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Nun sind sie beide da
Heute nacht kam dann auch die zweite von 2 neuen Tram in Strausberg an, die Bombardier Flexity Berlin GT6-08, Wagennummer 0042, demnächst eingesetzt auf der Linie 89 der Strausberger Eisenbahn.
Die erste neue Tram, Wagennummer 0041, hatte gestern ihre Jungfernfahrt, und fährt ab sofort auf o.g. Linie.
Für mich interessant ist das Transportmittel, auf welchem die “Flex” transportiert wird, ein 5-Achs-Semitieflader mit Schienenbett von Goldhofer, Eigengewicht (inkl. Actros 4155) 40.000kg mit 30m (ausgefahrener) Ladefläche, und mobiler Rampe plus Seilwinde zum selbständigen Be-/Entladen.
Ausgeführt wurde der Transport von Universal Transport.
Und hier nun ein paar Bilder dazu:
Unverhofft kommt oft?
Heute war Termin bei der Frau Bürgermeisterin, und ich habe mir sagen lassen, dass es wohl ein recht entspanntes Gespräch war.
Sagen lassen deshalb, weil ich selbst nicht da war, und ich mich habe vertreten lassen.
Entspannt zumindest in die Richtung, dass zwar eine Person dort mit einem zur Faust geballtem Gesicht gesessen hat, diese aber durch die Frau Bürgermeisterin ausreichend im Zaum gehalten wurde.
Gerade eben erhielt ich dann eine eMail von der Frau Bürgermeisterin – man wünschte mir viel Kraft in meinem stressigen Job und allzeit unfallfreie Fahrt, und achja, so ganz nebenbei fielen dann so Aussagen wie “die Verwarnung wird zurückgenommen” und “das Zusatzzeichen wird noch heute entfernt”.
ratter ratter ratter …
Wenn Ihr jetzt gerade mit offenem Mundwunkel und großen Augen vor dem Monitor hängt, und diese Gesichtsspastik langsam einem Grinsen weicht, geht es Euch gerade wie mir vorhin.
Also dass es nicht an diesem Blog hier gelegen hat, dürfte jedem klar sein (zu verbal aggressiv – ich liebe diesen Begriff seit heute) ![]()
War es also die Rethorik in den Schreiben? (Wer Ironie findet, darf sie behalten) ![]()
Oder das dezente Einmischen von anderen Leuten, die im Stadthaus was zu sagen haben?
Oder gar die Nachfrage des Kreises, warum ein nicht genehmigtes Schild aufgestellt wurde?
Oder die Aussicht, dass bei einem Gerichtsprozess unschöne und unerwünschte Nebenauflagen formuliert worden wären?
Oder hat meine Hartnäckigkeit angefangen zu nerven?
Oder ist man dort auch zur Einsicht gekommen, dass so ein stehender LKW eine prima Geschwindigkeitsbremse für Raser ist?
Oder ist mein neuer Lieblingskandidat der Strausberger Linken zurückgerudert?
Oder habe ich gar Fans im Stadthaus? ![]()
Oder, oder oder …
Ich weiss es nicht – ich weiss nur, dass ich nun erstmal wieder meinen Seelenfrieden habe, wenn ich am Wochenende aus dem LKW steige.
Ich weiss aber auch, dass das nicht endgültig ist, denn irgendwann wird diese Fläche eine Baustelle sein, und spätestens dann habe ich das gleiche Problem erneut, nämlich “wohin mit dem LKW?”, denn offizielle Parktaschen/-flächen oder gar -plätze gibt es noch immer nicht, und genau an diesem Punkt werde ich nun wohl weiter ansetzen müssen.
Ich verspreche hoch und heilig, dass ich im Bezug auf das Thema “LKW-Parkplatz in Strausberg” zukünftig “verbal ruhiger” werde, denn wie ich heute schon anderswo gelesen habe, erreicht man manchmal im ruhigen mehr.
Vielen Dank an alle, die mich in welcher Art auch immer dabei unterstützt haben, und selbstverständlich auch Ihnen Frau Bürgermeisterin recht herzlichen Dank, denn auch ich mag es, wenn es nicht immer nur Stress gibt!
Gegenstellungnahme
Mit großer Verwunderung stelle ich fest, dass Kommunalpolitiker immer wieder gerne “Sicherheitsaspekte” aufgreifen, wenn man irgendetwas verhasstes, ungeliebtes und/oder störendes entfernt wissen möchte.
