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Artikel-Schlagworte: „strausberg“

Dumme Allianz mit strafrechtlichen Folgen

Mal wieder bzw. immernoch das Thema Waschbären.

Nachdem der Druck auf unseren Vermieter durch die Meldung beim Ordnungsamt dann doch etwas größer wurde, teilte er durch die Hausverwaltung mit, dass man sich nun darum kümmere.

Kaum danach vermeldete jemand, dass nun geprüft werden müsse, ob Jungtiere überhaupt aus der Umgebung entfernt werden dürfen.

Bei aller Liebe, aber so einen seltenblöden Stuss habe ich schon lange nicht mehr gehört! Es sind per Definition Raubtiere! Genau wie Wildkatzen werden auch Waschbären bei Gefährdung sofort entfernt. Eine kurze Nachfrage beim zuständigen Vorsitzenden des Kreisjagdverbandes Strausberg, für welche wir gerade mal 1 Stunde benötigt haben, der Vermieter sowie die Hausverwaltung aber schon seit Tagen Zeit in Anspruch nehmen, brachte die Bestätigung: faule Ausrede!
Man muss sich also nur darum kümmern!

Naja, genau wie vor 4 Jahren, als wir mit Mietmängeln und dementsprechender Mietminderung drohten, kam auch nun als Antwort erneut eine prompte Mieterhöhung, rein nach dem Motto “Halt die Fresse, oder Du zahlst mehr Miete”. Naja, etwas anderes habe ich nach der langen Zeit durch Herrn Frank Hartung und die “Hausverwaltung” Sylvia Pruss auch nicht erwartet!

Da nun jedoch ein Straftatbestand erfüllt ist (eigentlich sogar mindestens 3, nämlich Nötigung, Willkür, anhaltende Unterlassung, Wucher, etc), wird es für die betreffenden Parteien nun auch strafrechtliche Folgen haben, der Mieterhöhung sehe ich gelassen entgegen. :lol:

Wird also demnächst wieder sehr lustig, und da nun in Kürze auch Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter damit befasst sein werden, bestimmt auch sehr unterhaltsam. :mrgreen:

Dass man als faktredener Mensch schon immer unbeliebt war, ist ja nichts neues in diesem Lande. Aber nun zu versuchen, uns mit solchen Mitteln loszuwerden, wird GARANTIERT ein gewaltiger Knieschuß – Ring frei! :twisted:

PS: Die damaligen Mietmängel existieren zum Großteil immernoch… :lol:

Der damalige Besitzer war ein Traum von einem Vermieter! Die Leistungen haben gepasst, um Mängel wurde sich zeitnah gekümmert, die Nebenleistungen waren angemessen berechnet, der Garten war für alle uneingeschränkt nutzbar, der Hausmeister war schlicht genial – aber mit diesem jetztigen ist es ein anhaltender Krieg, denn zum einen MUSS sein Wille durchgesetzt werden (und auch nur dieser zählt, alles andere ist vollkommen uninteressant), Mängel werden erstmal abgestritten, und die “Hausverwaltung” ist eh ein Thema für sich, denn diese versteht sich eher darin, sich den Mietern gegenüber als die “allwissende Rechtskraft des Vermieters” aufzuspielen und alles abzuwiegeln. Und bei jedem Scheiss gleich mit Kündigung drohen, da sind beide Weltmeister drin.

Aber dieses mal nicht!

Waschbärenplage

In unserem Garten ist eine Waschbärenfamilie angesiedelt.
Da Abfälle jeglicher Art verschlossen sind, gibt es eigentlich keine Ernährungsgrundlage für diese Raubtiere, wäre da nicht eine Mietpartei, welche diese Mistviecher regelmäßig füttert!

Das füttern dieser Raubtiere ist übrigens strengstens verboten, Bußgelder bis 5000 € pro Fall können verhängt werden!

Jedenfalls hat unsere Familie 6 Junge.
Diese wurden letzte Nacht erstmalig zu Kletterübungen an Hauswand, Dachrinnen etc. ausgeführt – kein tolles Geräusch.

Die langen und scharfen Krallen hinterlassen nicht nur hässliche Spuren, nein, sie verursachen auch noch einen Wahnsinnslärm.

Parallel dazu sind alle Familienbeteiligten pausenlos am “kommunizieren”, was die Hoffnung auf Nachtruhe schwinden lässt.

