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Hmpfh, “goodbye-microsoft” wörtlich genommen
Gerade eben wollte ich mir auf meinem Desktoprechner, auf welchen bereits XP und Ubuntu laufen, zusätzlich auch noch Debian installieren.
Um einigen Problemen aus dem Wege zu gehen, entschied ich mich für die geführte Installation aus dem Windowssystem heraus (ähnlich dem Wubi von Ubuntu), zu finden unter der Domain http://goodbye-microsoft.com.
Hätte ich gewusst, dass trotz sauber eingerichtetem Grub und Bootloader mir Debian das alles zerschiesst, hätte ich die Finger davon gelassen, denn wie die Domain schon sagt, goodbye Microsoft war die Folge! (Manchmal hasse ich Ironie und Sarkasmus)
Anstatt nun zumindest noch mit Debian arbeiten zu können, begrüßt mich der Rechner nun mit “Fehler beim Laden des Betriebssystems, kein Betriebssystem” – fucking DEBIAN!
Warum ich Debian auf dem Rechner wollte?
Ich dachte mir, dass so ein Testserver mit den gleichen Optionen wie der vServer zum “Üben” nicht schlecht wäre – naja, ich und meine Ideen.
Jetzt heisst es lokalisieren, was wohl defekt ist (z.B. boot.ini, o.a. falscher Masterbootrecord der Festplatte) – ersteres fände ich nicht schlecht, denn die Datei kann man schnell nachschreiben; zweiteres wäre echt mies, denn dann könnte ich zwar mein XP wieder zum Laufen animieren, mein Ubuntu wäre dann aber übern Jordan.
Wann werde ich wohl begreifen, dass mehr als EIN System auf einem Rechner zu viel ist, sobald Windows mit im Spiel ist…..?
EDIT 18:20 Uhr:
So, es scheint, als ob doch noch wesentlich mehr los ist!
Ein fixmbr und fixboot c: brachte ein “NTLDR is missing”, also erneut in die Konsole und die beiden Dateien “ntldr” und “ntdetect.com” kopiert – immernoch “NTLDR is missing”.
Jetzt läuft gerade chkdsk /r – mal sehen, was der mir sagt……ich könnte ko**en, SCHEISS DEBIAN!
EDIT 21:55 Uhr:
Zuerst mal die gute Nachricht:
Mein Desktoprechner läuft wieder, und zwar in der alten Konfiguration, OHNE Datenverlust! ![]()
Nachdem CheckDisk nach 2 Stunden absolut nix gefunden hatte, war ich dann doch dem kritischen Punkt nahe, denn ich erstelle gerade für einen Jungrechtsanwalt eine komplette Website, und alle Dateien hierfür liegen auf dem Windowssystem.
Aber zurück, alle Versuche, die Krücke wieder zum Leben zu überreden, beantwortete mir diese mit “NTLDR is missing”.
Dann fiel mir meine MiniPE-Disk ein, welche ich mir irgendwann 2005 mal zusammengestellt hatte, und mit welcher ich schon so einige Rechner wieder zur Kooperation bewegen konnte – nach gut einer halben Stunde in den teils 11 Jahre alten CDs fand ich sie.
Beim ersten Anblick dachte ich mir so “alter Schwede, ganz schön bräunlich geworden”, was dann der Rechner mit einem Lesefehler auch bestätigte.
Zum Glück habe ich hier noch einen 9 Jahre alten Brenner mit brutaler 12fach Lesegeschwindigkeit – er schaffte es tatsächlich noch, die CD komplett einzulesen; also erstmal schnell eine neue gekokelt.
Mit dieser konnte ich mir dann meine Platte nochmals ganz genau anschauen. Die boot.ini war erstaunlicherweise O.K., die Dateien zur Betriebssystemerkennung waren allerdings auch da?!?!
Kopfschmerzen machten sich breit – alles da, wieso zum Geier bootet er dann nicht?