Das erinnert mich nur allzu stark an die Versuche der Bundesregierung, aberwitzige Sicherheitsgesetze einzuführen, welche bei genauerer Betrachtung nicht nur sittenwidrig sind, sondern gegen zahlreiche andere Gesetze verstossen, und nicht selten sind es DIE LINKEn, die bei solchen Forderungen ganz vorne dabei sind.
So entnehme ich Ihrer Aussage, dass Sie bereits einen fahrenden LKW als potenzielle Gefahr sehen, der mit allen erdenklichen Mitteln und Möglichkeiten ferngehalten werden muss, sei es nun fahrend, oder ruhend.
Ich erspare mir jetzt mal die Auflistung, in wievielen Punkten LKW für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig sind.
Auch erspare ich mir Ihnen aufzulisten, mit welchen Problemen im Alltag der Fahrer eines LKW zu kämpfen hat, nur weil “Sicherheit über alles geht”.
Was ich Ihnen aber nicht erspare, ist der Vorwurf des billigen Populismus!
Der LKW, um welchen es dort geht, kommt in aller Regelmäßigkeit zu Zeiten dort an, zu welchen weder Schul- noch Musikbetrieb existiert – von einer Gefährdung von Schülern kann hier also in keinster Weise die Rede sein, es sei denn, die Hegermühlengrundschule hat neuerdings den Lehrbetrieb in die Nachtstunden verlegt, was mir dann entgangen wäre, da auch mein Sohn dort zur Schule geht!
Was den bereits geparkten LKW betrifft, der notgedrungen auch noch in den Montag hinein dort parkt, so hat dieser äußerst effektiv dafür gesorgt, dass sich PKW-Fahrer an die dortige Tempo-30-Regelung gehalten haben, was ohne LKW nur extrem selten der Fall war/ist!
Auch LKW-Fahrer haben, man soll es kaum glauben, ab und zu mal einen Wohnort, an welchen sie recht unregelmäßig zurückkehren, um sodann die gesetzlich auferlegte 45-Stunden-Pause einhalten zu können. Es ist also pures Wunschdenken, dass LKW nur mal eben schnell in eine Stadt hineinfahren, abladen, und dann ganz schnell wieder verschwinden!
Ihre obige abgedruckte Aussage trägt lediglich dazu bei, dass die überwiegend sinnlose öffentliche Hetze gegen LKW und dessen Fahrer in der Öffentlichkeit negativ meinungsbildend auf BILD-Niveau immer weiter vorangetrieben wird und sie diese Kämpfe auf dem Rücken derer austragen, die am allerwenigsten dafür können, und sie den Leuten das Leben schwer machen, die einfach nur Ihre Familie ernähren wollen.
Der LKW, der Ihnen ein Dorn im Auge ist, war bis vor kurzem IMMER zu 100% korrekt abgestellt, was in dieser Stadt eher Kunststück als normal ist, und durch die nun erfolgte Zusatzbeschilderung ist ein Parken in Strausberg zu 100% illegal!
Aussagen wie “es gibt genügend Firmen, bei welchen man LKW abstellen kann” kann ich Ihnen recht eindrucksvoll widerlegen – es gibt in Strausberg nicht eine Firma, welche dauerhaft/regelmäßig einen fremden LKW auf dem Gelände haben will! Ich habe mir in Strausberg bereits die Füße wund gerannt auf der Suche nach einer Alternative, nur um den LKW so stressfrei wie eben möglich parken zu können, denn auch ich kann mir besseres vorstellen, als auch noch in meiner verdammt knappen Freizeit mich wegen dem LKW herumärgern zu müssen!
Auch das Gewerbegebiet ist gänzlich ungeeignet, einen LKW zu parken! Zum einen sind LKW naturgemäß öfters mal beladen, wodurch ich als Fahrer meiner Firma und meinem Auftraggeber gegenüber eine Sicherungspflicht habe. Das Gewerbegebiet ist nur allzuoft an den Wochenenden Ort für Diebstähle jeglicher Art, da dass Gewerbegebiet weder als Durchgangsgebiet dient, noch anderweitiger Verkehr stattfindet, ist es schon fast eine Einladung zum Diebstahl, und bei aller Liebe, warum sollte ich an einem Ort einen beladenen und vollgetankten LKW abstellen MÜSSEN, wo Sie noch nichteinmal freiwillig ein Fahrrad an eine Laterne ketten würden???
Zum anderen eignet sich das Gewerbegebiet nicht als Parkort für LKW, da
1. die evtl. vorhandenen Parktaschen nicht groß/breit genug sind, und
2. beim Abstellen des LKW auf der Fahrspur der verbleibende Raum daneben zu gering ist!