Jedenfalls wollte ich heute nacht endlich meine Ruhe haben, und bin in den Garten gegangen.
Zu meiner Überraschung wurde ich augenblicklich angegriffen, als ich die Tür öffnete! Von wegen friedliche Tiere – am Arsch!

Nur durch einen beherzten Tritt in Richtung Fellfresse konnte ich Bisse verhindern. Nach dem Angriff und dem meinigen Tritt suchte die komplette 8köpfige Familie die Rettung in der Flucht – die Nacht war gerettet, trat doch sofort eine angenehme Ruhe ein.

Jetzt die Preisfrage:
Trotz Meldung beim Vermieter und dessen inkompetenter Hausverwaltung unternimmt dieser Verein ganz genau nichts!
Wer ist für die Beseitigung dieser Plage zuständig? Ist Selbsthilfe erlaubt? Wer hat eventuelle Kosten zu tragen? Die Viecher müssen weg, und zwar sofort!

Kommentar unserer “Hausverwaltung”:

die Waschbären sind in Strausberg keine Seltenheit und es gibt keine mir bekannten Möglichkeiten diese zu entfernen.. Gern können Sie als Mieter, wenn Ihnen Maßnahmen bekannt sind tätig werden.

So kann man sich das auch einfach machen…! :evil:

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Update v. 8.6.2010:

Zeitgleich schrieb ich – zur Sicherheit :twisted: – auch nochmal das hiesige Ordnungsamt an:

Sehr geehrte Frau xxx.

Vor geraumer Zeit haben wir Mieter der Großen Str. 14 unserem Vermieter
xxx sowie der Hausverwaltung xxx mitgeteilt, dass eine 8köpfige Waschbären-
familie im Garten ihr Unwesen treibt.

Auch teilten wir mit, dass diese trotz bekanntem Verbot durch die
Mietpartei xxx, welche obendrein eine Kindertagesstätte
betreibt, die Waschbären füttert, und sich die Waschbärenfamilie
demzufolge hier niedergelassen hat.

Waschbären stellen ja im Normalfall keine Gefahr dar, da sie aber in
einem eingeschlossenen Gartengrundstück leben und keinerlei
Fluchtmöglichkeiten vorhanden sind, greifen diese auch an, so geschehen
letzte Nacht, als die Familie in kompletter Stärke auf “Ausgang” war,
die Hauswände hochging, die Dachrinnen inspizierte, und dabei einen
Höllenlärm verursachten.

Nur durch einen beherzten Tritt konnte ich vermeiden, dass ich durch
beide Eltertiere gebissen wurde.

Wir haben im Hinterhof einen kleinen maroden Anbau, in welchem sich
diese Familie niedergelassen hat.
Die Grünflächen sind mittlerweile mit Kot unnutzbar und stellen eine
Gefahr für unsere Kinder dar, welche im dortigen Sandkasten spielen.
Es ist mir unbegreiflich, wie man obendrein als Betreiberin einer
Kindertagesstätte diese Gefahr auch noch fördert, und die anvertrauten
Kinder dieser Gefahr aussetzt!
Es ist bekannt, dass Waschbären u.a. Spülwürmer im Kot verbreiten, die
für Kinder und Haustiere sehr gefährlich werden können.

Im Interesse der Sicherheit von uns Mietern mit eigenen Kindern und
Haustieren möchte ich Sie bitten, zum einen gegen die Mietpartei xxx vorzugehen
(auch im Sinne der ihr anvertrauten Pflegekinder), und
zum anderen gegen unseren Vermieter, welcher jegliches Handeln
unterlässt. Alternativ bitte ich um die Nutzung kommunaler Möglichkeiten
zur Beseitigung der Waschbärenplage zulasten des Vermieters/der Mietpartei
xxx, da erst durch diese sich die Waschbären hier niedergelassen haben,
denn Waschbären kehren zur Aufzucht zukünftiger Junge IMMER dorthin
zurück, wo sie Nahrung erhalten haben.