Ich erinnerte mich an einen Bug, der 2001 mal bei W2000 für Probleme sorgte. Dieser Bug hatte zur Folge, dass der Masterbootrecord zwar korrekt angelegt wurde, der Starteintrag jedoch nicht als aktiv markiert wurde (die easyLinux-Nutzer von damals bekommen jetzt gerade wahrscheinlich ein breites Dauergrinsen).
Ich kramte eine (sehr) alte easyLinux-CD heraus, aus welchem ein Programm ist (“fix”), mit welchem der MBR bearbeitet werden kann, und tatsächlich, es waren alle Partitionen eingetragen, aber keine war als aktiv geflagt.
Nachdem auch dieses beseitigt wurde, startete er doch glatt mit meinem alten Bootloader, meldete jedoch nun einen schweren Fehler in der Registry – also nochmals die XP-CD ins Laufwerk, und die Reparaturinstallation drüber laufen lassen.
Zu meiner Freude, ist alles noch da, auch die Programme laufen alle wie sie sollen.
Im Log konnte ich dann nachvollziehen, dass der Installer von Debian als aktive Partition ein Laufwerk angab, welches nicht vorhanden war, in diesem wurde dann auf ein weiteres Grub verwiesen, und weiter hatte ich auch keine Lust mehr, mir dieses Log reinzuziehen – der Debian-Installer wurde erstmal ganz schnell von der Platte geputzt und restlos entfernt – never ever again!
So, der “Spaß” hat mich dann mal eben 6 Stunden gekostet.
Fazit: ich weiß jetzt, warum Ubuntu eine Verbesserung von Debian ist…..
VirtualBox: Spawning Session…
…und nichts passiert!
Ja dann habt Ihr wahrscheinlich ein Update des Kernel-Headers von Linux durchgeführt!
Keine Panik, alles halb so schlimm, einfach folgende Zeile im Terminal ausführen, und schon funzt auch Euer VirtualBox wieder:
sudo /etc/init.d/vboxdrv setup
Die Fehlermeldung “spawning session” sollte dann beim Starten von VirtualBox (bis zur nächsten Header-Aktualisierung) wieder verschwunden sein….! .)
Netzwerkdrucker
Oh Mann, war das ein Tag!
Nachdem hier eigentlich jedes Gerät in den letzten 3 Monaten neu aufgesetzt wurde (Webserver, Home-PC und auch Laptop), wurde es langsam mal Zeit, wieder einen Drucker ins Netzwerk einzufügen.
Gut dachte ich mir, mit der Fritz!Box ja nicht wirklich ein Problem, aber denkste!
Unter Windows klappte es nur solange einwandfrei, wie dieser duselige Dienst “AVM-Fernwartung” aktiviert und eingerichtet wurde, was aber auch bedeutete, dass der an der Fritz!Boy angeschlossene Drucker nicht mehr regulär über das Netzwerk angesprochen werden konnte.
Also AVM-Gedöns wieder deaktiviert und vom Windowsrechner deinstalliert.
Nun konnte ich ratzefatz den Drucker am Homeserver einrichten, jedoch klappte irgendwie etwas mit dem Treiber nicht. Auch Windows wollte sich auf Anhieb nicht wirklich zur Kooperation bewegen lassen, klappte letztenendes dann aber doch.
Jetzt zickte allerdings der Laptop gänzlich herum.
Also neue Variante: Der Drucker an den Windows-Rechner, wie auch schon zuvor.
Windows jubelte, der Homeserver funzte auch, aber der Laptop…….naja, lassen wir diese sinnlose Ausführung.
Es half alles nichts. Zwischendurch versaute ich mir noch das System mit zahlreichen CUPS-Erweiterungen und zahlreichen Treibern, was aber zum Glück mit etwas Trickserei alles wieder rückgängig gemacht werden konnte.
Jetzt blieb noch eine Variante, vor welcher ich mich eigentlich die ganze Zeit gedrückt habe: Den Drucker an den Webserver, der unter Xubuntu läuft und im Netzwerk eine NT-Domain emuliert (WINS-Server).
Der Server erkannte den Drucker auf Anhieb (Xubuntu finde ich mittlerweile tausendmal geiler als Ubuntu). Auch die Netzfreigabe klappte relativ unkompliziert.