Wir beide kennen den tatsächlichen Beweggrund für Ihre Aussagen – gerne erwarte ich Ihre Stellungnahme, welche akzeptable Vorschläge zum zukünftigen Parken des LKW beinhaltet, denn eines ist Fakt, durch ein Verbot verschwindet nicht der LKW, denn es ist mein Beruf, LKW zu fahren, und auch zukünftig bin ich dazu verpflichtet, diesen abzuparken! Und da es zukünftig nun egal ist, wo der LKW parkt, beglückwünsche ich Sie im Namen eines jeden Berufskraftfahrers zu Ihrem erreichten Ziel, dass wir nun alle per se Kriminelle sind und faktisch Narrenfreiheit bei der Parkplatzwahl haben! Denn wenn es vollkommen egal ist, wo ich eine Ordnungswidrigkeit durch das Parken eines LKW begehe, muss ich mir auch keinen Kopf mehr machen, ob der LKW evtl. stören könnte oder nicht, denn das Ticket bekomme ich ja in jedem Fall, egal wo – damit haben Sie echt verdammt viel erreicht, die Strausberger sind bestimmt unheimlich stolz darauf, einen so fähigen Stadtverordneten unter sich zu haben!
Zum Falschparken genötigt
So sieht es aus, wenn man durch die Stadt mit Ihren egoistischen Handlungen, ausgehend von einem Stadtverordneten der Linken, der leider Gottes schneller spricht als er denkt (billiger Populismus), nur durch seinen rechtlich anerkannten Beruf kriminalisiert wird!
Anders ausgedrückt, durch das Anbringen des Zusatzzeichens wurde nun auch die letzte legale Parkmöglichkeit für LKW willkürlich genommen, sprich nun ist es vollkommen egal, wo ich den LKW parke – ein Ticket kassiere ich so oder so, denn was in den Köpfen der Strausberger nicht ankommt ist, dass ich den LKW parken MUSS, um meiner gesetzlichen Ruhezeit nachkommen zu können.
Da es nun vollkommen egal ist, WO ich den LKW parke, mache ich es nun wie der typische deutsche PKW-Fahrer, nämlich bloss keinen Schritt zu viel laufen, nach Möglichkeit direkt vor der Haustür – anders will es hier ja offensichtlich niemand!
Und ja, das kann man jetzt durchaus als Stänkern auffassen – scheiss auf die Tickets, die machen mich auch nicht ärmer als ich eh schon bin – die sind fortan mit einkalkuliert.
An all jene, welche sich darüber nun aufgeilen -> bedankt Euch bei den Linken. ![]()
Nur durch eine Erweiterung von dummen Verboten löst sich ein Problem nicht in Luft auf, liebe Stadtverwaltung!
Strausberger Amtswillkür geht in die nächste Runde
So, wie bereits erwartet, ist, bleibt, und wird auch zukünftig die Stadtverwaltung Strausberg auf ewig kleinkariert, selbstherrlich, und vor allem uneinsichtig sein!
Soeben (wie jeden Tag mehrmals) beim LKW gewesen, um nach dem Rechten zu schauen, und zack, da hängt es, das neue Zusatzschild!
Ich habe mit dieser Aktion gerechnet, keine Frage, zumal bis heute der Bußgeldbescheid ausgeblieben ist – aber bestätigt es doch, dass man im Strausberger Amt, oder auch Stadtverwaltung Strausberg, unfähig ist, Fehler einzugestehen, und es dort nicht die Bohne interessiert, was Bürger dieser Stadt betrifft, wie schwer diese überhaupt Ihr Geld verdienen – ist halt auch nur eine dumme und selbstverliebte Verwaltung, welche den Stempel “LKW-feindlich” verdient!
Hier wird das eigene Ding durchgezogen, auf Biegen und Brechen, möge kommen was will, ohne Rücksicht auf Verluste – Hauptsache, das eigene Ego wird gestreichelt!
Und da wundern sich die werten Damen und Herren, dass sie von allen Seiten angegriffen werden – ja wie kann man denn auch anders bei solchen Aktionen?!?!
Selten habe ich so eine verblendete und intern verseilte Verwaltung erlebt, wie hier in diesem unsäglich bekloppten Kaff!
Kein Wunder, dass das Durchschnittsalter hier immer größer wird und die jungen fluchtartig das Weite suchen – bei einer solchen Führung ist es das beste, was man machen kann!
Ich freue mich schon auf den Tag, an welchem die Bauarbeiten zum Altstadtcenter beginnen, und hier zig LKW reinrollen (und zwangsweise auch mal Pause machen müssen)!