Mit freundlichem Gruß

Heute dann die Antwort:

der Inhalt Ihrer o.g. Mitteilung wurde umgehend der xxx – Hausverwaltung und dem Vermieter Herrn xxx übermittelt.
Die xxx – Hausverwaltung wird alles Erforderliche und ausführbare mit dem Revierleiter des Stadtforst, Herrn Wessendorf, besprechen und veranlassen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Verwalter bzw. Vermieter.
Mit freundlichen Grüßen

Na, da bin ich ja mal gespannt. Es ist zudem noch äußerst interessant, dass Meldungen seitens der Mieter beim Vermieter konsequent ignoriert werden, wenn man aber über Ämter geht, welche einem evtl. Ärger bereiten könnten, plötzlich Zusagen getätigt werden. :???:

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Bild von http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/de/waschbaer.shtml

Zettelpüppchen B.

Gerade eben lief mein heissgeliebtes Zettelpüppchen B. die Straße entlang, fleißig beim Verteilen von Knöllchen.

In diesem Abschnitt hier stehen 2 Ticketspender, einer davon ist seit letzter Woche defekt und ermahnt zum “Parkscheibe einlegen”, der andere jedoch funktioniert. Wer nun seiner “strausberger Bürgerpflicht” nicht nachkommt und am zweiten Automat versucht, sich ein Ticket zu ziehen, und dementsprechend wie vom ersten Ticketspender gefordert eine Parkscheibe im Fahrzeug hinterlegt, hat leider die Arschkarte gezogen, denn Zettelpüppchen B. argumentiert mit “der andere funktioniert und ist ebenfalls für diesen Abschnitt gültig”.

Der LKW, selbstverständlich mit einem gültigen Ticket versehen, wurde verschont – keine Knolle. :mrgreen:

Aus H.-P. wird Ulrich

Die Bürgermeisterwahl in Strausberg ist vorbei, die Ergebnisse werden noch ausgezählt.
Der vorläufige Stand ist der, dass Frau Elke Stadeler mit rund 42% die Liste anführt, gefolgt mit 34% für den derzeitigen BM Hans-Peter Thierfeld.

Dieser wurde übrigens gerade im RBB erstmal kurzerhand umgetauft……in Ulrich. :mrgreen:

Die anderen Kandidaten haben glücklicherweise bisher so wenige Stimmen, dass sie auch zukünftig in der politischen Bedeutunglosigkeit bleiben, was ich in keinster Weise traurig finde. :D

“Wer Altstadt will…”

“…wählt Frenzel”

Diese Plakate schmücken seit ein paar Wochen die Straßen der Altstadt, und jedesmal bin ich geneigt, mir einen dicken Filzer zu kaufen, und den Solgan etwas mehr in Richtung Wahrheit zu verändern: “Wer Gewerbeverein Strausberger Altstadt will, wählt Frenzel”.

Nein, nicht nur, dass Frenzel alleine schon aus dieser Sicht für mich unwählbar ist, gibt es definitiv bessere Kandidaten als solche, welche in erster Linie sich, Ihr Unternehmen, oder die Belange dieses Gewerbevereines stets und ständig als DAS Maß der Dinge sehen.

Dann könnten wir auch glatt den derzeitigen Bürgermeister Hans Peter Thierfeld behalten, welcher mittlerweile kein Gewerbe mehr betreibt und dem Gewerbeverein auch nicht mehr verpflichtet ist. Nur sollte ihm dann endlich mal jemand einimpfen, dass Kamerageilheit auf Dauer nervig ist, und große Worte auch große Taten nach sich ziehen müssen. Bürgernähe bedeutet nämlich NICHT, sich bei jeder Gelegenheit vor die Kamera/vor das Mikrofon werfen zu müssen, sondern vielmehr sich persönlich für die Belange der Bürger einzusetzen!

Diese rechte Socke, dessen Plakat bereits auf der Straße liegt, ist definitiv sowas von unwählbar, dass es keine weiteren Worte bedarf.

Dann hätten wir da noch den Kandidaten der “Die Linke” – naja, seit den letzten Wahlen und den anschließenden, dubiosen STASI-Geschichten möchte ich dann doch lieber Abstand von Anhängern dieser Partei nehmen, zumal der Strausberger Kandidat nicht gerade dafür bekannt ist, sich für Dinge einzusetzen, von welchen man selbst nicht profitieren kann.