Unter Windows mußte ich dann lediglich mit den unterschiedlichen Treibern und System kämpfen, was sich aber auch zu meinen Gunsten entschied, nur der Laptop…….der zickte mal wieder rum!
Nachdem ich dann irgendwann erkannte, dass solche Freigaben von Ubuntu lediglich mit einer festen IP funktionieren (und nicht mit einem zugewiesenen Netzwerknamen des Rechners), konnte ich dann auch den Laptop unter Ubuntu dazu bewegen, endlich diese beschissene Testseite zu drucken, auf welche ich seit mindestens 5 Stunden gehofft habe!
Merke: Kombinierte Systeme, mehrere Printserver, dazwischen eine Fritz!Box und zahlreiche nicht standardkonforme Einstellungen sind nicht gerade förderlich, um eine eigentlich einfache Angelegenheit, welche im Normalfall nicht mehr als 10 Minuten dauert, zum positiven Abschluß zu bringen.
So, und nun freue ich mich wie ein Schneekönig, dass der Drucker nun endlich druckt…..
Einbinden von WindowsXP in VirtualBox 2.0.2 /3.Update
Heute habe ich ein recht zeitintensives Projekt gewagt, welches ich schon bei der letzten Ubuntu-Installation vorhatte, nämlich die vollständige Integration von meinem alten WindowsXP, welches noch auf der alten Festplatte herumliegt und nach wie vor voll funktionstüchtig ist.
Ich hatte damals die Festplatte ausgetauscht, nachdem diese Aussetzer zeigte, und die neue Platte gleich mit Ubuntu installiert.
Heute also wieder die alte Platte mit WindowsXP herausgekramt und in den Laptop geschmissen, gebootet und mich eines funktionierenden Systems erfreut, welches ich bereits einige Zeit nicht mehr gesehen habe
Natürlich bombardierte mich XP gleich mit tausend Updatefunden, welche sofort installiert werden wollten (immerhin war dieses System seit April nicht mehr aktiv).
Nach der Updateorgie installierte ich mir die kostenlose Variante von TrueImage, mit welcher ich die komplette Festplatte sicherte.
Außerdem erstellte mir TrueImage ein bootfähiges ISO, in welchem das Programm zur Wiederherstellung integriert ist.
Alles zusammen auf den Server gezogen, und anschließend wieder meine neue Platte mit Ubuntu in den Laptop.
Hier dann erstmal VirtualBox installiert, mit den üblichen Problemen zwecks USB herumgekämpft, und anschließend die VirtualBox für Windows vorbereitet.
Als CD-Image dann das ISO eingebunden, anschließend die VirtualBox dann das erste mal gestartet.
TrueImage legte auch gleich los!
Die Sicherung im Netzwerk wurde auch sofort gefunden, der Inhalt wurde validiert und anerkannt, und nun ackert das Netzwerk, der Laptop und der Server wie verrückt, um das Festplatten-Image mit mehr als 20 GB in der VirtualBox zu installieren.
Warum ich als Ablageort den Server genommen habe?
USB funktioniert in der VirtualBox erst nach dem erfolgreichen Booten des virtuellen Systems, somit fällt eine externe Platte schonmal weg.
Der Gemeinsame Ordner kann ebenfalls nicht verwendet werden, da auch dieser erst im laufenden System eingebunden werden kann, und die Festplatte von Ubuntu wird auch nicht gefunden.
Somit bleibt nur die Variante Netzwerk.
Angst bekam ich, als er mir bei Fortschritt eine verbleibende Zeit von 1 Tag 8 Stunden anzeigte, was jedoch relativ schnell weit nach unten korrigiert wurde.
Jetzt sind es noch ca 3 Stunden, das Netzwerk ist voll ausgelastet, und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob mein Vorhaben so funktioniert!
Sollte das der Fall sein, werde ich hier das ganze nochmal ausführlich beschreiben (ich hoffe ja, dass meine Lösung funktioniert, denn aufwendiger geht nicht, und TrueImage ist eines der ganz wenigen und zuverlässigen Backup-Tools für Windows, welche auch tatsächlich funktioneren)!
