EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish
Facebook

Archive
Suchen

Artikel-Schlagworte: „unterwegs“

Android Apps für BKF

Ich empfehle Android-Tacho v 5.8, Logi Assist v 1.9.3 Alpha, Stau Mobil v 2.2, DocStop v 3.0, AroundMe v 4.1.4, wetter.com v 1.4.4, World v 1.9.8.9144, CamScanner v 1.6.0.20121016, Blitzer.de v 2.0.

Besuche die Links von deinem Android-Gerät.

Android-Tacho v 5.8 ( http://market.android.com/search?q=pname:de.meditgbr.android.tacho ) Logi Assist v 1.9.3 Alpha ( http://market.android.com/search?q=pname:de.humance.android.logiassist.phonegap ) Stau Mobil v 2.2 ( http://market.android.com/search?q=pname:com.netbiscuits.adac ) DocStop v 3.0 ( http://market.android.com/search?q=pname:de.humance.android.docstop ) AroundMe v 4.1.4 ( http://market.android.com/search?q=pname:com.tweakersoft.aroundme ) wetter.com v 1.4.4 ( http://market.android.com/search?q=pname:com.wetter.androidclient ) World v 1.9.8.9144 ( http://market.android.com/search?q=pname:com.navfree.android.OSM.ALL ) CamScanner v 1.6.0.20121016 ( http://market.android.com/search?q=pname:com.intsig.camscanner ) Blitzer.de v 2.0 ( http://market.android.com/search?q=pname:de.blitzer )

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht mit WordPress für Android

Rentner, Skoda Favorit und vieeeel Zeit

Nee nee nee, ich habe ja echt nichts gegen alte Leute, wirklich nicht, aber manchmal wünsche ich manchen einen spontanen Herzinfarkt!

Heute hatte ich wieder mehr Kunden, als Zeit zur Verfügung stand, und dementsprechend wurden Landstraßen mal “etwas” zügiger befahren. Das klappte eigentlich auch relativ gut (Rasen ist anscheinend das einzigste, was Berliner im Straßenverkehr beherrschen), bis ich einen Skoda Favorit vor mir hatte!

Landstraße (Kraftfahrstraße), neu ausgebaut, keine Kurven, aber (leider) viel Gegenverkehr. Erlaubt waren hier für PKW´s 100 km/h. Dieser Skoda fuhr 55 km/h (Spitze)! Na toll, 5 km/h weniger, als ich mit einem LKW fahren darf, da kommt Freude auf.
Der Gegenverkehr riss leider bis zur Autobahnauffahrt nicht ab.
Also begnügte ich mich mit dem Gedanken, dass dieser schleichende Scheintote ja gleich vor mir weg sei, denn ich rechnete nicht mit dem, was er dann tat: er fuhr auf die Autobahn!

Na totschick, das kann ja was werden!

Die Kolonne, welche sich mittlerweile hinter mir gebildet hatte, eierte “froh und munter” hinter mir her, einer links lauernd, der andere rechts lauernd, und es kam wie es kommen musste: Opi tuckerte seelenruhig mit 30 in der Autobahnzufahrt herum, der sogenannte Beschleunigungsstreifen wurde mit respektablen 50 km/h genutzt, jedoch nur bis zum Ende des Streifens, denn dann stand er auf einmal!

Der Grund hierfür war ganz einfach: Die komplette Kolonne hinter mir zog an uns vorbei, während Opi verzweifelt den Gaspin suchte (und nicht fand), und Opi war damit wohl irgendwie überfordert, ebenfalls den Blinker zu setzen und auf die Autobahn zu ziehen!

Toll dachte ich mir so, da hälste dich mal wieder an die Verkehrsregeln, und stehst dafür am Ende des Beschleunigungsstreifens und guckst dumm aus der Wäsche!

Sicher, wenn ich mit einem LKW auf dem Beschleunigungsstreifen anfange, einen PKW zu schieben, macht einer von uns beiden irgendetwas falsch, aber ist das ein Grund für den Rest der Welt, noch beim Auffahren auf die Autobahn gleich alles überholen zu wollen? Wo ist das Problem zu warten, bis man auf der Autobahn ist, um dann den Bremser vom Dienst die Rückleuchten zu zeigen?

Und vor allem beschäftigt mich noch eine Frage: WANN kommt das Gesetz, das Rentner regelmäßig (jährlich) z.B. ab dem 55. Lebensjahr auf Ihre Tauglichkeit hin geprüft werden, ob sie überhaupt noch in der Lage sind, ein KFZ zu führen? Das kann doch nicht sein, dass so ein Sterbebettanwärter dafür sorgt, dass die Autobahnauffahrt zum Horrortripp wird, nur weil der sich nicht traut, mal Gas zu geben! Es ist mir absolut scheissegal, ob ältere damit diskriminiert werden würden (werde ich in diesem Lande ja schließlich als Fahranfänger und Inhaber eines LKW-Führerscheins auch) – Sicherheit geht vor, da kann auf einzelne keine Rücksicht genommen werden, ob diese sich vielleicht in ihrem kranken Stolz verletzt fühlen!

Klar fahren solche Nasen seit Jahrzehnten unfallfrei – bei max 50 km/h kann mir selbst ja nicht viel passieren, aber dafür provozieren solche umhäkeltes-Toilettenpapier-durch-die Gegend-Sonntagsfahrer diese Unfälle durch ihre absolut unangepasste Fahrweise!

Der Verkehr nimmt stetig zu (sehr zur Freude der Staatskasse, denn Autos bringen enorm viel Geld in die Kasse), er wird demzufolge stressiger, da haben 6-25-45-km/h-Gehhilfen, Unnötigschleicher und auch hirnbefreite KFZ-Fahrer nichts mehr im Strassenbild zu suchen…..

liebe Kipperfahrer, das kann doch nicht so schwer sein…

…mehrere LKW´s so zu parken, dass andere Verkehrsteilnehmer eine reelle Chance haben, ohne Vollgas und Angstschweiss an diesen vorbei zu kommen! Auch sollte es möglich sein, andere geparkte Fahrzeuge nicht einfach zuzuparken!

Aber nein, das wäre ja 1 Minute länger, welche man die Pause beginnen kann!
Wo ist das Problem, einfach mal zwischen den LKW´s je 1 Länge (mindestens) Platz zu lassen, damit vorbeifahrende Fahrzeuge auch noch die Möglichkeit haben, dem (ebenfalls idiotischen) Gegenverkehr auszuweichen.

Diesbezüglich sei nur mal erwähnt, dass derjenige VORFAHRT geniesst, welcher bereits die Engstelle befahren hat! Das gilt übrigens erst recht für Buletten, auch wenn diese das anders sehen (wie so viele andere Verkehrsregeln auch).

Aber nun zurück zu den beiden Tarmac-Fahrern.

Wie auf dem nebenstehendem Bild zu sehen ist, ist knapp 30m hinter dem letzten Fahrzeug bereits ein Kreuzungsbereich. Ein LKW, welcher hier jetzt vorbeifahren will (und evtl. auch noch voll beladen ist), braucht ab dem Ausscheeren bis zum Wiedereinscheeren knapp 20 sec, mal davon abgesehen, dass er im Prinzip erst dann vorbeifahren darf, wenn er den evtl ankommenden Gegenverkehr dadurch nicht behindert. Und somit ist es rein vom Reglement her praktisch nicht möglich, durch diese von Hornochsen fabrizierte Engstelle zu kommen.

Manchmal frage ich mich echt, was für kaputte Gestalten im Berliner Nahverkehr LKW fahren dürfen.
Baustellenarbeiter übrigens haben da eine ganz andere Meinung, nämlich: “Es gibt Berufskraftfahrer, es gibt Kraftfahrer, und es gibt Kipperkutscher”. Diese freuen sich auch regelmäßig über solche hirnbefreiten Fahrer, welche mal eben die Arbeit von einem ganzen Tag ruinieren, nur weil sie zu dämlich sind, festen Beton vom losen Sand zu unterscheiden und auf 3 km Länge erstmal eine Spur ziehen, wo am nächsten Tag eigentlich asphaltiert werden sollte.