Für mich ist der eindeutige Favorit für den Posten des Bürgermeisters die Kämmerin der Stadt Strausberg, Frau Elke Stadeler.
Sie ist seit 19 Jahren in der Stadtverwaltung tätig, und kennt die finanzielle Seite Strausbergs besser als jeder andere.
Durch ihre Unabhängigkeit zum Gewerbe punktet sie nochmals, und wenn ich ehrlich bin, ist das für mich DAS Argument schlechthin, sie als Bürgermeisterin zu wählen, denn nichts geht mir in dieser Stadt mehr auf den Zeiger als der Umstand, dass hier stets und ständig die Belange des Gewerbevereins auf der Tagesordnung stehen! In der Altstadt gibt es noch mehr als nur ein paar Läden – nämlich auch Anwohner, und diese werden seit zig Jahren untergebuttert und unbeachtet links liegen gelassen.

Gibt es noch mehr Kandidaten? Wenn ja, sind sie offensichtlich vollkommen uninteressant/unwichtig/belanglos, und es tut auch niemandem weh, eine Erwähnung zu unterlassen.

Eines steht für mich jedenfalls fest: weder will ich ein direktes Mitglied des Gewerbevereines als Bürgermeister, noch einen, der diesem Verein nahe steht oder stand, und eine rechte Socke schon garnicht. Auch Redenschwinger mit inhaltsleerem Text hatte diese Stadt mehr als nur zu genüge – jetzt wird es endlich mal Zeit für Taten und Personen, welche sich mit Finanzen auskennen!

Frau Elke Stadeler, meine Stimme haben Sie!

Wir machen das immer so!

Mit diesem Satz brachte mich heute morgen ein Schneeschieber so richtig zum Lachen!

Aber von Anfang an. Um 4:00 Uhr kam ich endlich nach 700km Strecke zuhause an, also noch einen Parkplatz gesucht (und keinen gefunden), den LKW dann irgendwo abgestellt, und ab nach Hause ins Bett.

Um 5:30 Uhr dann dieses absolut nervtötende Geräusch aus dem Garten, also raus aus dem Bett, Fenster auf, und die Lage gepeilt:
Da schiebt doch tatsächlich morgens so ein Lulatsch mit Plasteschaufel den Schnee!

“Sach ma hackt et? Schon ma wat von Nachtruhe jehört, Du Hirsch?”

Er: “Aber es ist Winterdienst.” und fühlte sich siegessicher.
“Ey Harry, ist mir Latte! Die Nachtruhe geht bis 6:00 Uhr – ab da kannst machen watte willst.”
Er konterte noch einmal: “Aber wir machen das immer so!”

Ich: “Das ist mir absolut scheissegal! Schiebste det Dingen jetzt noch eenmal, kriegste ne Anzeige!”
Er: “Da musste Dich bei der Firma beschweren, nicht bei mir. Die hat gesagt, dass ich hier jetzt schieben soll.”

Ich: “Kannste knicken! DU schiebst hier, nich Deene Drecksbude Pruss! Wenn die sagen, spring vonne Brücke, springste dann och?”

Er gab auf, schnappte sich seine Schaufel und verschwand.
Aber den Spruch mit dem “Wir machen das immer so” muss ich mir merken – ob der nächste Polizist diesen Spruch von mir akzeptiert, wenn er mich nach einem Überholmanöver im LKW-Überholverbot rauszieht? :mrgreen:    – Idioten gibt´s……..!

Problematik Arbeitsaufnahme

Heute soll es endlich losgehen im neuen Job.

Gestern abend wurde noch schnell ein Großeinkauf absolviert, um für die nächsten Wochen für unterwegs ausreichend Lebensmittel dabei zu haben (von unterwegs ist so unheimlich teuer). Auf dem Rückweg vom Großeinkauf vernahmen wir plötzlich einen üblen Gestank aus dem Motorraum, gefolgt vom Aufleuchten der Batteriewarnleuchte, keine 10 Meter vor der Haustür.

Na ganz toll, das war dann wohl der Laderegler und/oder die Lichtmaschine!

Da ich diesen Defekt so schnell am Wochenende ohne Ersatzteile nicht beheben kann, stand sofort fest: ein Mietwagen muss her, denn im Bekanntenkreis brauche ich nicht fragen, ob mich einer “mal eben” mit seinem Auto ins Vogtland fährt, da morgen so ziemlich jeder zur eigenen Arbeit muss.