Update vom 06.10.2008, 00:00 Uhr:
So, das Installieren hat wunderbar geklappt, VirtualBox startet das nun vermeindlich defekte Windows.
Nun versuche ich, die Windowsinstallation mit den nun neuen Treibern zu fixen, denn logischerweise sind diese nun gänzlich anders als bei der echten Installation.
Update vom 06.10.2008, 03:15 Uhr (nach 3 Stunden Schlaf):
Entgegen meiner erhofften Erwartung bietet mir die WindowsXP-CD beim Setup NICHT die R-Funktion (Reparatur einer vorhandenen Windowsinstallation), sodaß ich heute abend nochmal ein Backup meiner Festplatte machen darf (in der Hoffnung, dass es mit diesem dann funktionuckelt).
Aber allgemein scheint es mir der richtige Weg zu sein, um eine alte, vorhandene Windowsinstallation in die VirtualBox zu integrieren.
So, und jetzt erstmal wieder zur Arbeit…..
Update vom 13.10.2008, 4:00 Uhr:
So, nachdem ich bei der ganzen Prozedur erkennen mußte, dass einmal installierte Treiber nicht zu ändern gehen war klar, dass ich irgendwie die Registry von Windows austricksen mußte.
Für diesen Zweck habe ich mir von dieser Seite die dazugehörige Datei geladen und auf dem Windowssystem ausgeführt.
Anschließend habe ich ohne einen Neustart erneut ein Image (Backup) der Partition erstellt und auf einer anderen Platte gesichert.
Anschließend wieder die Platte mit Ubuntu in den Laptop und VirtualBox neu konfigurtiert:
Sudo nano /etc/group , und dort als letzten Eintrag usbfs:x:125:virtualboxusers eingegeben.
Nun konnte auch VirtualBox von der USB-Platte lesen!
Also erneut das Boot-Image von PartitionImage als CD eingebunden und gestartet.
Bei der Suche nach verfügbaren Images fand er dann auch die USB-Platte sowie das dortige Backup.
Dieses noch kurz validiert, und dann Restore ausgeführt – nach 3 Stunden war dann das alte XP-Betriebssystem in der VirtualBox LAUFFÄHIG integriert!
EInziger Haken: Durch den Patch für die Registry verliert das System sämtliche Registrierungen, also auch die Aktivierung für XP – da ich jedoch eine originale Version von XP verwende, war die anschließende Aktivierung mittels Telefonsupport kein Problem.
Also Leute, es ist also mit etwas Aufwand möglich, ein bereits real existierendes Betriebssystem in VirtualBox zu integrieren!
Verdammt, er läuft noch
Gemeint ist mein Laptop.
Nachdem ich mir von Princo nun schon so einige Kommentare gefallen lassen mußte bezüglich unterlassener Hilfeleistung Sicherungen, habe ich mir gerade eben seine Anleitung zur Backuperstellung zu Gemüte geführt und den gleichen Schritt erneut gewagt, wie schon vor 2 Tagen (als mir das System dann den Stinkefinger zeigte und sich mit dem Löschen wichtiger Systemdateien verabschiedete), nämlich die Sicherung des neu aufgesetzten Systems.
Princo! Sehe, staune, und sei stolz auf mich! ![]()
Das erste vollständige Backup, gesichert auf einer externen Festplatte, ganz so wie Du es wolltest, und verdammt, das System läuft noch immer!
Jetzt mußt Du nur noch das HowTo zur Wiederherstellung des Systems von einem Backup online stellen, dann bin ich (fast) wunschlos glücklich.
Jetzt muß ich mir nur noch etwas mit dem Server einfallen lassen, denn diesen werde ich zwecks Sicherung nicht vom Netz nehmen, da bei meinem Glück gerade in diesem Moment Herr Google zu Besuch kommt und nichts findet.
Hast Du da auch noch etwas im Petto?
Augenkrebsheilung
Wie heilt man den fortgeschrittenen Augenkrebs, welcher einem zwangsweise bei längerer Betrachtung eines LCD-Monitors heimsucht, auf welchem ein Linux-System installiert ist?
Geht ganz fix und simpel:
- sudo apt-get install msttcorefonts
- sudo fc-cache -fv
Schon hat man die Windowsschriftarten installiert und zugleich die hässlichen, überscharfen Fonts von Linux verbannt – der Augenkrebs dürfte rasch genesen sein!
PS: Und tut auch garnicht weh…..
So what??? //HTTrack get it all!!!
Gestern abend, 22:00 Uhr, das Wiki von dem einzigen, deutsprachigen Ubuntu-”Support” unter http://wiki.ubuntuusers.de ist mal wieder, wie allzuhäufig in den letzten Wochen, nicht erreichbar.
Man will etwas nachschlagen und wird mit einer 504er Seite begrüßt.
Irgendwann reagiert das Wiki, jedoch nur für einen Aufruf, danach alt gewohntes Bild: Errors soweit das Auge reicht.
Man fasst einen folgenschweren Entschluß:
wget -m http://wiki.ubuntuusers.de (NICHT IM TERMINAL EINGEBEN! ERST DEN BEITRAG ZU ENDE LESEN!)
Jetzt, 8 Stunden später, schaltet man den Monitor ein um zu sehen, ob die Geschichte nun beendet ist und sieht im Terminal noch immer froh und munter Einträge herunterrasseln.
Man bekommt etwas Angst, und öffnet den Dateibrowser – lokaler Ordner, geht noch.
Man sieht 3 neue Ordner und öffnet den bekanntesten – Winke winke Dateibrowser, war eine schöne Zeit mit Dir, wenn auch kurz! An dieser Stelle im Terminal: STRG+C! Die Ordner markiert (OHNE sie zu öffnen), und away in the never-ever-finding-universe (Müll)!
Merke:
- wget -m, läuft nach 8 Stunden noch immer -> Fingerpfui am Dateibrowser!
- sudo apt-get install httrack libhttrack1, denn die erste Variante ist für’n Arsch, da eingebettete Links nicht umgeschrieben werden!
HTTrack Update:
So, zum einen ist HTTrack wesentlich schneller als eine einfache wget-Anfrage, zum anderen werden Links gleich umgeschrieben.
Auch erspart man sich später das mühsame Durchforsten des Speicherordners, welcher nach einer wget-Anfrage aussieht wie eine Anhäufung von Internetmüll.
Auch ist die beanspruchte Speichergröße um ein vielfaches geringer! Mit HTTrack belegt das komplette wiki z.B. “nur” 363,3 MB – mit der obigen wget-Anfrage waren es nach 8 Stunden bereits 577 MB, und ein Ende war noch nicht in Sicht.
Ich kann mir den gesamten Ordner nun schön auf eine CD brennen und habe das wiki immer griffbereit, genauso zu bedienen, als würde ich mir das wiki online anschauen – von mir aus kann das Online-Wiki nun abfackeln……..
Ich bin zutiefst begeistert
Seit nunmehr 2 Wochen läuft mein Webserver ohne Neustart ohne Probleme, und das nebenbei bemerkt, noch nichteinmal langsam!
Ich greife ja selbst über das Internet auf meinen Server zu und kann eigentlich beim Ping keinen Unterschied zu irgendeinem dedizierten Webserver anderer Unternehmen feststellen.
Auch war die Wahl meines DSL-Anbieters diesbezüglich äußerst zufriedenstellend, denn trotz Webserver und Hotspot läuft unser Internet ohne Probleme. Die Fritz!Box, welche sich seitdem auf dem Dach befindet, meldet auch keine Ausfallerscheinungen, obwohl sie jeglicher Witterung ausgesetzt ist und eine ganze Menge zu tun hat.
Ich muß feststellen, dass mein Projekt wohl geglückt ist und besser läuft, als ich selbst erwartet hatte.
Nur bei dem Gedanken daran, gleiches System unter Windoof zu betreiben, läuft es mir kalt den Rücken runter, denn zum einen habe ich bis dato NIE ein System erlebt, welches so stabil läuft, und zum anderen hätte das Netzwerk schon längst gestreikt.
Ja, die Entscheidung steht! Meine Rechner werden allesamt auf Ubuntu umgestellt!
Ubuntu User sind Tastatur-Terroristen
Ich habe mich ja nun die letzte Woche recht extrem mit Ubuntu und all seinen Tücken auseinander gesetzt, und bin dabei zu folgender Einsicht gekommen:
Ubuntu User sind Tastatur-Terroristen!
Man kan sich als stinknormaler Mausschubser (Windows User) garnicht vorstellen, was es bei einem radikalen Umstieg von Windoof auf Ubuntu für Hürden gibt!
Und wenn man dann auch noch gleich einen ganzen Webserver daraus macht, ist das Chaos und die erste Niederlage eigentlich schon vorprogrammiert!
Die Zeile, welche auf dem nebenstehenden T-Shirt zu sehen ist, ist die von mir meistausgeführte Befehlszeile überhaupt!
Gut, die Zeilen zur Konfiguration des Apache waren auch recht häufig dabei, aber diese eine bietet mir mittlerweile genügend Stoff für schlechte Träume.
Ich habe bis jetzt jedoch schon einen Grund mitbekommen, warum ein Umstieg von Windoof auf Ubuntu lohnend ist: Stabilität!
Der Server läuft nun ohne Unterbrechung seit 4 Tagen, in diesen 4 Tagen habe ich das System so ziemlich mit allem gequält, wo Windoof mir längst einen hübschen Bluescreen präsentiert hätte, und er läuft noch immer.
Allerdings stehe ich so ein wenig mit den Rechten bei Ubuntu auf dem Kriegsfuß.
So leuchtet es mir nicht ein, warum mein Verzeichnis “home” dennoch nur eingeschränkte Zugrifssrechte hat.
Auch ist das Installieren von Programmen “leicht friemelig” – hier wäre eine einfache (stetig gleiche) Subroutine von Vorteil, um das Installieren zu Vereinfachen (make && ist einfach nur dämlich).
Ubuntu User sind Tastatur-Terroristen, und an dieser Aussage halte ich mittlerweile aus Überzeugung fest, denn fast nichts geht ohne das manuelle Anpassen, Verschieben und Erstellen über das Terminal! Die ersten Schritte mit Ubuntu funktionieren garantiert NICHT ohne diverse Foren, Newsgroups, Wikis und andere Ubuntu-Terroristen, welche schon etwas länger dabei sind.
Und dazu eben das oben gezeigte Shirt (beidseitig bedruckt, unbedingt auch die Rückseite beachten!)
Testphase
Hallo auf meinem privaten Webserver unter http://www.xn--stnkersack-r5a.de (diese URL bitte NICHT bookmarken)!
Nach einer tagelangen Bauaktion meines Webservers sowie der ebenfalls tagelangen Konfiguration des Servers ist dieser nun fit für´s Internet.
Apache, PHP, SQL, FTP, Samba, SSH, Postfix – alles eingerichtet und konfiguriert – eben ein vollwertiger Webserver mit allem drum und dran!
Dieser ist NICHT mittels einer statischen IP erreichbar, somit wird die Umleitung mittels mehrerer DynDNS-Accounts bei verschiedensten Anbietern realisiert (aus diesem Grunde bitte nicht bookmarken) – die Aufruf-URL ist und bleibt http://blogging.svenkempe.de!
Der Webserver läuft unter Linux/Ubuntu (Debian), und wird aufgrund der Zwangstrennung des Internetanbieters jeweils zwischen 5 und 6 Uhr morgens kurzzeitig nicht erreichbar sein, das bleibt leider nicht aus (es sei denn, einer von Euch sponsort mir eine Standleitung)
So, noch läuft der Rechner Server in der Testphase, um letzte evtl. auftretende Bugs ausbügeln zu können, ab sofort ist dieser Webserver der Ort des Verbrechens …..