Gute Laune im Arsch, aber so richtig …
Strausberg, hier wollen andere noch nichteinmal tot über´n Zaun hängen, und ich lebe hier – was hat mich damals bloss geritten … ?
Über die Elastizität von Beschlüssen aus dem Stadthaus
Das nebenstehende Bild zeigt meinen LKW, wie ich ihn am Wochenende immer abstelle.
Ordnungsgemäß nach StVO auf einer beschilderten Parkfläche (ohne Fahrzeugeinschränkung und Parkflächenmarkierung auf der Straße), mit ausreichend Abstand zum gegenüberliegenden Bordstein (5,20m), und aufgeklappten Parkwarntafeln.
Diese Stellfläche habe ich mir bei Begin meiner Tätigkeit in meiner jetztigen Firma sehr sorgfältig ausgesucht – es wurde sogar die Polizei hinzugezogen, welche die Eignung dieser Parkmöglichkeit einst bestätigte.
Das war notwendig, da Strausberg das Politessen-Eldorado im osten ist – hier kriegt alles und jeder ein Ticket verpasst, der auch nur im Ansatz (zumindest nach Ansicht der Politessen) regelwidrig parkt, hält, oder sonstig nicht ins Weltbild dieser kleinen Behörde aus Strausberg passt.
Und um ehrlich zu sein, hat es mich schon sehr verwundert, dass ich bis letzte Woche von dieser Behörde wegen dem LKW in Ruhe gelassen wurde, denn er steht in unmittelbarer Nähe zum Stadthaus, und das geht ja mal garnicht, wenn man nach den den bisherigen Aussagen einiger Stadthausangestellten geht, welche sich montags durch den LKW genötigt sehen, 20m weiter laufen zu müssen.
Aber wie man sieht, ist vor dem LKW noch jede menge Platz, sodass ich mir in keinster Weise auch nur ansatzweise irgendeiner Schuld bewusst bin, denn auch ich MUSS irgendwann den LKW abstellen, um meiner gesetzlichen Ruhepflicht nachzukommen.
Dann hing nun plötzlich dieser Zettel am Scheibenwischer des LKW – nur zu gerne hätte ich gesehen, wie sich der-/diejenige fast das Genick bricht, um an den Scheibenwischer zu kommen.
“Regelmäßiges Parken mit einem LKW im Wohngebiet” wurde mir vorgeworfen – hmm, Wohngebiet, da wurde verkehrsrechtlich schon viel zu gesagt, und noch mehr zu gestritten, denn ich bin ja nicht der einzige Berufskraftfahrer, der sich mit ignoranten Anwohnern/Stadtangestellten/Ordnungsämtern konfrontiert sieht.
Die StVO sagt im § 12 (3a) dazu folgendes:
Mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2 t zulässiges Gesamtgewicht ist innerhalb geschlossener Ortschaften
- in reinen und allgemeinen Wohngebieten,
- in Sondergebieten, die der Erholung dienen,
- in Kurgebieten und
- in Klinikgebieten
das regelmäßige Parken in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienomnibussen an Endhaltestellen.
Aha, wir stellen also fest, dass das Ordnungsamt sicher Recht gehabt hätte, wenn es sich dort um ein Wohngebiet gehandelt hätte! ![]()
Wir stellen ebenso im Umkehrschluss fest, dass das Ordnungsamt ein Vergehen behaupten würde, wenn es sich dort NICHT um ein Wohngebiet handelt.
Der Polizist damals hatte gesagt, dass speziell diese Parkfläche NICHT zu einem Wohngebiet gehören würde, und selbst wenn das so wäre, gelte immernoch die Aussage, dass ein Wohngebiet auf DEM ERSTEN BLICK als Wohngebiet zu erkennen sein MUSS, denn Verkehrsteilnehmer sind keine Baurechtsexperten, die die Baunutzungsverordnung auswendig können müssen! Hierzu gibt es übrigens mindestens genauso viele richterliche Bestätigungen, wie es gegenteilige Aussagen gibt – logisch, denn was wäre ein Bürohengst und Paragraphenreiter, wenn es plötzlich eingestehen müsste, dass andere (Laien) das garnicht direkt beherzigen müssen? Richtig, ein armer Wicht mit noch weniger Aufmerksamkeit, und das geht ja auch nicht.
Auf meinen Widerspruch nebst Beschwerde kam das bereits erwartete “Bäääääh, ist doch ein Wohngebiet, alles bleibt wie es ist” Zwar nicht mit den Worten, aber mit diesem Sinn (in den Bildern unten ist das Schreiben mit dabei).