Also Onkel Google gefragt: kurzfristig+Leihwagen+Wochenende+Berlin

Die 2 brauchbaren Ergebnisse waren Vermittlungen, welche einem das blaue vom Himmel versprachen – also bei beiden gleich eine Anfrage gestellt.
Heute früh dann die Ernüchterung: “Leider konnte keiner unserer Partner Ihre Bestellung bestätigen, aber versuchen Sie es doch nochmal mit dem 9.11.2009, das klappt bestimmt.”

Na ganz toll! Nicht, dass ich wirklich mit einem positiven Ergebnis gerechnet hätte, aber wenn ich für den 8.11.09 von Nachmittags bis abends ein Auto brauche, ist der 9.11.09 keine Alternative!

Gerade dann nochmal schnell bei Sixt angerufen (die Apotheke unter den LastMinute-Verleihern), und ja, in Berlin am EuropaCenter ist noch ein Auto verfügbar. Kostet ja dafür auch fast nichts! Steht nur am EuropaCenter in Berlin, und die S-Bahn fährt ja auch erst ab Hoppegarten, weil wieder irgendwo die Gleise umgebuddelt werden, mal von den 2 Stunden mit Schienenersatzverkehr und Busbetrieb abgesehen. Von dort dann wieder zurück nach Strausberg, um die Minikarre vollzuladen, um dann gleich wieder loszufahren. Und den Leihwagen im Zielort stehen lassen geht natürlich auch nicht; der Wagen muss ca 20 km weiter abgegeben werden. Also nochmal Taxikosten vom Abgabeort zurück zur Firma!

Oh Mann, kann bei mir nicht mal etwas nach Plan laufen? Muss alles Übel dieser Welt grundsätzlich immer über meinem Kopf abgeladen werden?

Fängt ja alles echt spitze an!

Naja, zumindest brauche ich mir jetzt keine Sorgen mehr zu machen, wie ich meinen Dicken von da untern hier hoch bekomme, da er ja gleich hier stehen bleibt……..schwacher Trost!

DreiWetterTöfft

Wertes Fräulein, brauchen Sie einen Schülerlotsen???

Heute mal wieder ein kleiner Quickie zu den absolut unangefochtenen Parkkünsten gewisser Fahrzeuglenker in der Altstadt Strausbergs.

Und damit auch noch andere Klischeés erfüllt werden, von einer obendrein weiblichen und blonden Fahrzeuglenkerin.

Diese kurbelte in diese winzige Parklücke (wo andere ohne Sorgen mit einem Transporter ohne Probleme hereinkommen) unter Einsatz ihrer Servolenkung mehrmals (ohne Sinn und Verständnis) hin und her, vor und zurück, um dann endlich die Einsicht zu bekommen, dass ihr offensichtlich bei der Berechnung der benötigten Parkfläche doch ein Fehler unterlaufen ist.

Aus diesem Grunde ist es sicherlich verständlich, dass sie zum einen für Beifahrer einen Schülerlotsen bräuchte, damit diese unbeschadet bis zum sicheren Bordstein gelangen, und dass zum anderen ihr topmodisches Töfftöff durch diesen Parkraummangel dann doch noch mit 30% der Fahrzeugbreite auf der Fahrbahn ausserhalb der Parkflächenmarkierung steht.

Jetzt noch schnell das Navi aus der Halterung genommen, die Frisur (oder wie auch immer man die Flusen auf dem Kopp nennen möchte) sitzt dank DreiWetterTöfft, und schnell raus aus dem Teil und wech, man könnte ja, und dieser Verdacht ist sehr begründet, mittlerweile dabei beobachtet worden sein, wie grottendämlich man sich anstellt.

Also echt Tussy, da helfen weder 20 kg Spachtelmasse in der Fresse, noch 5 Liter DreiWetterTöfft in der Filzmatte, und selbst mit 100 Liter Suff kann man sich nicht darüber hinwegtrösten, dass sich manche selbst zum Tüte holen noch dümmer anstellen, als man es erwarten würde.