Wegelagerer

Letzte Woche hatte ich mal die Möglichkeit, eine Geschwindigkeitsmessanlage mittels Lichtschranke im Autobahndreieck Nuhtetal (A10/A115, im Teil der A10, 60km/h-Bereich im letzten Teil der Baustelle in Richtung Frankfurt/Oder) etwas genauer zu analysieren.

Fazit: Solltet Ihr den Blitzer am Seitenrand stehen sehen, braucht Ihr auch nicht mehr bremsen, denn 50m zuvor wurde bereits Eure Geschwindigkeit ermittelt!

Glaubt Ihr mir nicht?
Im folgenden Bild (linker Teil) seht Ihr die Baustellenbake, dahinter die Kamera mit Auslöser:

Im zweiten Bild seht Ihr wiederum eine Baustellenbake, dahinter die Lichtschranke (hinter der hintersten Leitplanke auch noch!
In Deutschland stehen diese Baken im Abstand von 50m zueinander (diese ersetzen die Leitpfosten). Der blaue Bus steht hinter dem Teil der Bepflanzung, welche am dichtesten bewachsen ist, d.h. als PKW-Fahrer habt Ihr keine Chance, diesen vorher zu sehen:

Da ich ja momentan von einer Baustelle zur nächsten fahre, sehe ich relativ häufig diese Wegelagerer am Strassenrand lauern.
Das schlimmste daran ist, dass sich diese Vollpfosten noch nichteinmal dahin stellen, wo überhöhte Geschwindigkeit echt gefährlich werden kann (ich sage nur Behelfsbrücke in Richtung Michendorf), sondern grundsätzlich weit zum Ende der Baustelle, wo absolut NICHTS mehr passieren kann und kurz darauf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wird!

Das ist modernste Wegelagerei mit fadenscheinigen Begründungen zu Lasten des motorisierten Volkes!

Ich werde zukünftig JEDE Stelle, welche ich entdecke, ablichten und mit genauer Standortbeschreibung hier veröffentlichen – dafür richte ich demnächst eine eigene Kategorie ein!
Natürlich nur mit Standorten, welche sich immer und immer wieder wiederholen (alles andere wäre absoluter Nonsens), es sei denn, diese Radarfalle strotzt nur so vor lauter Abzockerei…..

Zwangspause

Das knuffige Dingen “darf” ich momentan quer durch Berlin und Brandenburg “jurken”. Für das kleine Teil braucht man übrigens schon Klasse C !

Nachdem ich heute früh schon um 4:30 Uhr angefangen hatte zu arbeiten, kam um 6:45 Uhr die Zwangspause.
Grund: Der Schalthebel war auf einmal irgendwie extrem leichtgängig!

Um genau zu sein, hat MAN an dem 1,5m langen Schalthebel eine Querstange verbaut, welche den Schalthebel führen soll. An dieser Querstange sind zwei Kugelköpfe, und einer davon hat heute das zeitliche gesegnet, und zwar von jetzt auf sofort.

Die Reparatur dauerte bis um kurz vor 10:00 Uhr (mehrere MAN-Werkstätten der Region hatten entweder keinen Bock zu erscheinen, oder verlangten erstmal eine Kostenübernahme der bisherigen MAN-Werkstatt, um überhaupt auszurücken! Ich sag´s ja immer wieder: Service ist in diesem Lande ein absolutes Fremdwort!

Durch diese Zwangspause hat natürlich nicht ein Termin mehr gepasst, was mir den ganzen Tag über ein extrem nervendes Handy beschehrte (ich kann diesen Klingelton echt nicht mehr hören).

Das Wetter hat mir heute auch mal wieder so richtig übel mitgespielt: entweder war ich nass wie ein begossener Pudel, oder aber die (fast) hühnereiergrossen Hagelkörner bereiteten Kopfschmerzen.

Bei einem Rangiermanöver auf einer Baustelle habe ich dann auch noch eine rumliegende Betonplatte übersehen, welche irgendein Hirni (wahrscheinlich aus Langeweile) aufgerichtet hatte – Schlauchrolle verbogen!

Nicht mein Tag heute…..

Schweissperlen

Wenn man mit dieser hässlichen, roten Funzel knapp 150 km fährt und die Nadel abschliessend beim Kunden dann ganz unten steht (also tiefer als auf dem Bild), bekommt man echte Schweissperlen auf der Stirn!

Klar, “fahre doch einfach Tanken” werdet Ihr jetzt sagen, aber genau da liegt das Problem!

Mein Arbeitgeber fährt NICHT mit UTA oder DKV (Karten, welche an fast jeder Tankstelle akzeptiert werden), sondern hat lediglich eine Tankkarte eines bestimmten Mineralölkonzerns. Weiterhin darf ich nicht an Autobahntankstellen tanken, sondern nur neben den Autobahnen!

Wenn man jetzt jedoch in einer Region unterwegs ist, in welcher ESSO und SHELL überwiegend anzutreffen sind, hat man echte Probleme.
Ich bin auf dieser Tour 4 Tankstellen angefahren, welche allesamt geschlossen hatten, somit war die Anfahrt nach dem Kunden zur Tankstelle reines Pokern, ob man den nächsten Kunden noch pünktlich erreicht, oder nicht!

Ich hatte Glück (und anders kann man das nicht mehr nennen) – die 5. Tankstelle dieses Konzerns hatte dann endlich einen 24-Stunden-Betrieb.

Ein anderer Kraftfahrer meinte mittels CB-Funk nur, dass man seinem Chef mal den LKW leerkullern lassen sollte, damit er die Vorteile einer UTA- oder DKV-Karte erkennt!
Ich habe mir auch schon soetwas überlegt gehabt, denn es war nicht das erste mal, dass ich in solche (zusätzlichen) Schwierigkeiten geraten bin, denn Volltanken ist obendrein auch nicht erlaubt, da man ja auf dem Firmenhof das billige Biodieselzeugs tanken kann und man nie weiss, ob die nächste Tour nicht Richtung Berlin geht!

Alles scheisse sowas…..

Effizient?

Meine Ziele in genau dieser Reihenfolge in dieser Woche:
Börnicke
Nohra
Vieselbach
Kiel
Hamburg
Mannheim
Walldorf
Bruchsal
Staufenberg
Greven

Bisher zurückgelegte Kilometer: 2.250

Da soll mir nochmal einer sagen, dass die Firma effizient arbeitet…..

Arsch macht Bumm /NACHTRAG

Heute wollte mir Frau Cheffin mal wieder ans Leder, aus meiner Sicht grundlos!
Der Ton war unter aller Sau.
Da musste ich mir am Telefon erstmal Luft machen in der Art, dass auch ich irgendwann mal die Schnauze gestrichen voll habe und demnächst den LKW an Ort und Stelle stehen lasse, wenn diese Zickerei nicht bald ein Ende hat!
Sie beendete das Gespräch.

Da ich jetzt aber endgültig zuviel hatte, musste ich diesen Brief an meinen Chef schicken:

Sehr geehrte Frau Musterfrau,
sehr geehrter Herr Mustermann.

Seit nun knapp 7 Wochen arbeite ich für Sie.
Meine definitive Arbeitsleistung steht in nichts anderer Fahrer nach.

Aber trotzdem wird seit Arbeitsbeginn jeder Umstand, welcher ungünstig für Ihre Firma ist, auf meinem Rücken ausgetragen.
Ich werde telefonisch runtergesaut, ohne dass ich etwas dafür kann.

Telefonate mit Ihnen Herr Mustermann mag ich ganz besonders, da diese meist in gleichen Bahnen verlaufen, nämlich herrisch ansauen lassen, für vermeindlich dumm darstellen lassen und anschließend auf ein Telefon blicken, auf welchem gerade das Telefonat ohne Grußformel etc beendet wurde.
Ich möchte Sie bitten, zukünftige Gespräche mit mir in der Tonart zu gestalten, wie Sie es auch von anderen erwarten würden, Danke.

Die Aktion Brieselang – Strausberg war unvermeidbar.
Da ich wochenlang nur Begegnung gefahren bin, nach welchem man anschließend wieder zuhause ist, habe ich mich dementsprechend auch eingestellt gehabt.
Nachdem ich aber nach der Geschichte Kitzingen gleich mit Brieselang draussen bleiben durfte, hatte ich demzufolge nichts Essbares mehr an Board, Geld natürlich auch.
Die Heimfahraktion war mit Herrn Mustermännchen abgesprochen – klären Sie das bitteschön mit diesem!

Bei Vertragsunterzeichnung hat mir niemand von Ihnen mitgeteilt, dass die “freiwillige Zulage” noch nichteinmal anteilweise gezahlt wird, denn nach meinem Verständnis bin ich seit Unterzeichnung ohne Unterbrechung in Ihrer Firma tätig.
Wie ist das bei Krankheit? Fällt diese Zulage dann auch weg? Oder bei wichtigen Behördengängen?

Es missfällt mir, dass Sie meinen Bekannten (und dadurch auch mich) in derart Bedrängnis gebracht haben, dass Sie ihm bei Einstellung gefragt haben, ob er auch bei meiner Kündigung Ihrerseits weiterfahren würde! Das sind Fragen/Äußerungen, welche mit Fairness nichts mehr zu tun haben!

Ich habe versucht, mich innovativ in Ihrer Firma einzubringen, was jedoch ausdrücklich nicht erwünscht und untersagt wurde. Ich war selbst 3 Jahre lang Inhaber einer Firma – die besten Ideen kamen von den Angestellten und ich war dankbar dafür.

Sie haben mir bei der Einstellung gesagt, dass in Ihrer Firma alles recht familiär von Statten geht, aber bis jetzt habe ich an meiner Person nur erkennen können, dass man grundlos sanktioniert und untereinander ausgespielt wird, was mich doch stark nach Familie suchen lässt.

Dieses Schreiben ist KEINE Kündigung, sollten Sie jedoch mit einer ehrlichen Meinung nicht umgehen können und mich daraufhin entlassen wollen, dass ich mir eben nicht alles gefallen lasse, so ist das Ihre Entscheidung.
Ich habe eigentlich kein Interesse an einer Beendigung des Arbeitsvertrages, aber heute war der Punkt gekommen, um mal ein paar Sachen zu klären, denn wenn schon familiär, dann auch mit Aussprachen!

Mal schauen, ob ich Ende der Woche die Kündigung bekomme…..

PS: Wenn Ihr in diesem Text Grammatikfehler findet, dürft Ihr sie behalten – ich war tierisch sauer, als ich diesen Brief geschrieben habe…….

NACHTRAG:
Eine Dreiviertel Stunde, nachdem ich Cheffin diese E-Mail geschickt habe, rief sie mich zwecks einer Tourenänderung an – total ruhig, sachlich, lieb, nett und freundlich. Muss ich mir jetzt sorgen machen? :jittery_tb:

6 Wochen Pizzablech…

…und ich wünsche mir sehnlichst wieder einen MAN!

Das Pizzablech (Iveco Stralis “Active Space” 430) ist umständlich, nervend und zeitraubend, die Staumöglichkeiten alles andere als durchdacht.

Ich fahre den Iveco jetzt seit 6 Wochen und möchte mal kurz ein paar eigene Eindrücke dazu los werden! Also Ihr Ulmer aus dem ehemaligen Magirus Deutz Werken, Ohren gespitzt!

Das Fahrerhaus ist angeblich nach Kundenwünschen konzipiert worden (so schreibt Iveco) – Entschuldigung, aber das kann ich so nicht glauben!
Die untere Liege hat 3 lose Schaumstoff-Polster und insgesamt 4 Rillen zwischen den Polstern, obendrein ragt der klappbare Tisch ganze 15 cm in die nur 62cm breite Notliege herein – komfortabel Schlafen ist etwas anderes!