Dank eines äußerst netten Menschen, dessen Namen ich hier aus seinen beruflichen Gründen nicht nennen werde, konnte ich auf der äußerst unübersichtlichen Website dieser tollen Stadt sogar den aktuellen Baunutzungsplan finden, nach welchem die jeweiligen Gebiete eingeteilt werden. Diese Pläne beinhalten meist tausend Sätze sinnloses Blabla, und zwei oder drei Aussagen, auf welche es ankommt, und wenn man Glück hat, ist sogar noch eine Zeichnung dabei.
Da diese äußerst ausführlichen Beschlüsse komprimiert auf eine DIN A4-Seite gepresst wurden, musste ich mir diesen Beschluss mehrmals in verschiedenen Auflösungen ausdrucken – aber schließlich hatte man dann das gewünschte Ergebnis.
Wie man in den Ausdrucken deutlich sieht, steht der LKW (durch einen roten Strich markiert) sowas von eindeutig in einem Mischgebiet (also KEINEM Wohngebiet), dass dies selbst ein Blinder mit Krückstock erkennen würde.
Selbstverständlich beschwerte ich mich gleich erneut über die Aussage, dass es sich dort um ein Wohngebiet handeln würde – bis heute keine Reaktion. Ich gehe mal davon aus, dass nun erstmal beraten wird, wie man ohne das Gesicht zu verlieren aus dieser Nummer wieder herauskommt, denn ich habe bei Aufrechterhalten der Verwarnung (später dann Bußgeldbescheides) gleich Klage vor dem Gericht angekündigt. uch wird demnächst bestimmt eine interne Sitzung stattfinden, wie man den LKW schnellstmöglich dort anderweitig verbannen kann, denn so eine Stadt kann ja schließlich nicht so eine Schlappe hinnehmen!
So, und nun bin ich äußerst gespannt, wie sich die Stadt verhalten wird, denn selbstverständlich bleibt mir keine andere Möglichkeit, als dieses Ding voll durchzuziehen, denn das ist die einzige Parkmöglichkeit für einen LKW – wenn ich den LKW nirgends mehr parken darf (und das Gewerbegebiet zähle ich NICHT als Möglichkeit mit), kann ich meinen Job an den nagel hängen und einen auf Assi machen und Stütze kassieren gehen!
Liebe mitlesenden Strausberger. In diesem Beitrag sind zwei Bilder vom geparkten LKW zu sehen – wo ist das Problem, dort zu parken? Was stört Euch an diesem? Da sind massig Stellflächen ungenutzt, niemand wird belästigt oder gar genötigt, der LKW läuft dort NIE stundenlang warm, etc pp. Oder ist es tatsächlich nur das Feindbild LKW und die pure Existenz?
Ich bin sie sowas von leid …
… diese ständigen, schweinedoofen und strunzenegoistischen Diskussionen darüber, wo ich den LKW parke, das glaubt mir keiner!
Da Strausberg ja nun nicht einen einzigen erlaubten Parkplatz für LKW hat, stelle ich ihn in eine für KFZ freigegebene Fläche, welche mit den Schildern “P” gekennzeichnet (Anfang und Ende) sind, ausserhalb eines reinen Wohngebietes. Auch ist keine Kuranstalt oder eine Klinik in der Nähe, sodass ich laut §12 3a StVO den LKW vollkommen korrekt und rechtskonform dort stehen lassen darf. PUNKT!
Heute, ich war nochmal kurz an dem LKW, um Vorbereitungen für die kommende Tour zu treffen, quatsche mich so ein Stadthausblondchen an:
“Hören Sie mal, parken Sie hier öfters?”
Ich: “Definieren Sie öfters.”
Sie: “Na, regelmäßig.”
Ich: “Ja und nein, kann man so nicht sehen. “Regelmäßig” jedes Wochenende nicht. Nur, wenn ich es auch mal nach Hause schaffe. Warum?”
Sie: “Na, weil hier hat jeder seinen Platz, und Sie stehen gerade auf meinem.”
Ich: “Sorry, aber ich sehe hier nirgends einen reservierten, bezahlten oder sonstig für mich verbotenen Parkplatz! Hier darf jeder stehen, auch ich mit dem LKW!”
Sie: “Ohhhhh, ich musste heute früh bis da oben hin fahren und dann wieder zurücklaufen (sie zeigte auf die nächste Parktasche, Luftlinie vielleicht 150m!!!) – können Sie den LKW nicht woanders abstellen?”
Ich: “Theoretisch schon, praktisch nö, denn hier ist offiziell Mischgebiet. Irgendwo MUSS ich den Bock hinstellen, denn zusammenfalten und in die Hosentasche stecken geht noch nicht!”