Mann Mann Mann, Platz für 2 Kleinwagen, kein Verkehr, top ausgeleuchtet (für Strausberger Verhältnisse), und parken wie ein Alki auf Entzug! Aber eines ist sicher: Die Filzmatte sitzt, DreiWetterTöfft…

100Ah halten auch nicht ewig

Nach 3 Wochen Standzeit, genauer gesagt 20 Tagen, wollte ich gerade unsere Familienschleuder wieder mal anwerfen.
Also flux hin zum Auto, Druck auf die Fernbedienung, um die Alarmanlage zu entschärfen und die Türen zu entriegeln, und…….nix.

Blick ins Auto: Hmm, Alarmfunzel scheint im Urlaub zu sein, sie funzelt nämlich nicht.
Also dieses altmodische Dingens aus der Tasche gekramt, womit man früher mal Autos aufgeschlossen haben soll, ich glaube das nennt man Schlüssel, und die Fahrertür entriegelt.

Jetzt stand fest, dass die Batterie des “Kleinen” wohl in den Ruhestand getreten ist, denn weder Innenraumlicht, Alarmanlage oder Bordnetz machten auch nur einen Mucks.

Eine gute Alarmanlage scheint ihren Preis zu haben, und zwar nicht nur in der Anschaffung!
Als ich gerade mal mein Messgerät in die Leitung gehangen habe, meldete dieses mir einen Verbauch von 80 mA! Da diese Alarmanlage alles andere als original ist, hält sich dieser Verbauch noch im Rahmen (eine einfache AA hat so im Schnitt einen Verbauch von 20 mA).

80 mA, das sind knapp 2 A pro Tag, 15 A pro Woche, 40 A in meinem Fall. Und das ist nur der Verbauch ohne Alarmauslösung.

Da das Auto seit 20 Tagen dort steht, und die Strausberger Fahranfänger allesamt zu dämlich zum Einparken sind (meine Stossstange ist der beste Beweis, denn diese war vorher, also bevor das Auto nach Strausberg kam, 100% kratzerfrei – jetzt sieht sie richtig bunt und scheisse aus an den Ecken, und ICH habe bisher noch niemanden angebumst), dürfte sie so mindestens 1x pro Tag ausgelöst haben.

Das würde die genervten Blicke der Anwohner erklären! :mrgreen:

Naja, auf jeden Fall muss rein rechnerisch bei einer 100Ah-Batterie das Auto mindestens 10x Voralarm und 5x Hauptalarm ausgelöst haben, wenn sie nach 20 Tagen leer ist.

Nun überlege ich gerade, in der Stossstange Düsen zu verbauen, welche im Alarmfall Neonlack versprühen, damit man diese elendigen Parkrempler endlich mal an den Eiern bekommt!

Fazit:

  1. Strausberger sind zu dämlich zum Einparken
  2. Ich sollte mir einen Stellplatz mieten
  3. alternativ beim Abstellen des Autos grobes Schmirgelpapier über die Stosstangen ziehen
  4. Größere Batterie besorgen
  5. Auto mit Funkkamerasystem ausstatten
  6. 100Ah halten auch nicht ewig

Entplakatierung, oder auch Schadenfreude :-)

Ihr könnt Euch garnicht vorstellen, wie zufrieden ich derzeit mit mir selbst bin, und beim Blick aus dem Fenster sogar ein hämisches Dauergrinsen bekomme!

Der Grund ist einfach.
Als aktives Mitglied der Piratenpartei habe ich schon Sonntag abend angefangen, unsere Wahlplakate von den Lichtmasten zu holen, und gestern nachmittag waren die letzten Plakate von uns von den Lichtmasten verschwunden.

Anscheinend waren wir Piraten die einzigsten, die gestern so richtig Hackengas beim Entplakatieren gegeben haben, denn jedes andere Plakat der anderen Parteien hing heute früh noch immer.

Jetzt schüttet es aus allen Kübeln, und jetzt erst fangen die anderen an, ihre Plakate runterzuholen – heute sind diese aber triefend nass und aufgequollen, die Hansels selbst sehen auch nicht besser aus. :-)
Konnte man gestern noch sagen, dass ein Plakat um die 2 kg wiegt, kann man heute locker von 3 bis 4 kg sprechen, und das kann einem schon die Logistik versauen, wenn man zuvor mit Volumen und Gewicht von 200 Plakaten gerechnet hat, im trockenen Zustand versteht sich.

Unsere liegen bereits schön trocken und gestapelt im Keller, und ja, der Regen sieht vom Fenster aus echt toll aus…… :mrgreen: