherung
Gestern habe ich mal wieder die deutsche Gründlichkeit Gleichgültigkeit beim Thema “Interpretation der Lage” kennengelernt!
Da steht man mit einem Gefahrgut-LKW in einer klitzekleinen Nothaltebucht auf einer Autobahn mit nur 2 Spuren, ohne Seitenstreifen und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung direkt hinter einer Rechtskurve und denkt sich “Ruf mal besser die Polizei an”, und sieht schon gedanklich die Straßenmeisterei der Autobahn die rechte Spur sperren, und dann das:
“Wissen Sie, Sie stehen ja nicht auf der Fahrspur, sondern in der Nothaltebucht, und da stellen Sie ja keine Gefahr dar. Wir werden die Spur nicht sperren.”
Später dann die Polizisten vor Ort: “Ihre eigene Absicherung haben Sie ja vorbildlich und großzügig bereits getroffen, das reicht uns.”
Da war ich platt!
Wie oft sehe ich auf 3spurigen und kerzengeraden Autobahnen MIT Seitenstreifen eine Vollsperrung der rechten Spur, nur weil da ein einfacher LKW mit Reifenpanne steht!
Der soll gefährlicher sein als ich?
Ich fragte den Polizisten, wie ich denn dann später wieder auf die Autobahn kommen solle, denn immerhin bin ich ja randvoll beladen und fahre keinen 750PS-V12.
Daraufhin erhielt ich keine Antwort. Die Polizisten rückten wieder ab, und nun stand ich da mit meinem LKW und meiner Angst, dass mir jeder 2. LKW fast die Seite aufschlitzt.
Als der LKW dann 4 Stunden später endlich am Haken hing und wir uns das Gesamtgewicht ausrechneten, kamen wir beide fast zeitgleich zu dem gleichen Schluß: die rechte Spur MUSS gesperrt werden, um wieder auf die Fahrspur kommen zu können, ohne einen Mega-Unfall zu verursachen, denn deutsche PKW- und LKW-Fahrer ignorieren Warndreiecke und Blitzleuchten sowas von konsequent, dass man diese Pflichtzeichen eigentlich auch gänzlich weglassen könnte!
Also erneut Anruf bei der Polizei.
Wir bekamen die Zusage, dass sich ein Streifenwagen von der nur 5 km entfernten Station auf den Weg macht.
Eine halbe Stunde später fragten wir erneut nach, wann denn der Streifenwagen zwecks Absicherung des rechten Fahrstreifens hier sei, die Antwort war kurz: “ist unterwegs zu Ihnen”.
Nochmals eine halbe Stunde später mußten wir dann nochmals nachfragen, ob wir mit 70 Tonnen, 8 Achsen und 30.000 Liter Gefahrgut jetzt einfach losfahren sollen, denn immerhin kostet jede Stunde 200 EURO plus Märchensteuer!
5 Minuten später kam dann endlich das Einsatzfahrzeug und sperrte uns für die Auffahrt den rechten Fahrstreifen.
Diese ganze Aktion hat mir enorm zu denken gegeben! Wie kann die Autobahnpolizei ruhigen Gewissens die Gefahr eines schweren Unfalls hinnehmen?
Mir ist mal gesagt worden, dass JEDE LKW-Panne, bei welcher Gefahrgut im Spiel ist, AUSREICHEND abgesichert werden MUSS, erst recht dann, wenn aufgrund der Position eine erhebliche Gefährdung besteht. Die Absicherung schützt ja nicht nur den LKW-Fahrer des Pannenfahrzeugs und die Helfer dessen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer, die früh- und rechtzeitig auf die linke Spur umgelenkt werden, ohne im letzten Moment dann per Vollbremsung zu Erkennen, dass die ganzen aufgestellten Warnsignale ihre Berechtigung haben und die linke Spur dann gerade belegt ist!
Naja, mir soll es ja im Prinzip egal sein, denn ich habe meine Pflichten zu Genüge erfüllt: erstes Warndreieck vor der Kurve, 50m danach den ersten Warnblitzer, weitere 50m später der 2. Warnblitzer, und 100m hinter dem LKW (also 50m nach dem letzten Blitzer) das 2. Warndreieck. Zwischen dem 2. Warndreieck und dem LKW dann später noch 4 Signalhütchen, außerdem der sofortige Anruf bei der Polizei.
Auch der Fahrer des Schleppers fand die Aktion alles andere als lustig, denn immerhin muß bei einem LKW ganz schön gerödelt werden, bevor man diesen schleppen kann (Kardanwelle abbauen, Luftdruckversorgungsleitung zum LKW legen, Bremsdruckleitung zum Anhänger legen, Versorgungskabel für Licht- und Signalanlage zum Heck des Anhängers legen, Lichtleiste am Heck des Anhängers anbringen, und letztenendes den LKW aufbocken und an den Haken nehmen).
Vorladung als Zeuge
Nanu! Wat´nen dat? Eine Vorladung zur örtlichen Polizei?
Hmm, erst mal genauer lesen.
Dann die Entspannung: ich werde geladen, um als Zeuge gegen den Vorbesitzer meines Autos ausszusagen – Tatdatum irgendwann Mitte 2006.
Mitte 2006? Ich habe mir den Audi doch erst im Mai 2007 gekauft!
Also flugs bei den Fraggles angerufen.
Der zuständige “Vorsteher” der grünen Fraktion meinte nur, dass dieser von mir den Fahrzeugschein und den Kaufvertrag brauche, und das solle ich doch zum genannten Termin bitte auch in Person vorbeibringen!
Hallo? Geht´s noch? Sehe ich aus wie ein Mensch, der die Freizeit tütenweise gebunkert hat? Außerdem kann ich NICHTS bezeugen. Ich kann lediglich ein paar Dokumente vorlegen, welche nichts belegen! Das sind im übrigen alles Dokumente, welche sich die Fraggles auch beim zuständigen Straßenverkehrsamt besorgen können, also warum sollte ich springen, nur weil einer “Hüpf” brüllt?
Außerdem versteht das mein Chef mit Sicherheit, dass für so einen Scheiß ein Monteur nicht beschäftigt werden kann, kein Kran auf- oder abgebaut werden kann, kurz: der komplette Laden stillsteht!
Wenn ich ganz doll gute Laune habe, werde ich wenn überhaupt mal meine Frau fragen, ob die nicht Lust hat, zu den Fraggles zu tigern, aber ich werde 100%ig NICHT dort erscheinen – sehe ich ja garnicht ein!
Es geht wohl irgendwie um etwas mit Urkundenfälschung oder so – ist mir eigentlich auch egal.
Fraggles, immer wieder für eine Überraschung gut!
Scheisskaff!
Was ist denn das für ein Scheisskaff?
Strausberg, irgendwie kann man sich in diesem Kaff nicht wohlfühlen!
Entweder man wird von desorientierten und besoffenen Rotzgören angepöbelt (wenn man viel Glück hat, bekommt man keine leergesoffene Bierpulle hinterher geschmissen), oder aber von senilen Opis/Omis belöffelt, oder aber von der korrupten Staatsmacht mittels “allgemeinen Verkehrskontrollen” in den Wahnsinn getrieben!
In diesem Nest ist man mit einem Fahrrad mittlerweile genauso schnell unterwegs wie mit dem Auto, denn überall stehen die grünen Staatsschmarotzer herum und ziehen einem die Kröten aus der Tasche, was zur Folge hat, dass Opi und Mami nur noch 40 km/h fahren!
Ist das die Folge von der stetigen Vergreisung dieses Kaffs, oder “arbeiten” einfach nur zu viele ehemalige DDR-VoPo´s bei der grünen Minna?
Wenn ich dann so abgewrackte Stasiverehrer höre von wegen “Strausberg ist eine schöne Stadt” überkommt mich nur noch ein Gedanke:
Was läuft in diesem Nest eigentlich falsch, dass es so viele Menschen gibt, bei welchen der Mauerfall nicht angekommen ist?
Jammern was das Zeug hält, weil die DDR doch so viel besser war, leben aber in dem Komfort, welcher erst durch den Mauerfall ermöglicht wurde!
SICHER hat der Mauerfall so einige Werte zerstört (sicherer Arbeitsplatz, egal wie dumm oder faul man war), er hat aber auch neue Möglichkeiten eröffnet!
Nun ist jeder seines Glückes Schmied, aber von nichts kommt nunmal nichts!
Die Folge der Planwirtschaft war, dass man sich auf den Staat verlassen konnte, wenn es mal nicht so toll lief – genau deshalb war die DDR ja auch zum Scheitern verurteilt, denn ein Staat, welcher für alles sorgt, kann nur pleite gehen!
Es ist aus meiner Sicht einfach nur asozial, heute die DDR besser zu heissen, als sie wirklich war!