Sie: “Na, denken Sie doch mal an uns Autofahrer! Sie blockieren gleich 4 PKW-Stellplätze!”
Ich: “Wenn ich das nicht jeden Tag immer wieder auf´s neue tun würde, hätte mein Armaturenbrett täglich 20 Kerben mehr! Ausserdem, denkt Ihr Möchtegernhelden der Rennpiste auch mal an uns LKW-Fahrer? Na klar, immer dann, wenn Ihr für die eigene Bequemlichkeit und Unfähigkeit einen Sündenbock sucht, gelle! Und wenn schon, dann sind es 5 Stellplätze, denn da Ihr Helden dazu neigt, uns ständig zuzuparken, muss ich ja den Anhänger abkoppeln und zwischen Anhänger und Motorwagen 2m Luft lassen, damit ich in der Nacht den Platz zum Rangieren habe!”
Da mir dieses Gespräch zu diesem Zeitpunkt dann schon gewaltig auf den Sack ging, beendete ich es mit dem Fortführen meiner Tätigkeit am LKW, und ignorierte ihr dummes Geblubber hinter mir.
Dann bin ich ja mal gespannt, ob da demnächst ein neues Zusatzschild auftaucht oder nicht – den Kappesköppen hier traue ich alles zu!
Alarmstufe ROT!!!
Gerade flatterte erneut ein Arbeitsplatz”angebot” des hiesigen Jobcenters ins Haus.
Beim ersten Überfliegen hörte sich das ganze ja garnicht mal so schlecht an.
“Vollzeit, 40-Stunden-Woche, Nahverkehr Berlin/Brandenburg, Selbstlader, Verdienst ist individuell vereinbar, Fredersdorf-Vogelsdorf, Frankfurter Chaussee”
Allerdings verunsicherte mich der Firmenname etwas, da die Firma fast vor der Haustür liegt, ich den Namen aber nicht kenne.
Als ich dann allerdings den Ansprechpartner sah, gingen die Warnleuchten gleich ALLE auf rot, tiefdunkelrot sogar!
Glücklicherweise ist man der Nutzung des Internets mächtig, und nach kurzer Suche bestätigte sich mein Verdacht: Der genannte Mensch, zugleich Niederlassungsleiter, ist mir höchstpersönlich bekannt! Ich hatte schonmal die fragwürdige Ehre, mich im Jahre 2006 bei diesem Menschen vorstellen zu dürfen – allerdings befand sich die (mittlerweile insolvente) Firma da noch im Gewerbegebiet Neuenhagen, und auf dem Hof flitzte so ein riesiges und pechschwarzes Mistvieh herum, was sich Hund nannte, aber locker als verhaltensgestörtes Pony hätte durchgehen können.
Jedenfalls war ein damaliger Bekannter bekloppt genug, um dort anzufangen, was er nach sehr kurzer Zeit bitter bereut hat. Es standen Touren in die Tschechei an … in einem 7,5Tonner, mit 3 Scheiben und ohne jegliche Pausen. Löhne wurden nicht oder nicht vollständig gezahlt, die Atmosphäre war gespannt bis hochexplosiv.
Ich unterhielt mich jedenfalls kurz mit diesem Menschen, und gab ihm relativ schnell zu verstehen, dass er sich mal schön einen anderen Hirnamputierten suchen solle, der seine scheiss Türbeschläge per Hand auflädt, per Hand ablädt, und seine Existenz (Führerschein) für so eine Wichsbude riskiert.
Nun leitet er erneut eine Niederlassung und sucht erneut über das Jobcenter Sklaven, da er haargenau weiss, dass diese erstmal nicht nein sagen können. Am Arsch!
Liebes Jobcenter Strausberg. Ich empfinde es mittlerweile schon als existenzvernichtend, dass ich gezwungen werden soll, bei solchen Wirtschaftskriminellen meine Gesundheit, meine Arbeitskraft, mein Können und Wissen für einen Hungerlohn zur Verfügung stellen zu müssen, obwohl dieser Mensch mehrfach bekannt ist!
Ich sollte meinen Führerschein freiwillig abgeben …
Sexualkunde / Aufklärung
Heute mal etwas, worüber nicht nur ich recht hastig mit dem Kopf schüttel.
Es geht um unseren Sohnemann, der nun in die dritte Klasse gekommen ist und seine Schulbücher für das nun laufende Schuljahr bekommen hat.
Ich war ja leider auf Achse, als der Sohnemann den ersten Schultag der dritten Klasse angetreten hat – somit stand meine Frau bei der Heimkehr alleine dar.
Sie durchblätterte kurz die neuen Bücher, und blieb dann fassungslos bei dem zweiten Thema des Sachkundebuches hängen … Sexualkunde … bebildert … mit blümeranten Beschreibungen, wie ein Kind gezeugt wird und entsteht … aber keine Spur von Verhütung, Nennung von Risiken, Jungfräulichkeit etc pp!
Aufklärung ist eine Sache, wo sich wohl gut 80% der deutschen Elternschaft recht schwer mit tut, und dieses Thema bestimmt auch ganz gerne so weit wie möglich nach hinten schiebt, um peinliche Fragen nicht allzuschnell beantworten zu müssen. Ist nicht O.K., aber menschlich nachvollziehbar. Aber dennoch ist es einzig und allein die Aufgabe der Eltern zu bestimmen, wann dieses passiert, und eben nicht Aufgabe der Schule!
Als Elternteil laufe ich keinesfalls konform mit einer so extrem frühzeitigen Aufklärung, welche obendrein absolut diletantisch ausgeführt wird! Hier werden Eltern in ihrem Erziehzngsauftrag von der Politik bewusst und absichtlich übergangen! Obendrein ist es auch Aufgabe der Eltern abzuwägen, in welchem Alter die Aufklärung Sinn macht, wann der Nachkömmling überhaupt reif genug ist, die Materie zu verstehen, und natürlich auch ausführlich zu informieren, was mit einem sexuellen Akt für Risiken und Gefahren einher gehen.
Unser Sohn ist 8 Jahre alt. Im besten Flegelalter. Alles, was verboten, tabu oder verpönt ist, findet er derzeit interessant. Auch ist er momentan in einem Alter, wo alles Neue mehr als nur interessant ist, wo die Neugier über den Verstand obsiegt.
Ihn in diesem Alter bereits darüber aufzuklären, wie Sex funktioniert, ohne ihm zugleich mit auf dem Weg zu geben, was Sex auch für Gefahren birgt, empfinde ich nicht nur als extrem verantwortunglos, sondern vielmehr noch als Aufforderung zum Ausprobieren.
Deutschland hat ein massives Problem mit mangelndem Nachwuchs, auch und gerade das Land Brandenburg ist nicht gerade unerheblich davon betroffen – ich sehe hier in einer solchen Handlung den politischen Versuch, die jugendliche Naivität und Unerfahrenheit für sich auszunutzen und die Kinder dafür zu missbrauchen, den politischen Makel zu beheben!
Zu meiner Zeit wurde man in der 6. Klasse aufgeklärt, und das war meines Erachtens kurz vor der Pubertät vollkommen ausreichend, vor allem aber auch für mich verständlich vom thematischen Inhalt her.
Wenn heutzutage eine Aufklärung im Alter von 10 Jahren stattfindet, ist das meines Erachtens noch früh genug, und entspricht wesentlich mehr dem Grad der Reife, als bei einem 8jährigen.
Wie kann man sich dagegen erwehren? Schulamt des Kreises? Landtag? Oder einfach nur bei der Schule?
Wir sind jedenfalls nicht gewillt, bereits jetzt Großeltern zu werden, und genau das wird mit einer viel zu frühen und halbgaren Aufklärung bewirkt! Kinder sind in diesem Alter weder geschäftsfähig, mündig, noch haftbar zu machen für Taten – aber wie Sex funktioniert sollen sie schon wissen? Sollte unser Sohnemann nach einer solchen Aufklärung für Nachwuchs sorgen, kann sich das Land Brandenburg mit Schadensersatzklagen schonmal warm anziehen!!!
Hier mal die Screenshots zu den lächerlichen 4 Seiten, welche das komplette Thema abhandeln:
Es war einmal ein Strausberger Rechtsanwalt für Arbeitsrecht
Dieser wurde beauftragt, gegen einen Arbeitgeber vorzugehen, der so mir nix dir nix einfach Lohn einbehalten hat aus einer sehr viel früheren Tätigkeit, welche mit dem aktuellen Arbeitsverhältnis nichts zu tun hatte.
Dieser Rechtsanwalt bekam von seinem Mandanten alle nötigen Unterlagen und auch die Bestätigung der Rechtsschutzversicherung des Mandanten.
Üblicherweise verlangen die Rechtsschutzversicherungen eine Stellungnahme zum Streitfall, bevor sie einer Kostenübernahme zusagen, und im Normalfall kümmert sich da der Rechtsanwalt drum. Nicht so dieser Strausberger Rechtsanwalt. Er wälzte dieses lieber auf den Mandanten ab, der zwischenzeitlich einen echt üblen Schicksalsschlag erlitten hatte, und von nichts und niemandem mehr etwas hören wollte.