Warum ist ab 30 km/h ALLES abgeschaltet? Arbeitslicht (sofern vorhanden), Liftachse und Fahrgestellverstellung werden deaktiviert – SUPER, jedesmal anhalten, nur um die Liftachse zu heben, macht sich richtig gut auf der Autobahn!

Das Armaturenbrett knirscht, klappert und ist höchst unpraktisch, was Ablagemöglichkeiten betrifft! Ausserdem trägt die Form nicht gerade dazu bei, dass eigene Ablagen (Truckers Lieblinge) ohne Probleme angebracht, gefertigt und arretiert werden können.

Das sogenannte Bedmodul ist der letzte Schrott! Könnt Ihr Euch vorstellen, dass verdammt viele LKW-Fahrer Brillenträger sind? Anscheinend nicht, denn die Anzeigengröße ist alles andere als lesbar. Weiterhin die Menüführung. Im Bett will ich nicht mit dummer Menüführung belastet werden – verbaut um Gottes Willen stinknormale Schalter!

Die obere Liege muss nicht faltbar sein! Baut diese einfach 5 cm höher an (oder kürzt den Tisch um 5 cm), und schon liegt man nicht auf 2 unterschiedlich hohen Teilstücken einer Liege, welche obendrein etwas weicher sein könnte.

Keine Intervallprogrammierung des Scheibenwischers gibt zusätzliche Minuspunkte.
Die Spiegel flattern in ihren Halterungen, der Kantenspiegel ist zu weit hinten angebracht.
Dieses dämliche Rollo der Frontscheibe heizt das Führerhaus sinnlos auf – nehmt die guten, alten (dicken) Gardinen!

Das sogenannte Fahrlicht (rot), welches im Dunkeln etwas Licht spenden soll, ist total überdimensioniert! Ein Puff ist dunkler beleuchtet!

ZUM ÖLSTAND-MESSEN DARF ICH DAS FÜHRERHAUS ANKLAPPEN – das ist Steinzeit!

Die automatische Batterietrennschaltung ist für´n Arsch – ICH will entscheiden, WANN die Batterien abgeschaltet werden!

Dieser Drecks-Bordcomputer meldet alles das, was NICHT defekt ist! Er schaltet Stromkreise einfach ab, ohne dass ein Fehler in diesem vorliegt! Und warum habe ich für die Beleuchtung keine Sicherungen mehr? SCHEISS TECHNIK!

“V-MAX-Begrenzung 90 km/h” klebt auf der Scheibe – und warum werde ich dann selbst von Tanksattelzügen überholt???
Ein Test mit Navi und danach mit PC hat gezeigt, dass 90 km/h auf der Scheibe geschrieben werden, aber TATSÄCHLICH nur 84 km/h gefahren werden!

Der Schalthebel klaut unnötig und massig Platz – der Bock ist eh Automatik, warum also keine 3 Tasten für N,D und R, und der Rest mittels Hebel am Lenkrad?????
Die Automatik schaltet extrem träge, was im Bergigen bis zu 15 km/h kosten kann!

Alles im allen – IVECO, nein danke…..

Alptraum eines jeden Kraftfahrers…

… ist Hamburg!

Vor allem die südlichen Hafengebiete.
Hundert Gewerbegebiete, Tausend Baustellen und neue Strassen, mindestens 1 Million Park- und Halteverbote.

Es hätte heute früh alles so schön sein können, die Lenkzeit ging mit 10 Stunden voll auf, WENN MAN NACH DEM LETZTEN KUNDEN WENIGSTENS EINEN PARKPLATZ GEFUNDEN HÄTTE, AUF WELCHEM MAN LKW´S STELLEN DARF!

“Parken nicht für LKW”, “nur bis 2,8t”, “ausgenommen 6-20 Uhr” und noch viele weitere solcher beknackten Schilder habe ich heute früh gesehen, als ich 1 Stunde lang einen Parkplatz gesucht habe.
Lenkzeit der letzten Schicht: 11 Stunden (eine davon nur Parkplatzsuche)!

Manchmal werden Grünstreifen echt interessant…….