Viele scheinen vergessen zu haben, wie sehr der Staat in die Freiheit eingegriffen hat, welche Konsequenz eine eigene (staatsfeindliche) Meinung hatte. Heute können diese Menschen über alles und jeden lästern, ihrer Meinung Luft lassen – früher hätten sie kaum noch ungesiebte Luft atmen können!
Um aber mal wieder auf den Stasi-Rand-Bezirk (altes Kennzeichen für Strausberg war SRB) zurückzukommen, so kommt man sich dort mehr denn je wie ein Aussätziger vor, wenn man Wahres über diesen Ort erzählt.
Die Jungen ziehen weg, das “Mittelvolk” pendelt, und die Alten lassen sich hier nieder – tolle Aussicht für Strausberg!
Ein Wohnungsbauunternehmen, welches durch das JobCenter ihre Mieter bekommt, dabei aber teurer ist, als jede höherwertige Vermieterin.
Stadtwerke, welche nach bester Mafiamethode Kunden an sich kettet.
Eine Stadt, welche durch einen parteilosen Wessi ge(bürger)meistert wird, welcher seine eigenen Angestellten seinerzeit nicht bezahlt hat – na super!
Bullen, welche korrupter nicht sein könnten – absolute spitze!
Einwohner, welche engstirniger nicht denken könnten – unschlagbar!
Eine Stadt, welche bankrotter nicht sein könnte – na, wer wird da wohl zur Kasse gebeten?
Das ist das Dorf, in welchem ein jeder leben möchte…..
Scheiss Tag!
Heute war mal wieder (typisch Freitag) großes LKW-Kontrolletti angesagt!
Hintergrund ist die Änderung der Pflicht zur Mitführung der Tachoscheiben.
Seit dem 1.01.2008 ist der Kraftfahrer verpflichtet, die 28 Schaublätter der vorangegangenen Werktage sowie die der laufenden Woche mitzuführen – da geht doch bestimmt für viele ein ordentliches Bußgeld!
Wie dem auch sei, ich war auch dabei.
Die ganze Kontrolle verlief (für die Fraggles) ergebnislos, bis ich die Tachoscheibe des heutigen Tages vorzeigen mußte.
Mit nebenstehender Tachoscheibe qualifizierte ich mich dann doch zum Volltrefferkandidat.
Wie auf der Scheibe zu sehen ist, bin ich mit dem LKW lt. Scheibe Spitze 140 km/h gefahren, was mich dann doch “leicht” verwunderte, denn die Kiste ist auf 90 km/h gedrosselt.
Dann der Schock: falsche Tachoscheibe eingelegt – diese ist z.B. für Sprinter etc ausgelegt, also für Max.-Geschwindigkeiten von 180 km/h.
Diese Scheiben hatte mein Chef gekauft und in den LKW gelegt (lt. Gesetz ist dieser verpflichtet, mir geeignete Tachoscheiben in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen).
Ausnahmsweise hatte er dieses mal die Scheiben gekauft (und nicht wie sonst ich).
Mein Fehler war heute früh, dass ich in der Hektik (welche mein Chef fabrizierte) nicht mehr kontrolliert habe, ob die Scheiben auch die korrekten sind.
Weiterhin habe ich (wie jedes Jahr) aus Gewohnheit noch das alte Jahr eingetragen, was obendrein Abzüge in der B-Wertung gibt.
Die Tachoscheibe wurde sichergestellt.
Der Polizist verkündete, dass die Scheibe zur Staatsanwaltschaft geschickt wird wegen Urkundenfälschung und Herstellen von nicht auswertbaren Tachoscheiben – im günstigsten Fall 75 EURO plus einen Punkt, im mittelschweren Fall Verurteilung zu einer Geldstrafe, im absolut ungünstigen Fall Verurteilung zu einer Geldstrafe um die 1000 EURO und zusätzlich Führerscheinentzug!
Na absolut hammergeil!
Ich könnte diese Gangart ja noch verstehen, wenn ich dieses Versehen mit der Tachoscheibe absichtlich gemacht hätte,
aber mit so einer Scheibe sorge ich weder für einen persönlichen Vorteil, noch war es Absicht – es war schlichtweg ein menschliches Versehen, wovor niemand sicher ist, das kann jedem mal passieren!
Nur mal zum Vergleich: Das Nicht-Vorlegenkönnen einer Tachoscheibe (was definitiv zu einem persönlichen Vorteil gemacht werden kann) ist eine Ordnungswidrigkeit, aber mein Fall eine Straftat nach dem StGB?????
Dieses Land ist echt zum Kotzen!