Der Mandant hatte vor diesem Schicksalsschlag eine Stellungnahme verfasst und auch an die Rechtsschutzversicherung gesandt – diese jedoch behauptete felsenfest, keine erhalten zu haben, und forderte nach diesem Schicksalsschlag des Mandanten nochmals zur Angabe einer Stellungnahme auf, wozu dem Mandanten derzeit jedoch nicht der Kopf stand, denn er hatte andere Probleme größerer Natur.
Da der Rechtsanwalt zuvor jedoch mehrfach darauf hinwies, dass er erst mit der Zusage der Rechtschutzversicherung agieren könne, machte sich der Mandant weiter keinerlei Gedanken um diesen Vorfall, denn er hatte ja derzeit andere Tiefschläge zu verarbeiten.
Das war ein Fehler, denn der Rechtsanwalt verfasste eine Kostennote, welche jenseits von Gut und Böse war für erbrachte Leistungen!
Wiedereinmal bestätigte sich, dass die Menschheit abgrundtief schlecht ist, dass selbst Rechtsanwälte (und gerade diese) das Blaue vom Himmel herunterlügen, um irgendwie Kohle zu machen – der Mandant, mittlerweile wieder in einer Stellung und fernab der Heimat, beliess es erstmal dabei, denn ohne Leistung keine Kohle, so dachte er zumindest!
Zwischenzeitlich flatterte dem Mandaten ein gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus, durch eben solchen Rechtsanwalt. Selbstverständlich wurde dem widersprochen, mit der gleichen Begründung, nämlich keine Leistung keine Kohle.
Dieser Rechtsanwalt wurde nun gerichtlich aufgefordert, Stellung zu seiner Kostennote zu beziehen – wieder einmal log er dass sich die Balken biegen, was er angeblich alles für Leistungen erbracht haben will. Aufgeführt waren auch Kosten für Schriftverkehr etc pp, nebst Aufwände mit der Rechtschtzversicherung. Das Strausberger Gericht glaubte dem selbstverständlich, denn Rechtsanwälte sagen ja immer die Wahrheit, und beschloss den sogenannten Titel über eine mittlerweile horrende Summe gegen den Mandanten!
Es folgten Pfändung von zukünftigen Sozialleistungen beim Rentenversicherungsträger (!!!), Kontosperrung bei der Ehefrau (!!!), und andere Aktivitäten, mit welchen dieser Rechtsanwalt dem Mandanten das Leben sinnlos erschwerte.
Bei der Sperrung des Kontos der Ehefrau ist sich der Mandant nach rechtsanwaltlichem Rat nun sicher, dass er damit die Grenze des Legalen beweisbar überschritten hat, denn er gab die Kontonummer der Frau als die des Mandanten aus!
Nun stand der Gerichtsvollzieher bei dem Mandanten vor der Tür. Dieser hatte expliziete Order, nach Dingen wie einer Fotokamera zu schauen, und auch nach einem Audi.
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Hallo Herr Rechtsanwalt, schön dass Sie mein bescheidenes Blog lesen und sich daraus Informationen holen. Da spare ich mir ja glatt die 0,55 € für eine Briefmarke.
Ich schlage Ihnen hiermit einen Deal vor:
Dass die Kontopfändung bei meiner Frau alles andere als legal war, brauche ich Ihnen als Rechtsanwalt ja sicher nicht zu sagen, und ich möchte wetten, dass Ihnen ein Gerichtsprozess wegen dieser Sache äußerst unangenehm sein dürfte, zumal ich dafür Sorge tragen würde, dass die Öffentlichkeit davon erfährt, welcher Rechtsanwalt hinter solchen Machenschaften steckt – auch die Rechtsanwaltskammer hat für solche Gebahren immer ein offenes Ohr und nimmt Hinweise dankbar entgegen.
Auch dürfte das Gericht Ihre Stellungnahme zu Ihrer Kostennote in diesem Zusammenhang dann in einem anderen Licht sehen, was nochmals etwas Ärger bereiten dürfte.
Sie besinnen sich den Tatsachen und wir reden über maximal 100,- €, und ich vergesse alles weitere was geschehen ist.
Gerne dürfen Sie sich dazu auch hier äußern. Sollte es Ihnen jedoch angenehmer sein, dem Deal schriftlich zuzustimmen, bleibt Ihnen dieser Weg selbstverständlich offen.
Deal?














